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Presseaussendungen 2007

Wien, 28.11.2007, Perversion Jagd

Perversion Jagd: Wiens Nobeljäger deklarieren sich als Lusttöter

Vergangenen Samstag, 24.11. leistete sich der Döblinger Jagdklub ein Jagdspektakel der besonderen Art: Man reiste eigens nach Tschechien, um dort auf Fasane zu ballern, die nur für den Abschuss gezüchtet wurden.

In vier Trieben wurden an die 500 Vögel erlegt, die in Kisten auf einem LKW herangeschafft wurden, niemals zuvor waren die Tiere in Freiheit, sobald sie die Kisten mit wenigen Flügelschlägen verlassen hatten, war die gesammelte Gewehrsalve auf sie gerichtet - die Chance auf ein Überleben gleich Null.

Die Fasane versuchten verzweifelt dem "Kriegsgeschehen" zu entkommen, wurden letztendlich getroffen und von den Hunden im Unterholz gepackt, Bleiregen rieselte wie Regenschauer nieder, verwundete Vögel knallten auf die Autos.
Die Waidmänner verkaufen Jagdgegnern nur allzu gerne das Märchen vom Hegen und Pflegen, sehen sich als unbedingt notwendige Naturschützer, ohne die Fauna und Flora verloren wären.
Das Beispiel der grausamen Fasanjagd belehrt eines Besseren:
Wer dazu ausrückt, dem geht es nur um die Lust am Töten.

In sündteuren Geländewagen reiste man an, ließ sich von den tschechischen Jagdhelfern in einem Lager im Wald bekochen, die Tschechen durften auch dann den Dreck im Wald aufräumen, leere Patronenhülsen aufsammeln und die Strecke auslegen.
Andächtig verweilte die gut betuchte Jägerschaft nach dem Gemetzel vor den Tierleichen und lobte sich der waidgerechten und erfolgreichen Jagd.

Generös wurde behauptet, all die geschossenen Tiere blieben selbstverständlich im tschechischen Dorf und dienten der Bevölkerung zur Nahrung - weit gefehlt, gierig wurde die Beute in den Kofferräumen der Karossen verstaut …
MitarbeiterInnen des Österreichischen Tierschutzvereins und RespekTiere dokumentierten dieses blutige Spektakel.

Österreichischer Tierschutzverein


Wien, 2.11.2007, Die Hubertuslüge

Die Hubertuslüge oder warum verrät
die Kirche die Tiere?

Morgen, am 3. November wird der Hl. Hubertus gefeiert, seines Zeichens  der Schutzheilige der Jäger. Wenn man die Sache genau betrachtet, scheuen sich weder Kirche noch Jäger diese Sage für ihre Zwecke zu missbrauchen. Pfarrer segnen anlässlich dieses Datums Jäger und Waffen und stellen sich damit eindeutig gegen unschuldige Mitgeschöpfe - ob dies im Sinne unseres Schöpfers ist?

Der Sage nach war  Hubertus nämlich ein grausamer Jäger, bis ihm eines Tages ein Hirsch mit einem goldenen Kreuz im Geweih begegnete. Eine mahnende Stimme fragte: "Hubertus, warum machst du Jagd auf mich?" Fortan entsagte Hubertus der Jagd und achtete die Tiere des Waldes.

Die Kirchenvertreter stellen sich auf Seiten der Lustmörder (nur 1% sind Berufsjäger) und selbst der Papst meinte in einem jüngst veröffentlichten Interview, dass einem Hasen oder einem Reh nichts Besseres passieren kann als auf dem Teller der Menschen zu landen.

Die Kirche als Verräter der Tiere - WaidmannsKRANK!

Österreichischer Tierschutzverein
Marion Löcker


Wien, 31.10.2007, Wahnsinn Tiertransport!

Zuchtrinder fahren von Amstetten nach Armenien

Am heutigen Mittwoch starteten von Amstetten aus sechs Tiertransporter mit Zuchtrindern nach Armenien.

Die Tiere werden mindestens sechs Tage unterwegs sein - ohne Pause!
Ihr qualvoller Leidensweg geht von Niederösterreich über Ungarn, Rumänien, Bulgarien, hier von Varna zwei Tage mit der Fähre nach Georgien und von da weiter zum Zielland Armenien.
 
Der Wahnsinn bei Transporten wie diesen ist, dass die zwei Tage auf der Fähre laut Gesetz als Ruhezeiten gelten! Die Tiere müssen daher nirgends für eine tatsächliche Ruhezeit abgeladen werden - all das wird immer noch seitens der EU subventioniert, denn der Subventionsstopp gilt nur den Schlachttiertransporten.

