Haustiere als Opfer schießwütiger Jäger

Jährlich werden in Österreich etwa 30.000 Haustiere von JägerInnen erschossen.

Unterstützen Sie unsere Forderung nach einem Verbot des Haustierabschusses!

Alljährlich werden geschätzte dreißigtausend (!) Hunde und Katzen von JägerInnen erschossen. Dies ist unter bestimmten Voraussetzungen legal und fällt in den Jagdgesetzen unter den Begriff „Jagdschutz“. Dieses erschreckende Bild ergibt sich aus den Angaben deutscher Jäger, die bis 2001 Haustierabschüsse in ihrer Streckenstatistik führten. Es kann angenommen werden, dass sich die Zahlen aus 2001 nur wenig von den aktuellen unterscheiden. Die deutschen Zahlen wurden auf österreichische Einwohnerzahlen heruntergerechnet. Die Haustiere sterben nicht nur einen sinnlosen Tod; der Abschuss der geliebten Familienmitglieder löst auch bei den Besitzern großes Leid und Trauer aus.

Helfen Sie uns, dieses sinnlose Leid zu beenden - unterstützen Sie unsere Petition für ein Verbot!

Auch mit Ihrer Spende unterstützen Sie uns im Kampf gegen diesen Missstand in Österreich. Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin dafür kämpfen, dass eine Gesetzesänderung vorgenommen wird, die Haustierabschüsse in Österreich zukünftig verbietet!

Auch völlig harmlose Hunde werden erschossen Auch völlig harmlose Hunde werden erschossen

Die verschiedenen Jagdgesetze der einzelnen Bundesländer in Österreich erlauben den Abschuss von Haustieren. Unter dem Begriff "Jagdschutz" soll das Wild vor Hunden und Katzen "geschützt" werden. So sind etwa nach dem Niederösterreichischen Jagdgesetz Jagdschutzorgane verpflichtet wildernde Hunde zu erschießen. Hunde außerhalb Rufweite, die sich der Einwirkung ihres Halters entzogen haben und im Jagdgebiet umherstreunen, dürfen getötet werden.  Auch Katzen, die in einer Entfernung von mehr als 300 m von Wohngebäuden umherstreifen, dürfen getötet werden.

In Wahrheit geht es beim Jagdschutz aber nicht um den Schutz der Wildtiere, sondern um den Schutz der Jagdbeute. Das Wild, das die Jägerschaft durch Fütterung im Revier halten will, soll nicht durch freilaufende Hunde gestört und aus dem Revier vertrieben werden. Tiere werden getötet, um Tiere zu schützen, die anschließend von Jägern getötet werden. Die Angst der Jäger, streunende Haustiere könnten die eigene Jagdausbeute schmälern, ist jedoch völlig übertrieben und unverhältnismäßig!

Jene, die nicht einmal die bestehenden gesetzlichen Regelungen einhalten wollen, verstecken sich oftmals hinter der feigen Schutzbehauptung, dass der Hund oder die Katze gewildert hätte. Dem Missbrauch ist Tür und Tor geöffnet.

In Österreich ist die Jägerschaft nicht verpflichtet, erschossene Haustiere zu melden. Haustierbesitzer bleiben meist im Unklaren über den Verbleib ihrer Lieblinge. Das legalisierte Töten von Haustieren durch Jäger ist nicht nur barbarisch, sondern entbehrt jeder Grundlage, wenn man die tatsächlichen Zahlen kennt: Jäger erschossen lt. Statistik Austria im Jagdjahr 2012/2013 jährlich knapp 900.000 Wildtiere, mehr als 10.000 Rehkitze werden jedes Jahr durch Mähdrescher verstümmelt oder getötet und knapp 80.000 Wildtiere kommen im Straßenverkehr zu Tode. Im Vergleich zu diesen horrenden Zahlen ist die Anzahl der tatsächlich von Hunden oder Katzen gewilderten Tiere verschwindend gering.

Erschossene Haustiere klagen an Erschossene Haustiere klagen an

Mit dieser Aktion lenkt der Österreichische Tierschutzverein die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Thema Haustierabschuss.

Besonders Katzen stehen im Fokus der Jäger Besonders Katzen stehen im Fokus der Jäger

Haustier-Abschussverbot!

Der Österreichische Tierschutzverein fordert generell die Verankerung eines Haustier-Abschussverbotes in den einzelnen Jagdgesetzen der Bundesländer. Wer ein Ende setzen und Tausende Haustiere vor der Willkür der Jäger retten will, kann hier unsere Forderung nach einem Haustierabschuss-Verbot mit seiner Unterschrift unterstützen. Bitte sprechen Sie auch mit Familie und Bekannten über dieses Thema und bitten Sie auch sie um Mithilfe.

Laden Sie hier unser Titelbild als druckfähiges pdf herunter!

 

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