Archiv Presseaussendungen 2014

Alle gesammelten Presseaussendungen des Jahres 2014


 


Salzburg, 27.06.2014

Tierisch viel Spaß am „Assisi-Hof II“ des Österreichischen Tierschutzvereins

39 Schüler der Volksschule Ziersdorf besuchten gestern im Rahmen ihrer Nachmittagsbetreuung den „Franz von-Assisi-Hof II“ des Österreichischen Tierschutzvereins in St. Georgen an der Leys in Niederösterreich. „Es ist schön zu sehen, wie viel Spaß die Kinder haben, wenn sie Natur und Tiere hautnah erleben können. Auch den Tieren haben die vielen Streicheleinheiten sichtlich gefallen“, freut sich Susanne Hemetsberger, Geschäftsführerin des Österreichischen Tierschutzvereins. Die Kinder wurden im Rahmen des Nachmittags ausführlich über den richtigen Umgang mit Tieren, die große Verantwortung als Tierhalter und das Thema Tierschutz generell informiert.

Kleine TierfreundInnen leisten große Beiträge

Neben Katzen, Hunden, Hasen, Pferden, Ziegen und Vögeln haben sogar zwei Lamas aus dem ehemaligen Safaripark Gänserndorf ein neues Zuhause auf dem Hof gefunden. Die tierischen Bewohner wurden ausgesetzt, abgegeben oder nach Unfällen durch die „Assisi-Hof“ - Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins in Sicherheit gebracht. „Der Hof ist voll mit hilfsbedürftigen Tieren. Die Kids sowie die Tiere waren aber tierisch gut drauf“, kommentiert Hemetsberger. Und nicht nur beim Streicheln zeigten sich die Kinder großzügig. „Die SchülerInnen brachten auch ein selbstgebasteltes Bild des Hofes mit. Dafür ein ganz großes Dankeschön an die kleinen TierfreundInnen“, so Hemetsberger abschließend.

Der Österreichische Tierschutzverein

Der Österreichische Tierschutzverein ist eine der größten Einrichtungen zum Schutz und der Hilfe für Tiere im Bundesgebiet. Er betreibt nach dem Schutzheiligen benannte „Franz-von-Assisi-Höfe“, wo ausgesetzte, verletzte und gequälte Tiere ein sicheres Zuhause finden sowie den „Tierfriedhof Waldesruh“ vor den Toren Wiens.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Tierschutzverein
Janina Koster: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0664/84 68 247
koster@tierschutzverein.at


Salzburg, 24.06.2014

Blässhuhn verschluckte Angelhaken
„Assisi-Hof“-Tierrettung eilte zu Hilfe

Häufig wird die „Assisi-Hof“ – Tierrettung wegen verletzter Wasservögel gerufen. Angelschnüre, die sich um Füße oder Flügel wickeln oder Haken, die sich in den Hals bohren, sind leider keine Seltenheit.

Aktuell rückte die Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins aus, um ein verletztes Blässhuhn zu retten, das einem Tierfreund aufgefallen war. Leider stellte sich bei der tierärztlichen Untersuchung heraus, dass der Angelhaken sich bereits im Magen des Tiers befand. Das Tier konnte nicht mehr gerettet werden und wurde eingeschläfert.

Tierleid durch Anglerzubehör

Janina Koster vom Österreichischen Tierschutzverein ist überzeugt, dass keine böse Absicht hinter der Schlampigkeit steckt. „Viele Menschen können sich gar nicht vorstellen, was das für die Tiere bedeutet. Es wurden schon Schwäne gefunden, die an den Füßen mit  Angelschnur aneinander gefesselt waren. Nicht nur die Bewegungsfähigkeit leidet darunter, oft schneidet die Schnur tief in das Fleisch ein und führt zu schlimmen Entzündungen. In einem anderen Fall hatte ein Haubentaucher die Angelleine dagegen eng um den Schnabel gewickelt, er ist verhungert.“

Appell an Petri-Jünger

Niemand weiß, wieviele Wildvögel jährlich durch achtlos weggeworfenes Angelzubehör Schaden nehmen oder gar sterben. Sie appelliert an die Petrijünger: „Zur Sauberkeit am Angelplatz gehört nicht nur, Proviantreste und Müll mitzunehmen, sondern auch unbrauchbare Montagen, abgerissene Schnüre oder auch Angelhaken zu bergen und mitzunehmen.“ Viele Angler würden in diesem Sinne handeln, jedoch gebe es auch einige schwarze Schafe. Im Sinne der Tiere sollten aber auch die Schnüre der „anderen“ mitgenommen und entsorgt werden.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Tierschutzverein
Janina Koster – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mobil: 0664/84 68 247


Salzburg, 20.06.2014

Katzenfamilie sucht dringend neues Zuhause
Österreichischer Tierschutzverein hilft Mensch und Tier

Aufgrund einer heftigen Katzenallergie ihres Neugeborenen musste eine junge Mutter dringend für ihre Katze samt deren drei Jungen eine neue Bleibe finden. Beim Österreichischen Tierschutzverein fand die verzweifelte Frau schließlich Gehör. „Unsere Arbeit kommt auch vielen Menschen zugute. Sehr oft steckt hinter einer Tiertragödie eine menschliche Notsituation“, weiß Janina Koster vom Österreichischen Tierschutzverein. Die Samtpfoten haben vorerst auf dem „Assisi-Hof VII“ in Frankenburg ein neues Zuhause gefunden.

Die Kätzchen sind ca. 8-9 Wochen alt und können bald vermittelt werden. Mit ca. zwölf Wochen sind sie ideal auf das Leben vorbereitet und von der Katzenmutter ausreichend sozialisiert. Bei dem Trio handelt es sich um zwei Kater und ein Katzen-Mädchen. Interessenten melden sich bitte beim Österreichischen Tierschutzverein unter der Tel.: 0664/964 26 85.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Tierschutzverein
Janina Koster – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mobil: 0664/ 84 68 247
E-Mail: koster@tierschutzverein.at


Salzburg, 18.06.2014

Kater angefahren - Einsatz für die "Assisi-Hof"-Tierrettung

Zu einem lebensrettenden Einsatz wurde diese Woche die "Assisi-Hof"-Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins gerufen. Ein Kater war in Grödig von einem Auto angefahren worden. Das graugetigerte Tier erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma. „Die sofortige Untersuchung bei unserer Tierärztin ergab zum Glück keine Brüche“, ist Janina Koster vom Österreichischen Tierschutzverein erleichtert.

Der Kater, der vorläufig Oskar genannt wird, ist ca. ein Jahr alt, nicht kastriert und zutraulich. Vorerst bleibt er in der fürsorglichen Obhut unseres Tierpflegers auf unserem "Assisi-Hof III" in Oberwang, wo er sich im großzügigen Katzenhaus mit Auslauf erholt. „Der Stubentiger hat das Schlimmste bereits überstanden und wird mit jedem Tag fitter“, freut sich Janina Koster vom Österreichischen Tierschutzverein.

„Der Tierbesitzer hat nun 30 Tage Zeit sich beim Österreichischen Tierschutzverein unter 0662 / 84 32 55 zu melden, um Kater Oskar wieder in Empfang zu nehmen. Sollte der Besitzer in diesem Zeitraum nicht ausfindig gemacht werden, sucht der Österreichische Tierschutzverein für den Schmuser ein neues Zuhause“, so Janina Koster abschließend.

Der Österreichische Tierschutzverein

Der Österreichische Tierschutzverein ist eine der größten Einrichtungen für den Schutz und die Hilfe für Tiere im Bundesgebiet. Er betreibt nach dem Schutzheiligen benannte „Franz von Assisi-Höfe“, wo ausgesetzte, verletzte und gequälte Tiere ein sicheres Zuhause finden, eine 24-Stunden einsatzbereite „Assisi-Hof“-Tierrettung sowie den „Tierfriedhof Waldesruh“ in Sierndorf (NÖ) vor den Toren Wiens.

Weitere Informationen, Bilder & Videos finden Sie auf www.tierschutzverein.at!

Rückfragen:
Österreichischer Tierschutzverein
Janina Koster – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
koster@tierschutzverein.at
0664/84 68 247


Salzburg, 17.06.2014

Vier Katzenkinder aus Feuer geborgen
Österreichischer Tierschutzverein päppelt Waisenkätzchen auf

Zu einem tragischen Unglück kam es am Sonntag in St. Lorenz am Mondsee. Die Wohnung einer jungen Mutter und Katzenhalterin brannte aus bisher unbekannter Ursache komplett aus. Der freiwilligen Feuerwehr St. Lorenz gelang zwar die Bergung von fünf Katzen aus der Wohnung. Die Mutterkatze von vier Kätzchen starb in der Folge jedoch an einer Rauchgasvergiftung. Ihre erst vier Tage alten Jungen werden nun vom Österreichischen Tierschutzverein auf dem „Assisi-Hof VII“ in Frankenburg fachgerecht versorgt und aufgepäppelt. Trotz der aufwändigen Pflege ist es nicht sicher, ob die Kleinen durchkommen werden.

„Das Immunsystem von Jungtieren ist besonders in den ersten Tagen von den Abwehrstoffen in der Muttermilch abhängig. Fehlt diese, gelingt es leider nicht immer, die Jungen durchzubringen“, weiß Janina Koster vom Österreichischen Tierschutzverein. Sie hofft darauf, dass die mehrheitlich dreifärbigen Kätzchen, im Volksmund gerne „Glückskatzen“ genannt, in diesem Fall auch tatsächlich Glück haben.

Der Österreichische Tierschutzverein

Der Österreichische Tierschutzverein ist eine der größten Einrichtungen für den Schutz und die Hilfe für Tiere im Bundesgebiet. Er betreibt nach dem Schutzheiligen benannte „Franz von Assisi-Höfe“, wo ausgesetzte, verletzte und gequälte Tiere ein sicheres Zuhause finden sowie den „Tierfriedhof Waldesruh“ vor den Toren Wiens.