Der Österreichische Tierschutzverein fordert ein sofortiges Verbot derartiger Tortouren, die noch dazu von uns allen finanziert werden.

Österreichischer Tierschutzverein
Marion Löcker



Wien, 16.10.2007, Ratatouille - Ratten haben Rechte!

Der Österreichische Tierschutzverein warnt vor übereilten Rattenkäufen

Putzig anzusehen ist sie die Ratte im Kinohit "Ratatouille" und es überrascht nicht, dass nun die Zoohandlungen gestürmt werden, um eines dieser herzigen Tierchen zu erwerben.
Wie schon damals Schäferhund Rex, 101 Dalmatiner und andere tierische Helden, so erweist sich nun das einstige Ekeltier Ratte als Kassenschlager.

Doch Vorsicht, Ratten brauchen viel Pflege und Zuwendung!
Eine Ratte darf niemals alleine gehalten werden, dies steht auch im Bundestierschutzgesetz, aber ein verschiedengeschlechtliches Pärchen bringt in Kürze uferlosen Nachwuchs.
Zwei Männchen vertragen sich nicht immer und da beginnen bereits die Probleme beim übereilten Rattenkauf. Ratten brauchen sehr viel Platz und viel Abwechslung, eine Ratte in einen unstrukturierten Käfig zu stecken ist absolute Tierquälerei. Ratten brauchen auch Freilauf und zwar gesicherten, wo sie keine Kabel oder anderes anbeissen können.
Ratten leben nicht lange und sind sehr krankheitsanfällig, all das muss man wissen, bevor man sich für mehrere rattige Mitbewohner entscheidet.

Diese Tiere sind äußerst klug und können wundervolle Haustiere sein, aber bitte erst ausreichend informieren - auch Ratten haben ein Recht auf ein artgemäßes, abwechslungsreiches Leben.
Der Österreichische Tierschutzverein berät sie gerne unter 01/897 33 46 oder bestellen Sie unser Merkblatt zur Ratte unter www.tierschutzverein.at

Österreichischer Tierschutzverein
Marion Löcker


Wien, am 9.10.2007, Naturhistorisches Museum: Tierqual für Muscheldinner

Mit zweifelhaften Methoden versuchen Institutionen wie das Naturhistorische Museum Interesse zu wecken, nicht genug, dass Tiere in vergleichsweise winzigen Glasvitrinen gehalten werden, setzt man nun auf das sogenannte "Muscheldinner".

Tausende Kilogramm Muscheln wurden in den letzten Jahren bereits vor Ort verzehrt. Ungeachtet dessen, dass die Muscheln lebendig im siedenden Wasser gekocht werden, delektieren sich "Promis" an den Tieren.

Museumsdirektor Lötsch sprach in einem Interview Muscheln ein Bewusstsein ab, selbst wenn dies der Fall sein sollte, bedeutet es nicht, dass Muscheln kein Schmerzempfinden haben.

Außerdem müssen Muscheln auf Algengifte untersucht werden, die beim Menschen Magen-Darm Erkrankungen, aber auch tödliche Vergiftungen verursachen können. Obwohl es zur Feststellung der Toxine eine tierversuchsfreie Methode gibt, die in Deutschland etwa seit 15 Jahren erfolgreich angewendet wird, werden in vielen EU-Ländern - auch in Österreich - noch immer grausame Giftigkeitstests an Mäusen und Ratten durchgeführt: Ohne Betäubung wird den Tieren Muschelextrakt in den Bauch injiziert. Dann beobachtet man, wie lange der Todeskampf der Tiere dauert, woraus dann die Konzentration des Muschelgiftes berechnet wird. Oft erleiden die Tiere einen qualvollen Vergiftungstod, der bis zu 24 Stunden dauern kann.

Vielleicht bleibt nun dem einen oder anderen die Muschel im Hals stecken? Hoffentlich auch dem Direktor des Naturhistorischen Museums.

Österreichischer Tierschutzverein
Erich Goschler


Wien, 8.10.2007, Schönbrunn züchtet Tierleid am laufenden Band

Nachdem das Eisbärjunge "Knut" dem Berliner Zoo bereits einen zweistelligen Millionenbetrag in die Kassen gespült hat, möchte der Tiergarten Schönbrunn offenbar auch an dem Millionengeschäft mit Tierbabys mitnaschen und züchtet auf Teufel komm raus.

Nachdem das Eisbärjunge "Knut" dem Berliner Zoo bereits einen zweistelligen Millionenbetrag in die Kassen gespült hat, möchte der Tiergarten Schönbrunn offenbar auch an dem Millionengeschäft mit Tierbabys mitnaschen und züchtet auf Teufel komm raus.

