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Wien 14.01.2010, Tierversuchsskandal in Sölden: Schweine werden lebendig begraben!

Der Österreichische Tierschutzverein plädiert für Selbstversuch!

29 Schweine, die in Sölden in einer künstlichen Lawine begraben werden, um darin zu sterben - das ist wohl einer der widerwärtigsten Tierversuche, der jemals in Österreich durchgeführt worden ist.

Die Tiere werden angeblich narkotisiert, aber das würde ja das Versuchsergebnis verfälschen, wahrscheinlicher ist, dass die Tiere nur sediert sind, also ruhiggestellt und das Grauen von Anfang bis zum Schluss miterleben.Die Unsinnigkeit dieses Versuchs liegt auf der Hand, kein einziger Verschütteter wird dadurch gerettet werden, in dem man weiß, wie lange ein Säugetier in einer Lawine überlebt.
 

Es wäre zielführender, mehr Aufklärung für Wintersportler zu geben und Gelder in die Entwicklung von Lawinensuchgeräten zu investieren. Dieser Versuch dient einzig und allein der Profilierung einiger Wissenschaftler. Der Österreichische Tierschutzverein hat dazu den passenden Vorschlag: Die Wissenschaftler sollen sich selbst eingraben, ihre Kollegen dürfen dann die Ergebnisse auswerten.

 

Rückfragehinweis:
Marion Löcker
01/897 33 46



14.01.2010 11:48

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