Weitere Informationen, Bilder & Videos finden Sie auf www.tierschutzverein.at

Rückfragehinweis:
Janina Koster – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mobil: 0664/84 68 247
E-Mail: koster@tierschutzverein.at


12.06.2014

Fiaker - Tierquälerei als Touristenattraktion
Österreichische Tierschutzverein fordert die Abschaffung des „Anachronismus Fiaker“

Die sommerliche Hitzewelle hat Österreich erreicht. Da sucht sich jeder so schnell wie möglich ein schattiges Plätzchen. Nicht so die Fiakerpferde, die bei brütender Hitze durch die Straßen in Wien und Salzburg ihre Kutschen ziehen müssen.

Pferde haben in einer Großstadt nichts zu suchen! Der heiße Asphalt gefährdet ihre Thermoregulation und der permanente Lärm führt zu starkem Stress.

Immer wieder kommt es vor, dass ein Pferd auf offener Straße zusammenbricht. Daher fordert der Österreichische Tierschutzverein bereits seit vielen Jahren die Abschaffung der Fiaker.

Pferde können niemals artgerecht vor Fiakerkutschen gespannt werden. Sie sind Fluchttiere, die viel Raum benötigen. Durch die Scheuklappen wird ihre Wahrnehmung eingeschränkt, der Verkehrslärm bedeutet für die Pferde zusätzlich enormen Stress.

Dem Tierschutz kann letztlich nur durch die Abschaffung der Fiaker entsprochen werden. In bedeutenden Städten wie London, Paris, Toronto und Peking sind die Pferdekutschen bereits von den Straßen verschwunden, ohne dass deswegen dem Tourismus in diesen Städten Schaden entstanden ist.

Rückfragen:
Österreichischer Tierschutzverein
Susanne Hemetsberger
Geschäftsführerin
hemetsberger@tierschutzverein.at
0664 / 41 27 388


11.06.2014

Ponykarussell - Tierquälerei im Wiener Prater
Der Österreichische Tierschutzverein fordert Verbot

Stundenlang im Kreis gehen und das bei brütender Hitze, ohne Schatten und ohne Abkühlung? Undenkbar? Für viele Ponys ist das im Sommer im Wiener Prater täglich traurige Realität. Als Touristenattraktion "Ponykarussell" fristen sie ihr Leben und können von grünen Wiesen und saftigen Weiden nur träumen. Immer wieder melden sich geschockte Tierfreunde beim Österreichischen Tierschutzverein, die auf diesen Missstand aufmerksam machen.

„Die Leute wenden sich an uns, weil sie von den Behörden keine zufrieden stellende Antwort erhalten“, so Susanne Hemetsberger, Geschäftsführerin des Vereins. „Beschwerden und Anzeigen über die unwürdigen Zustände beim Ponykarussell prallen bei den Behörden ab. Es wird lediglich darauf verwiesen, dass die Tiere angeblich regelmäßig kontrolliert würden und die Betreiber alle Vorschriften gemäß dem österreichischen Tierschutzgesetz einhalten würden“.

Der Österreichische Tierschutzverein dokumentiert jedoch seit Jahren das Gegenteil: Pferde werden viele Stunden durchgehend eingesetzt und nicht ausgetauscht, Tränkungen erfolgen viel zu selten und auch Richtungswechsel zur gleichmäßigen Belastung der Gelenke werden nicht durchgeführt. Daher fordert der Verein im Sinne der leidenden Ponys ein Verbot der Tierquälerei.

„Wir vertreten die Ansicht, dass es absolut nicht mehr zeitgemäß ist, fühlende Lebewesen unnötig im Kreis laufen zu lassen, nur damit ein paar Touristen ihre Kinder für wenige Minuten auf den Rücken dieser bedauernswerten Lebewesen setzen können, um dann meist selbst zu der Erkenntnis zu gelangen, dass die Tiere leiden. Ein Wien-Besuch hinterlässt daher leider einen bitteren Beigeschmack bei Tierfreunden, von denen etliche daher keine weiteren Aufenthalte in Wien unternehmen möchten“, so Susanne Hemetsberger, Geschäftsführerin des Österreichischen Tierschutzvereins.

Rückfragen:
Österreichischer Tierschutzverein
Susanne Hemetsberger
Geschäftsführerin
hemetsberger@tierschutzverein.at
0664 / 41 27 388


06. Juni  2014

Katze in Mähwerk geraten - "Assisi-Hof"-Tierrettung eilt zur Hilfe

Zu einem tragischen Ereignis wurde gestern am späten Abend die "Assisi-Hof"-Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins gerufen. In Berg im Attergau hatte ein Autolenker eine schwer verletzte Katze am Straßenrand entdeckt. Als er ausstieg um ihr zur Hilfe zu eilen, flüchtete das Tier in ein acht Meter langes Wasserablaufrohr.

Da auf der Straße eine erhebliche Menge Blut zu erkennen war, versuchte der Mann die umliegenden Tierärzte zu kontaktieren, um dem verletzten Tier zu helfen – jedoch ohne Erfolg. Erst die alarmierte "Assisi-Hof"-Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins eilte unverzüglich zur Hilfe.

Die Tierretter gingen vorerst davon aus, dass das Tier angefahren worden war. Erst nachdem es gelungen war, die Katze aus dem Wasserrohr zu befreien, mussten sie zu ihrem Entsetzen feststellen, dass die Katze in ein Mähwerk geraten war. Die "Assisi-Hof"-Tierrettung brachte das blutüberströmte Tier auf dem schnellsten Weg in die Tierklinik Vöcklabruck. Erst dort wurde klar, dass drei Beine der Katze trotz aller Bemühungen nicht mehr zur retten waren. Es blieb nichts anderes übrig, als das Tier von seinem Leid zu erlösen.

Zu dieser Jahreszeit kommt es leider häufig vor, dass Katzen, aber vor allem auch Rehkitze in das Mähwerk schwerer Landmaschinen geraten. Da Rehe ihre Kitze häufig im hohen Gras verstecken, sind diese besonders gefährdet

Rückfragen:
Österreichischer Tierschutzverein
Susanne Hemetsberger
Geschäftsführerin
hemetsberger@tierschutzverein.at
0664 / 41 27 388
 


Wien, 30.05.2014

Wolfsabschuss: Österreichischer Tierschutzverein erstattet Anzeige

Nach dem Abschuss eines Wolfes unter dubiosen Umständen in Kärnten, erstattete der Österreichische Tierschutzverein Anzeige bei der zuständigen Behörde.

„Die Umstände des eigentlich illegalen Abschusses eines Wolfes sind undurchsichtig und sollten genau untersucht und veröffentlicht werden“, so Christian Hölzl, vom Österreichischen Tierschutzverein. „Es kann nicht sein, dass ein streng geschütztes Tier abgeschossen wird, der Schütze unbescholten davonkommt und sich auch noch eine Trophäe fürs Wohnzimmer daraus macht“, ist der Tierschützer empört.

Aufklärungsbedürftig ist für Hölzl z.B. auch der Umstand, dass ein Jäger einen Wolf mit einem Fuchs verwechselt, sich aber dennoch derart bedroht sieht, dass er abgesehen vom Abschuss keinen  Ausweg sieht. 

Rückfragehinweis:
Österreichischer Tierschutzverein
Christian Hölzl – Sprecher
Mobil: 0664/52 00 344
E-Mail: office@tierschutzverein.at


Wien, 28.05.2014

Autos: Heiße Todesfalle für Hunde
Österreichischer Tierschutzverein gibt Tipps

Nach dem tragischen Tod eines Collies in Linz vergangenes Wochenende, sollen nun weitere Vorfälle verhindert werden.

Janina Koster vom Österreichischen Tierschutzverein appelliert daher an die Vernunft und Verantwortung aller Hundebesitzer: „Lassen Sie Ihren Hund bei sommerlichen Temperaturen niemals alleine im Auto zurück! Hunde schwitzen nicht, sie regulieren ihre Temperatur über die Zunge beim Hecheln. Ein geschlossenes Fahrzeug erhitzt sich bei einer Außentemperatur von 25 Grad Celsius binnen weniger Minuten auf das Doppelte!!! Ein Hitzschlag kann schnell zum Herztod führen und kündigt sich durch starkes Hecheln, Atemnot an. Am Besten, man lässt den Hund zu Hause, wenn man einkaufen fährt, oder parkt das Auto in einer Tiefgarage. Auch Gassigehen in der Mittagshitze oder auf heißem Asphalt ist tabu!

„Wenn Sie einen leidenden Hund in einem heißen, fremden Auto sehen, rufen Sie bitte die Polizei!“, so Koster abschließend. Anzeichen für Überhitzung sind starkes Hecheln, Erbrechen, Durchfall, Taumeln, Krämpfe oder Bewusstlosigkeit.

Richtig vorsorgen!

Parken Sie ihr Auto nur im Schatten – ABER denken Sie daran, dass der Schatten wandert!!!
Öffnen Sie alle Autofenster, nur einen Spalt offen zu lassen ist VIEL zu wenig!
Lassen Sie Ihren Hund nicht ohne gefüllte Wasserschüssel zurück
Sonnenschutzfolien verhindern einen allzu großen Hitzestau im Wageninneren.

Im Notfall richtig und schnell handeln!

Das Tier an einen kühlen und gut belüfteten Ort bringen (keine Zugluft!)
Geben Sie dem Hund Wasser zu trinken
Kühle – aber nicht eiskalte! - Tücher in Kopf und Hundenacken legen
Beginnend bei den Beinen, dann Bauch, Brust und zuletzt den Kopf, mit Wasser besprühen.

