Straßenhunde in Rumänien
Europa sagt NEIN zum Töten und lebenslangem Einkerkern der Strassenhunde in Rumänien
Seit dem 15. Januar 2008 ist das Töten von Straßenhunden in Rumänien gesetzlich verboten. Am 3. Februar hatte der Präfekt von Bukarest in einem Interview angekündigt, die Massentötungen von Straßenhunden wieder legalisieren zu wollen. Das Töten konnte vorerst mittels internationaler Proteste abgewendet werden, jedoch ist nun die Kasernierung von Straßenhunden, wie sie Italien derzeit betreibt, in großem Stil geplant. Dies ist jedoch keine Lösung - einzig Kastration und "Rehoming", also wieder Freilassen auf den angestammten Plätzen der Hunde bringt nachhaltigen Erfolg. Töten und/oder Einsperren führt nur dazu, dass mehr Hunde zuwandern und die Reproduktionsrate steigt, dies ist wissenschaftlich erwiesen.
Es muss auch endlich seitens der EU Unterstützung kommen, man darf die Mitgliedsländer nicht mit der Problematik der herrenlosen Tiere alleine lassen, denn dies betrifft nicht nur Rumänien, allein in Ungarn gibt es über 80 sogenannte Tötungslager!
Der Österreichische Tierschutzverein plant gemeinsam mit Tierschutzvereinen aus anderen EU-Mitgliedsländern endlich die Verantwortlichen in Brüssel in die Pflicht zu nehmen, damit die "Lösung des Problems Strassenhunde" nicht nur den einzelnen Ländern überlassen bleibt, die damit gänzlich überfordert sind.
Sehen Sie hier einen Querschnitt von Hundeschicksalen in Rumänien: Straßenhunde in Rumänien
Protestieren Sie hier...
oder schreiben Sie Ihren Protest an die verantwortlichen Stellen in Rumänien:
Protestschreiben deutsch:
Europa sagt NEIN zur Massentötung oder lebenslangen Einkerkerung von Straßenhunden!
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit fassungslosem Entsetzen verfolgen alle europäischen Mitgliedsstaaten die augenblickliche Diskussion in Rumänien, Straßenhunde wieder töten bzw. in riesigen Lagern kasernieren zu wollen.
Am 3. Februar 2010 erklärte der Präfekt von Bukarest, Herr Mihai Atanasoaiei, in einem Interview seine Absicht, die Tötung von Straßenhunden erneut legalisieren zu wollen. Angeblich, so seine Erklärung, fühlten sich Bürgermeister und Bürger gleichermaßen von den Straßenhunden gestört.
Nach massiven Protesten im Internet korrigierte er sich am 8. Februar und erklärte in Übereinstimmung mit dem Gesetz handeln und Hunde nicht töten zu wollen. Stattdessen sollen die Straßenhunde in großen Lagern, wie derzeit in Italien praktiziert, kaserniert werden. Doch auch diese Ankündigung ist keine Lösung, sondern eine unermessliche Qual für die zu Tausenden eingepferchten Tiere.
Seit dem 15. Januar 2008 ist das Töten von Straßenhunden gesetzlich verboten! Dieses europaweit begrüßte und längst überfällige Verbot hat dem Ansehen der rumänischen Regierung nicht geschadet - im Gegenteil: Man lobte Verantwortungsbereitschaft, Humanität und Weitblick dieses jungen EU-Mitgliedslandes.
Rumänien darf nicht wieder einen Schritt zurück machen, sondern kann und soll Vorbild für andere Länder sein.
Wir fordern Sie daher auf, weder das Töten von Strassenhunden wieder zu legalisieren, noch diese bedauernswerten Tiere im großen Stil einzukerkern!
Wir fordern Sie auf, mit Tierschutzorganisationen zusammenzuarbeiten, die mittels Kastration die einzig nachhaltige Lösung anbieten.
Wenden Sie sich auch an die EU-Verantwortlichen in Brüssel mit der Bitte um Unterstützung, man darf die EU-Mitgliedsländer nicht länger allein mit der Problematik lassen, es ist an der Zeit, dass hier eine finanzielle und logistische Unterstützung bereitgestellt wird!
Lassen Sie uns gemeinsam ein modernes, tiergerechtes Europa schaffen!
Mit freundlichen Grüssen,
Name, Adresse
Protestschreiben englisch
Europe says NO to the Killing or Incarceration of Stray Dogs in Romania!
Dear Madam or Sir,
with big dismay all members of the European Union follow the present discussion concerning the plan to take up the killing of stray dogs again or to intern them into huge camps.
During an interview on February 3rd 2010 Mr. Mihai Atanasoaei, prefect of Bucharest, proposed to lift the ban on killing stray dogs again. As a reason he stated that the mayor and the residents felt equally annoyed by the strays. After massive protests on the internet, on 8th February he declared his intention to comply with the law and to refrain from killing the dogs. Instead he proposed to put them into shelters because '... the European legislation prohibits euthanasia except for animals with incurable diseases.' It is impossible to keep tens of thousands of dogs like that - the shelters are extermination camps of terror!
Since the 15th of January 2008 the killing of stray dogs is prohibited by law! This long overdue ban, which was welcomed throughout Europe, has not at all done damage to the reputation of the Romanian government - quite the reverse: The willingness of this young member of the EU to take responsibility, its humanity and far-sightedness, was internationally acknowledged.
And now this step back towards barbarism? Will Romania become a country again, in which dogs are hunted, caught, tortured and slaughtered? Scientific studies submitted in Brussels have long ago produced proof that neutering is the only lasting solution in reducing the population of strays. For years numerous international animal welfare organizations have assisted you, funding and performing neutering campaigns on stray dogs. The majority of the population supports these actions and has made clear how important they consider the wellbeing of stray dogs.
We demand that you refrain from the planned mass killing of stray dogs as well as the animal camps under discussion!
Moreover, we ask you to take up dialogue with animal welfare organizations in order to perform appropriate neutering projects which have proven successful in other countries. These projects may receive funding by the Animal Health Strategy in Brussels. We want to point out that legalizing the slaughter of stray dogs would meet with indignation and detestation throughout Europe! The citizens of the European Union would draw their own conclusions if you should really put this idea into action.
Let us make together a modern and animalfriendly Europe!
With kind regards,
Name, Adress
Das Protestschreiben wird an folgende Empfänger verschickt:
Prefect Mr. Mihai Cristian Atanasoaei
Email: prefect@mira.gov.ro
Senator Iulian Urban
Email: iulian.urban@gmail.com
Committee for Public Administration Territorial Planning and Ecological Balance
Email: cp06@cdep.ro
Romania Municipalities Association (Bucharest)
Email: amr@amr.ro
Romania Municipalities Association (Bruxells)
Email: calin.chira@amr-bruxelles.eu
National Sanitary Veterinary and Food Safety Authority
Email: office@ansvsa.ro
Parliament of Romania - Chamber of Deputies
Email: srp@cdep.ro,presa@cdep.ro
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