Schlittenhunde-Drama in Grönland
Schlittenhunde, Eisberge, endlose Weiten, unberührte Natur - so romantisch präsentiert sich Grönland. Das armselige, kurze Leben der Schlittenhunde sieht aber ganz anders aus! Der ÖsterreichischeTierschutzverein zeigt ein Video des Dramas und startet ein Hilfsprojekt.
Grönland wird mit Eis, Schnee und Eskimoromantik in Verbindung gesetzt, ein Ort, wo Mensch und Tier versuchen, den Kampf gegen die Kälte zu gewinnen.
Die grausame Realität sieht anders aus. Die ca. 21 000 Schlittenhunde, sogenannten Grönlandhunde, vegetieren unter lebensunwürdigen Bedingungen vor sich hin. Sie verbringen ihr kurzes Leben an Ketten gefesselt. Wasser und Futter sind selten, menschliche Zuwendung gibt es überhaupt nicht, denn die Hunde haben nach Meinung der Inuit keine Seele. Unser Mitgefühl für diese armen Geschöpfe stossen auf Unverständnis.
Bereits mit sechs Monaten müssen junge Hunde die Schlitten ziehen, nach zwei Jahren werden sie erschossen.
Viele Hunde verdursten an der Kette , Welpen sterben auf eisigem Boden - die Schlittenhunde Grönlands leiden und sterben unbemerkt.
Lesen Sie hier den Bericht des Österreichischen Tierschutzvereins, der im August 2007 das Drama der Hunde in Ostgrönland dokumentierte. Bildergalerie
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