Rückfragehinweis:
Janina Koster – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
0664/84 68 247
E-Mail: koster@tierschutzverein.at


Salzburg, 23.05.2014

Verwaiste Entenküken aus dem Mondsee gerettet

Zwei tierfreundliche Jugendliche riefen gestern am Donnerstag den Österreichischen Tierschutzverein zu Hilfe. Sie hatten im Mondsee ein Entenküken entdeckt, das aufgeregt um seine tot im Wasser treibende Mutter herumschwamm.

Die „Assisi-Hof“ – Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins startete sofort los und rettete das hilflose Küken vor dem sicheren Tod. Einige Stunden später wurde noch ein zweites Jungtier gefunden, das ebenso gerettet wurde. Ob die Entenmutter einem Hechtangriff zum Opfer fiel, oder wie sie sonst zu Tode kam, ist unklar.

Die beiden Entenküken wurden in die Obhut des Tierschutzvereins THEO übergeben, mit dem der Österreichische Tierschutzverein eine hervorragende Zusammenarbeit führt. Da dort zur Zeit auch andere Jungvögel aufgezogen werden, ist es das Beste für die Kleinen, unter Artgenossen aufwachsen zu können.

 

Rückfragehinweis:
Österreichischer Tierschutzverein
Janina Koster – Presse u. Öffentlichkeitsarbeit
Mobil: 0664/84 68 247
E-Mail: koster@tierschutzverein.at

 


Wien, 21.05.2014

Erinnerung: Tag der offenen Tür am Tierfriedhof „Waldesruh“ in Sierndorf

Seit vielen Jahren betreibt der Österreichische Tierschutzverein in Sierndorf vor den Toren Wiens den Tierfriedhof Waldesruh. Es ist der einzige Tierfriedhof Österreichs, dessen Überschüsse Tieren in Not zugute kommen.

Am Samstag, den 24. Mai 2014 stehen von 11 – 14 Uhr die Türen des Tierfriedhof „Waldesruh“ offen. Interessierte und Tierfreunde sind herzlich eingeladen, über das Areal zu schlendern und sich über die vielen verschiedenen Möglichkeiten des würdevollen Abschieds vom geliebten Tier zu informieren. Von der Urnenwand über das Gemeinschaftsgrab bis hin zum Individualgrab ist für jeden Geschmack und jedes Budget etwas dabei. Unsere einfühlsamen Mitarbeiter stehen Ihnen für weitere Fragen zur Verfügung.

Ein Fahrtendienst vom S-Bahnhof Stockerau zum Tierfriedhof in Sierndorf ist auf Anfrage möglich. Bei Anreise mit dem PKW folgen Sie bitte den Hinweisschildern ab Sierndorf.

Weitere Informationen erhalten Sie unter Tel. 01/897 33 46 oder www.wienertierfriedhof.at/

Rückfragehinweis:
Österreichischer Tierschutzverein
Janina Koster – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mobil: 0664/84 68 247
koster@tierschutzverein.at


Salzburg, 13.05.2014

Zoolauf: sinnloser Stress für Tiere
Österreichischer Tierschutzverein kritisiert Veranstaltung

Am 17. Mai findet zum zweiten Mal der Salzburger Zoolauf statt. Der Österreichische Tierschutzverein spricht sich deutlich gegen diese Veranstaltung aus.

„Offenbar folgt nun auch der Tiergarten Hellbrunn dem Trend und veranstaltet Events und Festivitäten auf dem Zoogelände. Ein Zoo ist jedoch kein Veranstaltungsort!  Der zu erwartende große Besucherandrang und die allgemeine Hektik bedeuten für die Tiere großen Stress“, so Susanne Hemetsberger, Geschäftsführerin des Österreichischen Tierschutzvereins. „Sofern nicht wieder einmal ein Gepard aus seinem Gehege entweicht und sich dem Lauf anschließt, ist auch kein Bildungszweck bei der Veranstaltung erkennbar“, schmunzelt Hemetsberger.

Die Einnahmen aus den Startgeldern sollen unter anderem dem Zoo zugute kommen. Was genau der Zoo mit dem Geld macht, ist aber unbekannt. Eigenen Aussagen nach sollen unter anderem Lebensräume gefährdeter Arten geschützt werden. Das ist sinnvoll und nachweislich wesentlich effektiver als die Gefangenschaftshaltung und Nachzucht. Wird doch ein ganzes Ökosystem mit voneinander abhängigen Tier- und Pflanzenarten dadurch bewahrt, statt einzelner, „attraktiver“ Arten. Derartige wirkliche Artenschutzprojekte werden jedoch kaum von Zoos unterstützt. Es gibt keine Zahlen, welche Summe der Zoo für solche Projekte zur Verfügung stellt, es ist jedoch anzunehmen, dass er sich dabei im Promillbereich der vorhandenen Gelder bewegt.

Der Schutz von Kindern, Jugendlichen, Tieren und Tierarten, sowie der Umwelt sind zweifellos wichtige Anliegen, die dringend öffentliche Aufmerksamkeit und finanzielle Mittel benötigen. Der Zoo benutzt diese jedoch als Rechtfertigung für die kommerzielle Gefangenschaftshaltung von Wildtieren.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Tierschutzverein
Janina Koster – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mobil: 0664/ 84 68 247
E-Mail: koster@tierschutzverein.at


Salzburg, 12.05.2014

Hund bei knapp 60 Grad im Auto zurückgelassen
„Assisi-Hof“-Tierrettung rettet Hundeleben

Erst vergangene Woche warnte der Österreichische Tierschutzverein in einer Presseaussendung davor, Hunde in Autos zurückzulassen.  Offenbar vergebens. Denn am vergangenen Samstag wurde die „Assisi-Hof“ - Tierrettung von der Polizei Unterach am Atterseee zu einem solchen Fall gerufen.

Ein deutscher Urlauber hatte rücksichtslos seinen alten schwarzen Schäferhund im Auto gelassen, während er eine Bergtour unternahm. Der ÖAMTC konnte die Fahrertür zwar öffnen, jedoch nicht den Kofferraum, wo der Hund durch ein Gitter von der Fahrerkabine getrennt war. Die im Fahrzeug gemessene Temperatur betrug 58,5 Grad Celsius! Anzeichen für einen Hitzschlag (z.B. starkes Hecheln, Kreislaufprobleme) waren bereits deutlich zu erkennen. Ohne die schnelle Hilfe wäre der Hund verstorben.

„Hunde sind besonders hitzeempfindlich, da sie keine Schweißdrüsen auf der Haut besitzen“, weiß Susanne Hemetsberger vom Österreichischen Tierschutzverein. „Durch starkes Hecheln verdunstet sehr viel Wasser mit dem Speichel. Kann der Flüssigkeitsverlust durch Trinken nicht ausgeglichen werden, wird das Blut dicker. Das Herz muss sich stärker anstrengen und die Durchblutung wird schlechter. Organschäden drohen.“

Mitarbeiter der Tierrettung konnten den Hund durch das Gitter mit Wasser versorgen und warteten, bis der Besitzer einige Stunden später zurückkahm. Durch die gute Zusammenarbeit von Polizei, „Assisi-Hof“ – Tierrettung und Anrainern konnten in der Zwischenzeit Sonnenschirme organisiert werden, die dem armen Vierbeiner Schatten spendeten.  Der Hundehalter wurde in Österreich und Deutschland wegen Tierquälerei angezeigt.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Tierschutzverein
Janina Koster – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mobil: 0664/84 68 247
E-Mail: koster@tierschutzverein.at
 


Salzburg, 06.05.2014

Katzenbaby gerettet
Österreichischer Tierschutzverein päppelt Findling liebevoll auf

Vor dem sicheren Tod konnte der Österreichische Tierschutzverein wieder einmal ein Katzenbaby retten. Der kleine Stubentiger ist ein Findelkind und wurde von einer Tierfreundin auf dem "Franz von Assisi-Hof VII" in Oberösterreich abgegeben.  Das Katzenbaby war fast verhungert. Liebevoll wird die Kleine nun mit der Flasche aufgezogen. Alle zwei Stunden verlangt das Tierchen nach seiner Milch. Auch in der Nacht gibt's für den Tierpfleger des Österreichischen Tierschutzvereins und frischgebackenen Katzenpapa dabei keine Pause. Nach jeder ausgiebigen Mahlzeit muss der Bauch der kleinen Katze massiert werden, damit die Verdauung angeregt wird. Doch die aufwendige und mühevolle Pflege zahlt sich aus: Schon jetzt hat sich der Zustand des kleinen Stubentigers verbessert. Das Kätzchen ist drei bis vier Wochen alt und wiegt 180 Gramm.

Unerwünschter Katzennachwuchs

Junge Katzen kommen im Frühjahr und Herbst zur Welt. Da Katzen sehr fruchtbar sind, steigt ihre Zahl rasch an. Katzen bekommen zweimal pro Jahr Junge. Wenn durchschnittlich3 Kätzchen pro Wurf überleben, dann ergibt das nach fünf Jahren mehr als 10.000 Samtpfoten!

Nicht zuletzt deshalb werden kleine Katzen immer wieder ausgesetzt oder gar getötet. So geschehen kürzlich auf einem Golfplatz in Kärnten.  In einem Teich fanden Golfer einen Plastiksack mit drei ertränkten Katzenbabys.

 "Immer wieder kommt es zu solchen grausamen Taten", zeigt sich Susanne Hemetsberger vom Österreichischen Tierschutzverein entsetzt und appelliert an die Verantwortung der Katzenbesitzer: "Freigänger-Katzen müssen laut Gesetz kastriert werden. Viel Tierleid könnte vermieden werden, wenn sich Katzenbesitzer an diese Bestimmung halten würden.“

Rückfragen:
Österreichischer Tierschutzverein
Janina Koster – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
koster@tierschutzverein.at
0664/84 68 247


Wien, 23.04.2014

Mäuse rauchen nicht - oder warum Tierversuche nicht effektiv sind
24. April: Internationaler Tag zur Abschaffung der Tierversuche

Für Tierversuche stehen Milliarden an Förderungen zur Verfügung - bei mäßigen Ergebnissen und viel Tierleid. Denn 80 Prozent aller bei Mäusen erfolgreichen Substanzen helfen Menschen nicht.

