Tipps für den Hundekauf

So vermeiden Sie Tierleid und böse Überraschungen

Keine Spontankäufe!

Die Aufnahme eines Tiers ist die Entscheidung der ganzen Familie. Alle Familienmitgleider sollten sich sicher sein,  dass sie einem Welpen zeitlich sowie räumlich gerecht werden kann. Der Einzug eines Welpen muss gut vorbereitet sein, denn dieser wird sein ganzes Leben (durchschnittlich 10- 15 Jahre) mit Ihnen verbringen.


Kaufen Sie Welpen nicht aus Mitleid!

Wenn Ihnen Welpen aus katastrophalen Verhältnissen angeboten werden, wie etwa aus einem Kofferraum heraus an einer Raststätte, benachrichtigen Sie bitte sofort den Amtsveterinär oder einen ortsansässigen Tierschutzverein. Mit einem Kauf unterstützen Sie die Tierausbeuter, denn die Nachfrage bestimmt das Angebot und jeder freigekaufte Welpe wird durch einen neuen Welpen ersetzt. So werden sich diese Verhältnisse nie ändern.


Suchen Sie sich einen seriösen Züchter!

Seriöse Züchter beraten Sie beim Kauf, stellen Ihnen Fragen zu Ihrer Familiensituation und geben Ihnen die Möglichkeit, den Welpen und die Mutterhündin in Ruhe und bei mehrfachen Besuchen bei sich Zuhause kennen zu lernen. Nur so können Sie feststellen, ob die Welpen in einer guten Umgebung mit Familienanschluss aufgewachsen sind und nicht etwa im Keller von einer armen Hündin geboren wurden, die als Wurfmaschine missbraucht wird. Die Umgebung, in der die Welpen aufwachsen, ist für deren Sozialisierung und Gesundheit von erheblicher Bedeutung.

Züchter, die mit Preisnachlässen werben, Ihnen den Hund sofort mitgeben wollen oder zahlreiche Rassen in Zwingern ohne Familienanschluss halten, sollten im Interesse der Welpen gemieden werden.


Achten Sie auf die Mutterhündin!

Beobachten Sie, ob der Züchter mit der Mutterhündin und den Welpen liebevoll und artgerecht umgeht! Beobachten Sie die Gesundheit und das Verhalten der Mutterhündin, insbesondere wie sie mit ihren Welpen umgeht und auf fremde Menschen reagiert.


Achten Sie auf das Alter des Jungtiers!

Die Abgabe von Welpen unter einem Alter von mindestens 8 Wochen ist gesetzlich verboten, da es auf die Welpen extrem schädliche Auswirkungen hat. Wir empfehlen, einen Welpen mindestens 10 Wochen bei der Mutter zu lassen.
 

Lassen Sie sich vom Züchter Untersuchungsunterlagen zeigen!

Einige Rassen leiden verstärkt an gesundheitlichen Problemen, wie beispielsweise Hüftgelenksdysplasie (HD). Seriöse Züchter zeigen Ihnen die Untersuchungsergebnisse sowohl der Elterntiere als auch der Welpen gerne, damit Sie sich vergewissern können, dass Sie einen gesunden Welpen erwerben.

Wenn Sie sich entschließen einen Welpen in Ihrer Familie aufzunehmen bereiten Sie sich also bitte gut auf ihn vor und kaufen Sie nie kurz entschlossen irgendwo einen Welpen, weil sie Mitleid mit ihm haben.

Auch auf unseren Franz von Assisi-Höfen warten übrigens viele tolle Hunde auf ein neues Zuhause.
 


 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seite drucken
5 € Sofortspende unter der Nummer 0800 664 668

News-Ticker: 25.03.2017

Demonstration gegen TierQUALgesetz...

News-Ticker: 08.03.2017

NEIN zum TierQUALgesetz!...

News-Ticker: 07.02.2017

Katzenbabys haben überlebt!...

News-Ticker: 03.02.2017

16 Ziegen und ein Pony gerettet!...