Jäger als Lusttöter
Warum? Weil viele Prominente und Politiker selbst Jäger sind, es kann jedoch nicht sein, dass wir uns von lediglich 1,4 %, das ist der Anteil der Jäger in Österreich, terrorisieren lassen müssen.
Ein besonders tragisches Beispiel ist der Hund "Prinz", den ein Jäger in Tirol gnadenlos gemeuchelt hat.
Der 13-jährige "Prinz", der nachweislich schon etwas gebrechlich war und dessen einziges "Vergehen" darin bestanden hat, dass er als Hirtenhund gerne Spaziergänger in Leutasch auf die Alm begleitet hatte, wurde von einem Jäger kaltblütig exekutiert. Der Jäger versuchte sich damit herauszureden, dass der Hund gewildert hätte, doch dies hat sich eindeutig als falsch erwiesen. Prinz war mit einer Wanderin von der Hütte talwärts gegangen, als der Jäger auftauchte und den Hund an sich nahm. Kurze Zeit später hörte die Frau den todbringenden Schuss. Der Jäger gestand seine Tat: Er habe den Hund an einen Baum angebunden und erschossen und ihn liegen gelassen "wie er es immer macht", der Grund dafür sei gewesen, "ihm sei die Galle hochgestiegen, er sei so zornig gewesen, weil er der Meinung war, der Hund hätte früher einmal gewildert". Den erschossenen Hund habe er mit Reisig bedeckt und liegengelassen, damit sei der Hund für ihn ausreichend entsorgt gewesen... (Auszug aus dem Polizeiprotokoll).
Wollen wir weiterhin tolerieren, dass derart geisteskranke Menschen eine Waffe tragen dürfen?
Es ist Zeit, die Jagd zu reformieren!
Jagd muss im Bundestierschutzgesetz geregelt werden, Jäger müssen verpflichtend Psychotests unterzogen werden, der Abschuss von Hunden und Katzen muss verboten werden!
Übrigens, der Täter, der den armen Hund "Prinz" auf dem Gewissen hat, erhielt als Strafe lediglich einen "strengen Verweis"!
Der Österreichische Tierschutzverein wird alles tun, damit künftig derlei Verbrechen nachhaltig geahndet werden und dass reinen Lusttötern das Handwerk gelegt wird.
06.03.2008 15:06
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