In der tierexperimentellen Forschung geht man von der Annahme aus, man könne das komplexe Krankheits- und Heilgeschehen beim menschlichen Patienten in so genannten "Tiermodellen", also künstlich krankgemachten Tieren, nachahmen. Doch diese Rechnung geht in vielen Fällen nicht auf. Grund dafür ist, was auf den ersten Blick augenscheinlich ist: Der Mensch ist keine Maus. Wir unterscheiden uns von den am häufigsten gebrauchten Versuchstieren schon massiv hinsichtlich des Körperbaues, Organfunktionen und Stoffwechsel. Dazu kommen noch Aspekte wie Fortbewegungsart, Tag-Nacht-Rhythmus, Ernährungs- und Lebensgewohnheiten und die Lebensdauer.

Besonders zur Behandlung der menschlichen Zivilisationskrankheiten wie Herz- und Kreislauf­erkrankungen, Krebs, Diabetes, Rheumatismus und Allergien können Tierversuche aufgrund dieses falschen methodischen Ansatzes wenig beitragen. Denn Mäuse rauchen nicht und ernähren sich auch nicht jahrelang von Fast-Food. Die Krankheitsentstehung kann also nicht an künstlich erkrankten Tieren erforscht werden. Der Mensch bekommt keinen Krebs, weil man Krebszellen in seine Organe spritzt. Zudem weisen Versuchstiere aufgrund ihrer Angst und der unnatürlichen Haltungsbedingungen häufig veränderte Hormonspiegel auf, welche das Versuchsergebnis nachweislich beeinflussen.

In den letzten Jahren und Jahrzehnten wurde eine Fülle neuer tierversuchsfreier Verfahren entwickelt. Der sukzessive Umstieg auf tierversuchsfreie Forschung würde großes Tierleid verhindern. Trotzdem steigt die Zahl der Versuchstiere in Österreich. Sie lag im Jahr 1999 noch bei 129.644 und erhöhte sich bis 2011 auf 191.288.

Der Österreichische Tierschutzverein

Der Österreichische Tierschutzverein ist eine der größten Einrichtungen für den Schutz und die Hilfe für Tiere im Bundesgebiet. Er betreibt nach dem Schutzheiligen benannte „Franz von Assisi-Höfe“, wo ausgesetzte, verletzte und gequälte Tiere ein sicheres Zuhause finden, sowie den „Tierfriedhof Waldesruh“ vor den Toren Wiens. Sofortspende unter der Telefonnummer 0901/50 56 66 möglich.

Weitere Informationen, Bilder & Videos finden Sie auf www.tierschutzverein.at!

Rückfragen:
Österreichischer Tierschutzverein
Janina Koster – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
koster@tierschutzverein.at
0664/84 68 247


Salzburg, 22.04.2014

Wildernde Hunde im Salzburger Land:
Österreichischer Tierschutzverein kritisiert Haustierabschuss

Am Ostersonntag wurden in Schleedorf zwei Hunde von Jägern erschossen, weil sie anscheinend Hühner eines Landwirts gerissen hatten.

Der Österreichische Tierschutzverein fordert daher eine umfassende Aufklärung des Falles. Waren wirklich die getöteten Hunde für die gerissenen Hühner verantwortlich? Weshalb konnten die Tiere in das Hühner-Gehege eindringen? Wem gehörten die beiden Hunde?

Den/Die verantwortlichen Hundehalter will der Verein dabei keineswegs aus der Pflicht nehmen: „Es darf natürlich nicht sein, dass unbeaufsichtigte Hunde andere Haus- oder Wildtiere reißen. Wir appellieren an alle Hundehalter, die Leinenpflicht einzuhalten und ihre Hunde nicht allein herumlaufen zu lassen. Die Tiere aber gleich zu erschießen, ist für uns nicht nachvollziehbar“, so Janina Koster vom Österreichischen Tierschutzverein.

Die Jägerschaft rechtfertigt den Haustierabschuss oft damit, dass Tierschutz nicht bei Hund oder Katze enden dürfe und auch z.B. Rehe ein Recht auf Schutz hätten. Statistisch gesehen, stirbt jedoch alle 35 Sekunden ein Wildtier durch Jägerhand. Die Schäden durch Hunde sind im Vergleich gering. Es ist daher unverhältnismäßig, Hunde gleich zu erschießen, wenn sie andere Tiere gerissen haben oder auch nur in dem Verdacht stehen.

Der betroffene Landwirt sollte den finanziellen Schaden selbstverständlich von dem/den Hundehalter/n ersetzt bekommen. „Wenn sich kein Hundehalter feststellen lässt, könnte die Entschädigung aus den Einnahmen der Hundesteuer verwendet werden“, schlägt Koster vor. Sie gibt aber zu bedenken: „Hühner werden selten als Kuscheltiere gehalten, sondern früher oder später von ihren Haltern getötet. Es ist daher nicht zu rechtfertigen, weshalb Hunde oder Katzen, oft wichtige „Bezugspersonen“ für einsame Menschen und Spielgefährten von Kindern, erschossen werden dürfen.“

Da es in Österreich keine Meldepflicht für Haustierabschüsse gibt, kann man nur offizielle Zahlen aus Deutschland auf österreichische Verhältnisse umlegen. Daraus ergibt sich, dass ca. 30.000 Haustiere in Österreich jährlich erschossen oder in Fallen getötet werden. Ihm zur Kenntnis gebrachte Fälle von Haustierabschüssen sammelt der Österreichische Tierschutzverein auf seiner Jagdwarnkarte (www.jagdwarnkarte.at).

Rückfragehinweis:
Österreichischer Tierschutzverein
Janina Koster – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mobil: 0664/84 68 247
E-Mail: koster@tierschutzverein.at


Salzburg, 15.04.2013

Frohe Ostern auch für Tiere? Österreichischer Tierschutzverein gibt Tipps

Kaum ein Fest wird so stark mit Tieren assoziiert, wie Ostern. Da gibt es Osterhasen, Ostereier, den berühmten Osterschinken und natürlich auch das Lamm, sei es aus Kuchen oder ein echtes.

Der Österreichische Tierschutzverein appelliert an die Konsumenten, beim Einkauf für das Osteressen auf eine artgerechte Tierhaltung zu achten. Das Osterfest war früher einer der wenigen Anlässe, an denen es genug Fleisch für alle zu essen gab. Da Fleisch heute sehr billig produziert wird, ist die Wertschätzung dafür leider gesunken und viel Fleisch landet, noch verpackt, im Müll. Daher bitten wir darum, bewusst einzukaufen und sich für Biofleisch von möglichst artgerecht gehaltenen Tieren zu entscheiden!

Beim Kauf von gekochten und gefärbten Eiern heißt es Achtung! Es gibt keine Kennzeichnungspflicht für sie. Vielleicht kaufen Sie also ein ausländisches Produkt mit schlechteren Tierschutzstandards, welches in Österreich nur verarbeitet wurde. Bitte unterstützen Sie heimische Eierbauern mit dem Kauf von Spitzenprodukten aus Freiland- und Biohaltung. 

Die vielerorts ausgestellten Kaninchen und Meerschweinchen wecken in vielen Kindern den Wunsch nach einem eigenen Haustier. Kinder sehnen sich nach der Natur und Tieren und diese wirken sich eindeutig positiv auf ihre Entwicklung aus. Tiere sind jedoch keine Geschenke und Spielzeuge, sondern fühlende Lebewesen mit Bedürfnissen. Die ganze Familie sollte mit der Anschaffung einverstanden sein, es sollten keine Allergien vorliegen und die Verantwortung muss jedem Familienmitglied bewusst sein. Kaninchen und Meerschweinchen sollten nur mit Artgenossen gehalten werden, die Arten verstehen sich nicht gut. Beide sind jedoch von ihrer Natur aus Fluchttiere und daher scheu und wenig zutraulich. Das kann sich zwar bessern, doch auch Kinder müssen dafür Verständnis zeigen.

Der Österreichische Tierschutzverein

Der Österreichische Tierschutzverein ist eine der größten Einrichtungen für den Schutz und die Hilfe für Tiere im Bundesgebiet. Er betreibt nach dem Schutzheiligen benannte „Franz von Assisi-Höfe“, wo ausgesetzte, verletzte und gequälte Tiere ein sicheres Zuhause finden sowie den „Tierfriedhof Waldesruh“ vor den Toren Wiens.

Weitere Informationen, Bilder & Videos finden Sie auf www.tierschutzverein.at!

Rückfragehinweis:
Österreichischer Tierschutzverein
Janina Koster
0662/84 32 55 20
koster@tierschutzverein.at
www.tierschutzverein.at


Salzburg, 03.04.2014

20.000 Kilometer für hilfsbedürftige Tiere
Unzählige Einsätze der „Assisi-Hof“ Tierrettung

Seit vielen Jahren betreibt der Österreichische Tierschutzverein die „Assisi-Hof“ Tierrettung. Jedes Jahr erhalten die Mitarbeiter mehr Hilferufe. Allein 2013 wurden knappe 20.000 Kilometer und rund 400 Einsätze für die Tiere gefahren.