Nach dem Panda- und Giraffenbaby erwartet Schönbrunn noch weiteren Nachwuchs. Ein Eisbärjunges soll es geben, obwohl sogar die EU empfiehlt, keine Eisbären in Zoos zu halten, ebenso hofft man auf Nachwuchs bei den Koalas. Unter dem Vorwand des Artenschutzes? In Australien werden sie gejagt, weil sie zur Plage geworden sind. Nirgends wird der Irrsinn der Zootierhaltung so deutlich wie in Schönbrunn - aber Geld stinkt ja bekanntlich nicht.

Doch was erwartet die Jungen? Sie werden ihr Leben lang eingesperrt bleiben, werden niemals eine natürliche Umgebung sehen, hören, fühlen, riechen können, sie werden von ahnungslosen Zoobesuchern begafft und von geschäftstüchtigen Zooleuten zwangsverpaart werden. Wenn sie nicht für Nachwuchs sorgen werden sie irgendwann in einen anderen Zoo abgeschoben werden, wo sie wie auch in Schönbrunn in einer artfremden Umgebung ein elendes Leben in Gefangenschaft führen werden. Aber sie haben ja ihre Schuldigkeit schon getan, sie haben Kasse gemacht für Schönbrunn. Und damit das Geld weiter fließt - für wen eigentlich? - wird schon von weiterem Nachwuchs gesprochen.

Um auf das Leid und Elend in Tiergärten aufmerksam zu machen führt der Österreichische Tierschutzverein derzeit eine Aufklärungskampagne mit Inseraten, TV-Spots und Plakaten durch.

Gleichzeitig wird auf das eben erschienene Buch "Der Zoowahnsinn von A-Z" hingewiesen (Waschzettel beiliegend).

Erich Goschler, Präsident des Österreichischen Tierschutzvereins: "Es ist höchste Zeit, die Leute wachzurütteln und zu zeigen, dass Zoos keine heile Welt für Tiere, sondern Vergnügungsparks für Menschen sind, die auf dem Rücken leidender Tiere betrieben werden".

Österreichischer Tierschutzverein
Erich Goschler


Wien, am 2.10.2007, Eklat bei Kdolsky-Pressekonferenz

Ministerin verweigert Beantwortung kritischer Fragen

Pressevertreter wollten von Ministerin Kdolsky wissen, ob sie die Personen, die in dem von ihrem Ministerium geführten Verein "Tierschutz macht Schule" für geeignet hält, den Kindern in Schulen Tierschutz näher zu bringen. Schließlich finden sich darin überwiegend Mitarbeiter von Tiergärten, anstatt Tierschützer, die wohl allein Tierschutz vermitteln können. Besonders kritisiert der Österreichische Tierschutzverein, dass mit Helmut Pechlaner jener Mann an der Spitze des Vereins steht, der als Direktor von Schönbrunn jahrelang Tiere eingesperrt und Tierschützer stets beschimpft hat. Kdolsky verweigerte eine Antwort.

Erich Goschler, Präsident des Österreichischen Tierschutzvereins: "Niemand ist ungeeigneter als Pechlaner um auf unsere Kinder losgelassen zu werden. Denn was sollen sie von ihm lernen? Wie man Tiere möglichst effizient ihrer Freiheit beraubt und auf ihre Kosten Geschäfte macht?"

Kein guter Start für den Verein und ein demokratiepolitisches Armutszeugnis für die Ministerin.

Rückfragen an:
Österreichischer Tierschutzverein
Erich Goschler


Wien, am 3.8.2007, Fiakerpferde mit Kunststoff-Hufbeschlägen

Anlässlich des geplanten Tests von Kunststoff-Hufbeschlägen für die Wiener Fiakerpferde wiederholt der Österreichische Tierschutzverein seine Forderung, die Fiaker gänzlich abzuschaffen.

Die Tiere leiden unter den Wetterbedingungen, es gibt bei großer Hitze keine schattigen Unterstände, weil diese angeblich das Stadtbild stören würden - offenbar stören leidende Tiere die zuständigen Beamten und Politiker nicht. Darüber hinaus sind die Pferde dem Verkehrslärm- und Gestank hilflos ausgeliefert und sind auch sonst zu einem völlig unnatürlichen Leben gezwungen. Großstädte wie Paris und London haben ihre Fiaker längst abgeschafft, ohne Tourismuseinbußen zu verzeichnen.

Aber Wien ist anders!

Erich Goschler


Wien, am 16.07.2007, Fiakerpferde leiden in der Großstadt

Pferde haben in einer Großstadt nichts zu suchen! