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Perversion Jagd

Wiens Nobeljäger deklarieren sich eindeutig als Lusttöter. Tierschutz ist für sie ein Fremdwort.

Ein Samstag im November: Der  Döblinger Jagdklub leistete sich ein Jagdspektakel der besonderen Art: Man reiste eigens nach Tschechien, um dort auf Fasane zu ballern, die nur für den Abschuss gezüchtet worden sind.

Promijaeger_andaechtigIn vier Trieben wurden an die 500 Vögel erlegt, die in Kisten auf einem LKW herangeschafft wurden, niemals zuvor waren die Tiere in Freiheit, sobald sie die Kisten mit wenigen Flügelschlägen verlassen hatten, war die gesamte Gewehrsalve auf sie gerichtet, die Chance auf ein Überleben gleich Null.
Die Fasane versuchten verzweifelt dem Kriegsgeschehen zu entkommen, wurden aber letztendlich getroffen und von den Hunden im Unterholz gepackt, Bleiregen rieselte wie Regenschauer nieder, getroffene Vögel knallten auf die Autos.
Die Waidmänner verkaufen Jagdgegnern nur allzu gerne das Märchen vom Hegen und Pflegen, sehen sich als unbedingt notwendige Naturschützer, ohne die Fauna und Flora verloren wären.Promijagd_Fasane_Jaeger_Autos

Das Beispiel der grausamen Fasanjagd belehrt eines Besseren: Wer dazu ausrückt, dem geht es nur um das reine Töten.
In sündteuren Geländewägen reiste man an, ließ sich von den tschechischen Jagdhelfern in einem Lager im Wald bekochen, die Tschechen durften auch dann den Dreck im Wald aufräumen, leere Patronenhülsen aufsammeln und die Strecke auslegen.
Andächtig verweilte die gut betuchte Jägerschaft nach dem Gemetzel vor den Tierleichen und lobte sich der waidgerechten und erfolgreichen Jagd.Promijaeger_Fasane_tragend

Generös wurde behauptet, all die geschossenen Tiere blieben selbstverständlich im tschechischen Dorf und dienten der Bevölkerung zur Nahrung, weit gefehlt, gierig wurde die Beute in den Kofferräumen der Karossen verstaut…
Einige der Tiere, die an Schnüren festgebunden waren, lebten sogar noch, ein besonders "waidgerechter" Grünrock versuchte einem Fasan mittels Schlag auf den Kopf das Leben auszuhauchen, doch das Tiere überlebte auch diese Tortour und landete gefesselt und schwer verletzt im Kofferraum.

TierrechtsaktivistInnen des Österreichischen Tierschutzvereins und von RespekTiere waren Zeugen dieses blutigen Spektakels -für sie steht eins fest: Die Jagd hat keinerlei Berechtigung mehr!

Sehen Sie hier die Bilder

Wenn Sie Protest bei der Tschechischen Botschaft gegen diese Jagd einlegen möchten,
hier kommen Sie zum Protest-Musterbrief



29.11.2007 10:23

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