„Natürlich ist nicht jeder Einsatz so spektakulär wie die kürzlich erfolgte Rettung einer Katze von einem 25 Meter hohen Baum mit Seil und Rucksack“, verrät Janina Koster vom Österreichischen Tierschutzverein.  „Den Alltag machen z.B. Meldungen über herrenlose Hunde aus, die dann eingefangen, tierärztlich versorgt und ihren Besitzern zurückgebracht werden, falls diese per Chiplesegerät zu ermitteln sind.“ Doch auch Wildtieren eilt die „Assisi-Hof“ Tierrettung zu Hilfe. Von flugunfähigen Greifvögeln über in Not geratene Rehkitze, durch den Abriss eines Stadels plötzlich mutterlos gewordene Siebenschläferbabies, bis zu angefahrenen Dachsen gibt es kaum eine Tierart, der nicht schon Hilfe zu Teil wurde. Sehr viele Tiere benötigen nach ihrer Rettung intensive und liebevolle Pflege auf einem der „Assisi-Höfe“ des Österreichischen Tierschutzvereins, bis sie wieder ausgewildert werden können (Wildtiere), oder an einen guten Platz vermittelt werden. Viele Tiere bleiben aber auch bis zu ihrem natürlichen Ende auf unseren „Assisi-Höfen“.

Die Zusammenarbeit mit Feuerwehr, Rettung und Polizei funktioniert sehr gut. „ Als kompetenter und verlässlicher Partner unterstützte die „Assisi-Hof“ – Tierrettung die Einsatzkräfte schon in diversen heiklen Situationen.  So war zum Beispiel die Fachkenntnis unserer Tierpfleger gefragt, als die Polizei unlängst des Betrugs verdächtigte Welpenhändler ins Visier nahm oder die Feuerwehr ein totes Pferd bergen und ein lebendes einfangen musste“, ist Koster überzeugt. 

Der Österreichische Tierschutzverein arbeitet bewusst ohne Subventionen aus Steuergeldern, um unabhängig und kritisch bleiben zu können. Daher ist auch die „Assisi-Hof“ – Tierrettung auf Spenden von Tierfreunden angewiesen. „Bitte unterstützen Sie unsere wichtige Arbeit mit einem Anruf unter 0901/50 56 66 (Telefonspende in Höhe von 5,00 EURO)“ appelliert sie abschließend an Tierfreunde. Weitere Informationen findet man im Internet unter www.tierschutzverein.at.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Tierschutzverein
Janina Koster
Mobil: 0664/ 84 68 247


Salzburg, 28.03.2014

Dramatischer Einsatz für „Assisi-Hof“ – Tierrettung
Angefahrene Katze geborgen

Kurz nach der spektakulären Rettung einer Katze aus einem Baumgipfel war die „Assisi-Hof“ – Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins gestern erneut zu einem Einsatz mit einer Katze unterwegs. Die Polizei hatte eine angefahrene Katze gemeldet. Offenbar hatte sich der Unglücksfahrer einfach aus dem Staub gemacht. Das schwer verletzte Tier wurde schnell und professionell geborgen und tierärztlich versorgt. „Derartige Rücksichtslosigkeiten nach dem Zusammenstoß mit (Klein-)Tieren erleben wir leider immer wieder, auch auf Grund der `schwierigen` Gesetzeslage“, bedauert Janina Koster vom Österreichischen Tierschutzverein.

Gesetzliche Lage

 Leider werden in Österreich nach geltender Rechtssprechung Tiere immer noch als „Sache“ behandelt. Für „Kleintiere“ wie Katzen muss nicht einmal gebremst werden. Ganz im Gegenteil: bremst ein Tierfreund, z.B. für eine Katze, riskiert er sogar ein Mitverschulden (Auffahrunfälle etc.). Selbst dann, wenn ein nachfolgender Lenker zu wenig Abstand gehalten hat! Bei einem Zusammenstoß mit einem größeren Tier wie etwa einem Reh ist die Gefahr für Menschen größer, sodass eine Vollbremsung gerechtfertigt wird.

Die Katze aus dem Baum konnte glücklicherweise unversehrt ihrer Besitzerin zurückgebracht werden. Dieser Fall hatte leider kein Happy End. Bei der Untersuchung wurden massive innere Verletzungen und gebrochene Wirbel diagnostiziert. Schweren Herzens musste die schwarze Samtpfote eingeschläfert werden. Für die Tierschützer war der Einsatz dennoch nicht umsonst. „Wer weiß, wie lange die arme Katze ohne unsere Hilfe noch gelitten hätte“, bringt es Janina Koster vom auf den Punkt.

Keine Pflicht, aber eine Verpflichtung…

Der Österreichische Tierschutzverein appelliert an alle Autofahrer, angefahrene Tiere nicht zu ignorieren, sondern an einem sicheren Platz anzuhalten und nach dem Tier zu sehen. „Gesetzlich besteht dazu leider keine Pflicht, dafür eine moralische Verpflichtung. Ein verletztes Tier kann vielleicht noch gerettet werden, oder zumindest, wie im aktuellen Fall, von seinen Schmerzen erlöst werden“, so Koster abschließend. Im Raum Salzburg und angrenzendes Oberösterreich können sich Tierfreunde direkt an die „Assisi-Hof“- Tierrettung unter 0664/22 10 717 wenden, ansonsten verständigt man die örtliche Polizei.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Tierschutzverein
Janina Koster
Mobil: 0664/84 68 247
E-Mail: koster@tierschutzverein.at


Wien, 27.3.14.

Österreichischer Tierschutzverein stellt Jagdwarnkarte online

Der Verein ruft Meldestelle für legale und illegale Jagd-Missstände in Österreich ins Leben. Eine Landkarte dokumentiert Haustierabschüsse, Jagdunfälle und Tierquälereien bei der Jagd.

Vor wenigen Monaten erlangte ein Jagdleiter im Bezirk Hollabrunn traurige Bekanntheit, als er sich freimütig damit brüstete, in seiner „Jagdkarriere“ schon hunderte Katzen abgeschossen zu haben. Christian Hölzl, Sprecher des Österreichischen Tierschutzvereins: „Die Jägerschaft spricht dabei immer wieder von Einzelfällen. Wir wissen, dass es trauriger Alltag ist. So entstand die Idee, eine Meldestelle für legale und illegale Jagd-Missstände einzurichten. Unsere Jagdwarnkarte führt der Bevölkerung plakativ vor Augen, was bei der Jagd alles passiert.“

Mit der Jagdwarnkarte dokumentiert der Österreichische Tierschutzverein auf seiner Internetseite alle ihm gemeldeten oder sonst bekanntgewordenen Zwischenfälle, an denen Jäger beteiligt waren. Die Karte ermöglicht der Bevölkerung einen (haarsträubenden) Überblick über sicherheitsrelevante jagdliche Verfehlungen und auch über (legale) jagdliche Praktiken, die heute nicht mehr zeitgemäß und auch tierschutzrechtlich problematisch sind.

Dieser Service zielt einerseits darauf ab, Schutz vor Haustierabschüssen zu bieten. Tierfreunde können etwa sehen, ob in ihrem Wohngebiet oder einem geplanten Ausflugsgebiet besondere Häufungen von Haustierabschüssen vorliegen. Haustierbesitzer werden mithilfe der Karte vor schießwütigen Jägern gewarnt. Die erhöhte Wachsamkeit der Bevölkerung soll auch Jäger vor weiteren Haustiertötungen abschrecken, also präventiv wirken.

Mit der Einrichtung dieser zentralen Meldestelle für Jagdmissstände wird gleichzeitig auch der Druck auf Politik und Jägerschaft erhöht, die längst nicht mehr zeitgemäßen Jagdgesetze und das Waffengesetz endlich zu reformieren. Skandalös: Der Abschuss von Haustieren ist immer noch erlaubt; in den Jagdgesetzen fehlt ein gesetzlich vorgeschriebenes Alkoholverbot bei der Jagd; obwohl bei Unfällen oder Gewaltverbrechen im Zusammenhang mit Schusswaffen in Österreich überwiegend Jäger beteiligt sind (8 Tote und einige Schwerverletzte alleine im letzten halben Jahr), erlangen Jäger im Gegensatz zu allen anderen ÖsterreicherInnen den Waffenpass für genehmigungspflichtige Waffen auch ohne Nachweis über ihre psychologische Eignung. 

„Viele glauben noch, dass das, was Jäger tun, immer richtig ist“, zeigt sich Hölzl erstaunt. Was bisher fehlte, war eine zentrale Stelle, bei der die Bevölkerung Haustierabschüsse, Jagdunfälle, Tierquälereien und sonstige Vorfälle im Zusammenhang mit der Jagd melden kann, ohne Repressalien fürchten zu müssen. Denn jagdfreundliche Strukturen decken personell den gesamten gesellschaftlichen Bereich ab und konterkarieren demokratische Strukturen – was den Beteiligten Vorteile und Abhängigkeiten garantiert. „Wenn Vertuschen schwierig wird und für die Öffentlichkeit online einsehbar ist, wie oft etwas in Österreich im Zusammenhang mit der Jagd passiert, wird sich die Politik in Zukunft schwer tun, die Reformblockade aufrechtzuerhalten“, ist Hölzl von der Sinnhaftigkeit der Jagdwarnkarte überzeugt.

Meldungen über Jagdmissstände, - vorfälle oder Haustierabschüsse können online unter www.jagdwarnkarte.at , unter www.tierschutzverein.at (Webseite des Österreichischen Tierschutzvereins) oder unter www.abschaffung-der-jagd.at (Webseite der Initiative zur Abschaffung der Jagd) vorgenommen werden.

Rückfragen:
Mag. Christian Hölzl
Sprecher Österreichischer Tierschutzverein
Tel. +43-664-5200344


Wien, 25.03.2014

Stoppt den Haustierabschuss!

Anlässlich der Messe „Jagd & Fischerei - Erlebnis Natur“ im Messezentrum Wieselburg von 21.-23. März machte der Österreichische Tierschutzverein erneut auf einen großen Missstand in der Jagd aufmerksam.

Alljährlich werden geschätzte dreißigtausend (!) Hunde und Katzen von JägerInnen erschossen. Dies ist unter bestimmten Voraussetzungen legal und fällt in den Jagdgesetzen unter den Begriff „Jagdschutz“. Die Jägerschaft wird in diesem Kontext nicht müde, Hunde als Bestien hinzustellen, die das wehrlose Wild grausam töten würden. Ihre Motivation ist jedoch keineswegs der Wildtierschutz, sondern die Wahrung eigener Interessen. Freilaufende Hunde könnten das durch Fütterungen im Revier gehaltene Wild aufscheuchen und vertreiben. Ein kapitaler Hirsch könnte in ein anderes Revier abwandern und stünde dann nicht mehr für den eigenen Abschuss zur Verfügung.

Verbot des Haustierabschusses gefordert

Im Jahr 2011 kamen ca. 80.000 Wildtiere im Straßenverkehr zu Tode, durch landwirtschaftliches Gerät werden jährlich Tausende Rehkitze und junge Feldhasen getötet und alle 35 Sekunden stirbt ein Wildtier durch Jägerhand. Im Vergleich dazu ist die Anzahl der tatsächlich durch Hunde gewilderten Tiere verschwindend gering.

Obwohl der Österreichische Tierschutzverein Hundehalter keineswegs aus der Verantwortung für ihr Tier (Leinen- bzw. Aufsichtspflicht) entlassen will, ist der Abschuss des geliebten Vierbeiners ein tiefer Einschnitt und für Kinder oftmals eine traumatische Erfahrung. Daher fordert der Österreichische Tierschutzverein ein Verbot des Haustierabschusses.

Aktion zur Jagdmesse Wieselburg

Um die Öffentlichkeit auf dieses Thema hinzuweisen, startete der Österreichische Tierschutzverein eine Aufklärungsaktion. Wie schon anlässlich des Jägerballs in Wien und der Jagdmesse in Salzburg, fuhren sogenannte Promo-Bikes durch Wieselburg. Die großen Fahrradanhänger mit dem aktuellen Sujet „Stoppt den Haustierabschuss“ wurden von vielen Menschen gesehen. Die darauf gezeigten Fotos vermisster Hunde und Katzen machen deutlich, dass der Verbleib unzähliger vierbeiniger Familienmitglieder wegen des legalen Haustierabschusses ungeklärt ist. Auch Flyer wurden an interessierte Passanten verteilt, um viele Unterstützer für das Abschussverbot zu gewinnen. Das Unterzeichnen der Petition ist unter www.stopptdenhaustierabschuss.at möglich.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Tierschutzverein
Janina Koster
Mobil: 0664/ 84 68 247
E-Mail: koster@tierschutzverein.at


Salzburg, 12.03.2014

Katze saß seit Tagen auf Baum fest
Riskanter Einsatz für „Assisi-Hof“ – Tierrettung

Gestern erhielt die „Assisi-Hof“-Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins einen Anruf von einer verzweifelten Tierfreundin. Die Frau berichtete, dass seit einigen Tagen eine Katze in einer Baumkrone festsitze.  Die Siedlung, in der jener Baum steht, liegt zwischen Thalgau und Eugendorf. Etliche Anrainer hatten erfolglos versucht, die Katze vom Baum zu locken und auch von der Feuerwehr eine Absage erhalten.

Die „Assisi-Hof“-Tierrettung zögerte nicht und rückte sofort aus. Unter Einsatz seines Lebens kletterte unser Tierrettungsfahrer auf die Baumspitze, um die verängstigte Katze zu bergen. Ausgerüstet mit Seil und Rucksack, stieg der Tierfreund ca. 25 Meter hoch, packte die Katze vorsichtig in seinen Rucksack und stieg wieder ab.

Es handelt sich um einen älteren, kastrierten Kater der Rasse „Birma“ oder einen Birma-Mischling. Nach einer tierärztlichen Untersuchung erholt sich die erschöpfte Samtpfote nun auf dem „Franz von Assisi-Hof“ bei Mondsee von den Strapazen ihres Ausflugs. Sobald die Besitzer gefunden sind, können sie ihre Ausreißerin wieder abholen. Wer die Katze erkennt, meldet sich bitte unter 0662/84 32 55.  

Rückfragehinweis:
Österreichischer Tierschutzverein
Janina Koster
Mobil: 0664/84 68 247


Salzburg, 06.03.2014

Seit dem grausigen Fund von mehreren Katzenkadavern in Eugendorf bei Salzburg laufen bim Österreichischen Tierschutzverein die Telefone heiß. Unzählige aufgebrachte Haustierhalter und besorgte Bürger schildern ihre Verluste und Ängste.

So werden in der Gemeinde Pebering/Eugendorf  seit einigen Monaten mindestens 15 Katzen vermisst, von denen keine wieder gesehen wurde, weder lebend noch tot. Einige der Tiere waren sogar gechippt. Auch gibt es mindestens einen Fall, in dem eine Katze mit zerfetzten Gliedmaßen nach Hause zurückgekehrt ist. Tierarztkosten in Höhe von 2000 Euro waren die Folge, da die Familie ihre geliebte Samtpfote natürlich retten wollte. 

„Dies wiederspricht den Aussagen der Jäger, die behaupten, die meisten Katzen wären Streunertiere gewesen und von Autos überfahren worden“, so Janina Koster vom Österreichischen Tierschutzverein. „Sicherlich gibt es in Österreich viele Gemeinden, in denen etliche Katzen spurlos verschwanden. Wir bitten daher die Öffentlichkeit, uns vermisste Tiere zu melden und sich gemeinsam mit uns für ein Verbot des Haustierabschusses in den Landesjagdgesetzen einzutreten.“

Unverständnis und Ärger bringen die Haustierhalter dem Jagdgesetz entgegen, nach dem ihre Lieblinge von Jägern erschossen werden dürfen, sobald sie eine Pfote in den Wald setzen. Aber auch besorgte Fa
„Bitte unterstützen Sie unter www.haustierabschuss.at unsere Forderung nach einem Verbot des Haustierabschusses“, appelliert Koster abschließend an die Bevölkerung.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Tierschutzverein
Janina Koster
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mobil: 0664/ 84 68 247


Salzburg, 27.02.2014

Kinder entdeckten Friedhof der Kuscheltiere
Grausige Kadaver und Körperteile von Katzen bei Hochstand gefunden

Einen grausigen Fund machten Kinder aus Pebering bei Eugendorf am Abend des 25. Februar. Sie entdeckten Tierkadaver in und neben einem Entwässerungsgraben vor einem Jägerhochstand. Dabei waren abgetrennte Gliedmaßen von Katzen, Rehen und Vögeln. „Die Eltern der Kinder verständigten uns, da die Kinder besonders vom Anblick eines Katzenkopfes schwer geschockt waren“, schildert Janina Koster vom Österreichischen Tierschutzverein die Situation.

Der Österreichische Tierschutzverein unternahm daraufhin gestern einen Lokalaugenschein und barg ca.7 Kadaver aus dem Gewässer. In weiteren Fällen war der Verwesungsprozess so weit fortgeschritten, dass eine Bergung nicht mehr möglich war. „Ein Katzenfell in relativ gutem Zustand wies eindeutige Schroteinschüsse auf, die aus nächster Nähe erfolgten. Dies erlaubt den Schluss, dass es sich dabei nicht um verwilderte Streunerkatzen, sondern um zahme Hauskatzen handelte“, ist Koster entsetzt.

Die Anwesenheit unserer Mitarbeiter entging nicht der Aufmerksamkeit der Bevölkerung, so kamen zuerst ein Landwirt, dann der Bürgermeister Johann Strasser und schließlich der Jäger Franz K. vor Ort. Der Jäger gab vor mehreren Zeugen zu, Katzen im Rahmen der gesetzlichen Regelungen zu erschießen und deren Körperteile dann zum Anlocken von Füchsen auszulegen. Laut dem Salzburger Landesjagdgesetz dürfen (nicht müssen!) im Wald herumstreifende Katzen erschossen werden.

Auch viele Fischüberreste wurden vor Ort gefunden. Vermutlich wurden damit diverse Tiere in die tödliche Falle gelockt. Ein Bein eines großen Vogels (Fischreiher oder Storch), sowie eine ganze Krähe wurden ebenfalls entdeckt.

Für den Österreichischen Tierschutzverein ist damit leider erneut der Beweis erbracht, dass unzählige Haustiere von Jägern erschossen werden und es sich nicht, wie stets von der Jägerschaft behauptet, um Einzelfälle handelt. Das tote Haustier ist nach wie vor Besitz seines Halters und müsste diesem auch zurückgegeben werden, anstatt zerteilt als Köder verwendet zu werden. „Bitte unterstützen Sie unter www.haustierabschuss.at unsere Forderung nach einem Verbot des Haustierabschusses“, appelliert Koster abschließend an die Bevölkerung.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Tierschutzverein
Janina Koster
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mobil: 0664/ 84 68 247


Salzburg, 25. Februar 2014

Weiße Katzen brauchen Sonnenschutz!
 Katzendame „Nina“ musste Teil der Ohren abgenommen werden

Der Österreichische Tierschutzverein gibt wichtige Tipps zur Heimtierhaltung und –Gesundheit.

Da die Tage wieder länger und die Sonnenstrahlen intensiver werden, ist es besonders wichtig, Tiere mit weißem Fell vor UV-Strahlung zu schützen. Für sie besteht Hautkrebsgefahr!

Die ca. fünfjährige Katze „Nina“ z.B. wurde gemeinsam mit 14 anderen Katzen von einer älteren Dame gehalten. Die Frau war sowohl finanziell, wie auch sonst mit der Pflege der Katzen überfordert. Der benachbarte Tierarzt erbarmte sich der Katzen, kastrierte sie kostenlos und suchte neue Plätze für sie. Der Österreichische Tierschutzverein übernahm 11 Fellnasen zur weiteren Vermittlung.

Bei der Untersuchung durch unsere Tierärzte wurde Hautkrebs an „Ninas“ Ohren festgestellt. „Dies ist besonders bei Katzen mit weißen Ohren und heller Nase ein ernstzunehmendes Risiko. So lächerlich es Manchen erscheinen mag, die Ohren und die Nasenspitze müssen durch Sonnencreme vor der schädlichen UV-Strahlung geschützt werden“, weiß Janina Koster vom Österreichischen Tierschutzverein. So schützt man auch vor juckendem, schmerzhaftem Sonnenbrand. Eine Sonnencreme ohne Parfüm, dafür mit hohem Faktor und sofortiger Wirkung eignet sich dazu am Besten. So kann mein seinem vierbeinigen Liebling Leid ersparen und sich selbst hohe Tierarztkosten.

Nina mussten Teile der Ohren abgenommen werden. Ansonsten ist die Samtpfote jedoch fit und gesund.  Sie wartet nun auf ein liebevolles neues Zuhause, wo man über ihren optischen Makel hinwegsieht.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Tierschutzverein
Janina Koster – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
E-Mail: koster@tierschutzverein.at
Mobil: 0664/84 68 247


Salzburg, 19. Februar 2014

Registrierungspflicht für Hunde: Häufig Missverständnisse
Österreichischer Tierschutzverein klärt auf

Gesetzliche Pflicht zur Registrierung von Hunden oft aus Unwissenheit ignoriert.

„Viele Leute wissen nicht, dass ihr Hund nicht nur gechippt, sondern mit der Chipnummer auch in einer Datenbank, z.B. Petcard, registriert werden muss. Die Meldung des Hundes bei der Gemeinde allein reicht nicht aus“, so Janina Koster vom Österreichischen Tierschutzverein.

Erst kürzlich rief die Polizeidienststelle Anif bei Salzburg den Österreichischen Tierschutzverein gegen Mitternacht zu Hilfe. Ein herrenloser Hund irrte durch die Ortschaft. Die 24h einsatzbereite „Assisi-Hof“-Tierrettung fuhr sofort zu Ort und Stelle und konnte den desorientierten und völlig verängstigten Vierbeiner gleich einfangen. Mit dem Chiplesegerät konnte festgestellt werden, dass der kleine Hund zwar gechippt war, jedoch die Chipnummer nirgends registriert war.

Mit diesem Problem hat der Österreichische Tierschutzverein leider öfter zu kämpfen. Der Hundebesitzer lässt sich dann vorerst nicht feststellen. Dies ist besonders dann tragisch, wenn ein Tier verbotenerweise ausgesetzt wurde und die Besitzer daher nicht bestraft werden können.

Der gerettete Hund wurde auf den „Assisi-Hof III“ bei Mondsee gebracht und wartete dort auf einen Anruf seines Herrchens oder Frauchens. „Glücklicherweise konnten wir den Hund inzwischen wieder an seine Besitzer übergeben. Es hätte dem kleinen Kerl jedoch viel Stress erspart, wenn wir ihn gleich nach dem Einfangen zurück nach Hause bringen hätten können“, appelliert Koster an die Hundehalter, ihre Tiere unbedingt registrieren zu lassen.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Tierschutzverein
Janina Koster – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
E-Mail: koster@tierschutzverein.at
Mobil: 0664/84 68 247


Wien, 18.02.2014

Giftköder in Graz?
Österreichischer Tierschutzverein lobt Prämie für Hinweise aus

Immer öfter werden Haustiere zu Opfern. Eine unbekannte Anzahl von Hunden und Katzen wird jährlich völlig legal von Jägern erlegt (geschätzte 30.000), andere werden von sonstigen Tierhassern mitten im Ortsgebiet angeschossen und viele werden Opfer von hinterhältigen Giftanschlägen.

Aktuell wurden in Graz, in der Nähe des ORF-Parks, entlang des Murradwegs und beim Arlandgelände verdächtig lilafarbene Fleischbrocken aufgetaucht. Vermutlich handelt es sich um Giftköder. Allein, derzeit gibt es kein Geld für die Untersuchung. Die Staatsanwaltschaft möchte die Untersuchung erst erlassen, wenn es Hinweise auf einen Täter gibt.

Beim Österreichischen Tierschutzverein hat man für diesen kein Verständnis. „Wehrlosen, unschuldigen Tieren so feige nach dem Leben zu trachten, ist nicht nur unmoralisch, sondern auch ungesetzlich. Auch Kinder könnten mit vergiftetem Fleisch in Kontakt kommen. Diese Person muss zur Rechenschaft gezogen werden!“, so Janina Koster vom Österreichischen Tierschutzverein.

Aus diesem Grund will der Verein jetzt mithelfen, den/die Täter zu fassen. „Für Hinweise, die zur Ergreifung führen, zahlen wir gerne eine Prämie von EURO 500,00“. Bitte wenden Sie sich an die zuständige Polizeidienststelle unter Tel: 059133 60 1131“, so Koster abschließend.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Tierschutzverein
Janina Koster – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mobil: 0664/84 68 247
E-Mail: koster@tierschutzverein.at


Salzburg, 14. Februar 2014

Stoppt den Haustierabschuss!
Kampagne des Österreichischen Tierschutzverein für ein gesetzliches Abschussverbot

Anlässlich der Messe „Hohe Jagd und Fischerei“ im Messezentrum Salzburg von 20.-.23. Februar macht der Österreichische Tierschutzverein auf einen großen Missstand in der Jagd aufmerksam.

Haustiere werden wegen „Wilderns“ erschossen

Alljährlich werden geschätzte dreißigtausend (!) Hunde und Katzen von JägerInnen erschossen. Dies ist unter bestimmten Voraussetzungen legal und fällt in den Jagdgesetzen unter den Begriff „Jagdschutz“. Die Jägerschaft wird in diesem Kontext nicht müde, Hunde als Bestien hinzustellen, die das wehrlose Wild grausam töten würden. Ihre Motivation ist jedoch keineswegs der Wildtierschutz, sondern die Wahrung eigener Interessen. Freilaufende Hunde könnten das durch Fütterungen im Revier gehaltene Wild aufscheuchen und vertreiben. Ein kapitaler Hirsch könnte in ein anderes Revier abwandern und stünde dann nicht mehr für den eigenen Abschuss zur Verfügung.

Verbot des Haustierabschusses gefordert

Im Jahr 2011 kamen ca. 80.000 Wildtiere im Straßenverkehr zu Tode, durch landwirtschaftliches Gerät werden jährlich Tausende Rehkitze und junge Feldhasen getötet und alle 35 Sekunden stirbt ein Wildtier durch Jägerhand. Im Vergleich dazu ist die Anzahl der tatsächlich durch Hunde gewilderten Tiere verschwindend gering.

Obwohl der Österreichische Tierschutzverein Hundehalter keineswegs aus der Verantwortung für ihr Tier (Leinen- bzw. Aufsichtspflicht) entlassen will, ist der Abschuss des geliebten Vierbeiners ein tiefer Einschnitt und für Kinder oftmals eine traumatische Erfahrung. Daher fordert der Österreichische Tierschutzverein ein Verbot des Haustierabschusses.

Aktion zur Hohen Jagd

Um die Öffentlichkeit auf dieses Thema hinzuweisen, startet der Österreichische Tierschutzverein eine Aufklärungsaktion. Wie schon anlässlich des Jägerballs in Wien, werden sogenannte Promo-Bikes durch die Salzburger Altstadt fahren. Die großen Fahrradanhänger mit dem aktuellen Sujet „Stoppt den Haustierabschuss“ werden auf diese Weise von vielen Menschen gesehen. Die darauf gezeigten Fotos vermisster Hunde und Katzen machen deutlich, dass der Verbleib unzähliger vierbeiniger Familienmitglieder wegen des legalen Haustierabschusses ungeklärt ist. Auch Flyer werden an interessierte Passanten verteilt, um viele Unterstützer für das Abschussverbot zu gewinnen. Unterzeichnen der Petition ist unter www.stopptdenhaustierabschuss.at möglich.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Tierschutzverein
Janina Koster Tel.: 0662/84 32 55-20
E-Mail: koster@tierschutzverein.at


Salzburg, 27.01.2014

Kater Rocco: Peiniger noch auf freiem Fuß
Österreichischer Tierschutzverein setzt Prämie aus

Nachdem gestern in Neuhofen an der Krems ein junger Kater aus einem Tellereisen befreit wurde, ist sein Schicksal noch unklar.

„Obwohl der Stubentiger aus der Falle befreit werden konnte, ist Rocco noch nicht überm Berg. Sein Frauchen befürchtet, dass eine Schädigung der Nerven stattfand, sodass die Blasenentleerung nicht mehr richtig funktioniert“, weiß Susanne Hemetsberger vom Österreichischen Tierschutzverein. „In diesem Fall müsste er eingeschläfert werden. Es wäre schrecklich wenn Rocco seinen Überlebenskampf umsonst geführt hätte. Wir drücken ihm ganz fest die Daumen, damit er wieder gesund wird.“

In der Zwischenzeit soll bei der Aufklärung des Falls nun kräftig mitgeholfen werden. Der Österreichische Tierschutzverein setzt zu diesem Zweck eine Prämie von EURO 500,- für Hinweise, die zur Ergreifung des unbekannten Tierquälers führen. „Es kann nicht sein, dass Menschen und Tiere durch illegale Fallen bedroht werden. Rocco hatte Glück, dass ihn vermisste. Ein Wildtier wäre elend und hilflos in der Falle zu Grunde gegangen. So etwas grausam und nicht mehr zeitgemäß“, so Hemetsberger abschließend.

Hinweise richten Sie bitte an die örtliche Polizeidienststelle unter 059133/4139.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Tierschutzverein
Janina Koster
Mobil:0664/84 68 247
koster@tierschutzverein.at


27.01.2014

Erschossene Haustiere klagen an
Aktion des Österreichischen Tierschutzvereins zum Jägerball

„Vermisst - oder bereits erschossen“ - weist die Überschrift der Fotos von Hunden und Katzen auf deren ungewissen Verbleib hin. Seit heute Mittag werden Plakate mit diesen Fotos auf Fahrrädern durch die Wiener Innenstadt gefahren. Auch Flyer weisen auf einen gravierenden Missstand hin: Jährlich werden geschätzte 30.000 Haustiere von Jägern erschossen!

Diese Schätzungen lehnen sich an die Zahlen deutscher Jäger an, die bis vor Kurzem freiwillig die von ihnen erschossenen Hunde und Katzen meldeten. Die deutlich höhere Prozentanzahl an Jägern in Österreich (1,5%) im Vergleich zu Deutschland (0,4%) und die geringere Einwohnerzahl wurden dabei einkalkuliert.

Der Österreichische Tierschutzverein bittet auf diese Weise die Bevölkerung um Unterstützung für ein Abschussverbot von Haustieren in den Landesjagdgesetzen der Bundesländer.

Bitte protestieren Sie hier: http://www.tierschutzverein.at/aktiv-unterstuetzen/petitionen

Rückfragehinweis:
Österreichischer Tierschutzverein
Janina Koster – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mobil: 0664/84 68 247
E-Mail: koster@tierschutzverein.at


Salzburg, 23.01.2014

Tierhaar-Allergien

Seit Jahresbeginn gehen beim Österreichischen Tierschutzverein verstärkt Anrufe verzweifelter Haustierbesitzer ein. Viele Tierhalter erkundigen sich nach Möglichkeiten, wenn befürchtet wird, dass ein Familienmitglied unter einer Tierhaar-Allergie leidet.

Susanne Hemetsberger, Geschäftsführerin des Österreichischen Tierschutzvereins  weiß: „eine Tier-Allergie kann leicht mit anderen allergischen Schnupfen verwechselt werden, die durch Blütenpollen, Hausstaubmilben oder Schimmelpilze verursacht werden. Auch Infektionen, Nebenwirkungen von Medikamenten, Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten etc. können der Auslöser sein. Ein Arzt (Allergologe) kann feststellen, inwieweit Sie wirklich unter einer Allergie leiden und auch entsprechende Medikamente verordnen. Unter keinen Umständen sollte der erste Gedanke sein, dass der Hund oder die Katze abgegeben wird.“

Sie hat auch ein paar Tipps parat: „Testen Sie alle Familienmitglieder auf Hunde- oder Katzenhaarallergie vor der Anschaffung. Es ist aber auch nicht ungewöhnlich, dass Menschen erst nach Jahren Symptome bekommen. Allergische Symptome lassen sich glücklicherweise verhältnismäßig gut unterdrücken bzw. sogar heilen.

Kinder, die von klein auf mit Haustieren leben, haben übrigens seltener mit Allergien zu kämpfen. Nur wenn bereits schwere Allergien oder Asthma in der Familie vorkommen, sind Tiere ein zusätzliches Risiko.

Wählen Sie Haustiere nach ihrem Allergiepotenzial. Hunde lösen seltener Allergien aus als Katzen oder Nager. Auch die Rasse ist wichtig: Zum Beispiel sind Boxer und Schnauzer am problematischsten, Schäferhunde und Beagles lösen selten allergische Reaktionen aus. Hunden der Gattung Wasserhunde wird im Allgemeinen nachgesagt, weniger Allergien auszulösen. Als weitere Rasse für Allergiker sind hier der spanische Wasserhund (Perro de Aqua) zu nennen. Mit den Wasserhunden verwandt ist der Pudel. Seit den 1990er Jahren werden die Labradoodle und Goldendoodle für Allergiker gezüchtet. Dies sind Kreuzungen zwischen dem Pudel und dem Labrador oder dem Golden Retriever.

Auch gegen Katzenhaar-Allergie ist ein Kraut gewachsen. Wenn ein neuer Partner Samtpfoten hält oder halten möchte, empfiehlt sich eine Behandlung. Übrigens handelt es sich dabei nicht um eine Allergie auf die Katzenhaare im strengen Sinn, sondern auf ein Enzym aus ihrem Speichel, das die Katze auf ihrem Fell verteilt, wenn sie sich putzt. Auch die Hautschüppchen können die allergische Reaktion auslösen. Haarlose Katzenrassen, wie z.B. die Sphinx, sind daher nicht besser für Allergiker geeignet, als normale Hauskatzen.

Die spezifische Immuntherapie ist die einzige Möglichkeit, nicht nur Symptome, sondern die Ursache der überschießenden Immunreaktion selbst zu behandeln. Ihre Wirksamkeit ist aber bei Tierallergien noch recht wenig erforscht. Nur für Katzenallergiker ist ihr Nutzen inzwischen sicher belegt.

Das Prinzip der Behandlung: Sie soll dem Immunsystem die hyperaktive Abwehrreaktion wieder abgewöhnen. Sie ist auch unter den Begriffen Hyposensibilisierung, Desensibilisierung oder Allergie-Impfung bekannt. Dazu werden dem Patienten kleinste Mengen eines Allergen-Extraktes gespritzt - zunächst in wöchentlich steigender Dosis bis die mögliche Höchstmenge erreicht ist, danach alle vier bis acht Wochen. Während dieses Verfahren sich bei einer Katzenhaarallergie mittlerweile gut etabliert und bewährt hat, ist man sich noch nicht sicher, ob es auch bei Hundehaarallergie gut wirkt.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Tierschutzverein
Janina Koster
Mobil:0664/84 68 247
koster@tierschutzverein.at


Salzburg, 21.01.2014

Hauptsache, die Kasse klingelt
Gieriger Hundezüchter verkauft anspruchsvollen Gebrauchshund an unerfahrene Familie

Gestern übernahm der Österreichische Tierschutzverein einen Welpen auf seinen „Franz von Assisi-Hof III“ bei Mondsee.  Die ca. 3 Monate alte tschechoslowakische Wolfshündin war vom Züchter als familienfreundlicher, ruhiger und leicht zu erziehender Hund angepriesen worden. Aufgrund dieser Auskunft entschied sich die Familie, einen Welpen aufzunehmen. In Wahrheit brauchen Wolfshunde jedoch besonders viel Bewegung und konsequente Erziehung. Es kam wie es kommen musste: die Familie war rasch überfordert und der Hund wurde beim Österreichischen Tierschutzverein abgegeben.

Sonja Trailovic, Hundetrainerin beim ÖTV: „Das Aussehen sollte kein Kriterium für die Auswahl eines Hundes darstellen. Es geht darum, ob die eigenen Bedürfnisse mit denen des Vierbeiners harmonieren. Wer sich für eine bestimmte Rasse interessiert, sollte sich in einem Sachbuch darüber informieren.  Am Besten spricht man auch mit Haltern der Rasse über deren Erfahrungen. Dann ist das Glück für Mensch und Hund von Dauer.“ Der Österreichische Tierschutzverein bietet unter 0662/84 32 55 auch eine kostenlose Beratung bei der Anschaffung eines Hundes an.

Wer sich für Tina interessiert sollte im Grünen wohnen, naturverbunden und aktiv sein. Außerdem braucht Tina ein Zuhause, wo man viel Zeit, Geduld und Konsequenz hat. Wolfshunde sind selbstständig denkende Hunde, bedingungsloser Gehorsam ist ihre Sache nicht. Informationen zur Vergabe unter 0664/22 10 717.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Tierschutzverein
Janina Koster – Presse-und Öffentlichkeitsarbeit
0664/84 68 247
koster@tierschutzverein.at


Salzburg, 17-01-2014

Todkranker Hund herzlos ausgesetzt

Kürzlich wurde die „Assisi-Hof“ Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins wegen eines herrenlosen Hundes nach Eugendorf bei Salzburg gerufen. Er war Mitarbeitern der Fressnapf-Filiale aufgefallen, die daraufhin die Tierrettung verständigten.

Der freundliche Vierbeiner ließ sich von den Mitarbeitern des ÖTV problemlos einfangen und abtransportieren. Mittels Chiplesegerät können entlaufene Hunde, sofern sie gechippt und registriert sind, ihren rechtmäßigen Besitzern gleich wieder zurückgebracht werden. In diesem Fall wurde die Chipnummer jedoch nicht registriert, daher kann der Hund auch niemandem zugeordnet werden.

Susanne Hemetsberger, Geschäftsführerin des Österreichischen Tierschutzvereins, hat einen schrecklichen Verdacht: „Der Hund wurde von den Besitzern vermutlich ausgesetzt, damit sie keine Tierarztkosten bezahlen müssen.“ Die routinemäßige tierärztliche Untersuchung ergab nämlich, dass das Tier schon seit Längerem in einem sehr schlechten gesundheitlichen Zustand war. Starke Entzündungen, z.B. des Darms, des Harnleiters und der Speicheldrüse waren erst der Anfang. Eine sofort begonnene Behandlung zeigte leider keine Wirkung und schweren Herzens wurde die Entscheidung getroffen, den Hund von seinem Leid zu erlösen.

„Den leidenden, hilflosen Hund einfach seinem Schicksal zu überlassen ist nicht nur unmoralisch, sondern auch ungesetzlich“, ist Hemetsberger empört. Die Suche nach den Haltern wird daher fortgesetzt. „Für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, setzen wir eine Prämie von 500 EURO aus. Solche Leute sollten nie wieder einen Hund halten dürfen“, bittet Hemetsberger abschließend um Mithilfe.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Tierschutzverein
Janina Koster – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mobil: 0664/84 68 247

Seite drucken
Österreichischer Tierschutzverband
5 € Sofortspende unter der Nummer 0800 664 668

News-Ticker: 24.06.2017

Sommerfest am Assisi-Hof II...

News-Ticker: 24.04.2017

Uhu-Dame darf wieder fliegen...

News-Ticker: 25.03.2017

Demonstration gegen TierQUALgesetz...

News-Ticker: 08.03.2017

NEIN zum TierQUALgesetz!...

News-Ticker: 07.02.2017

Katzenbabys haben überlebt!...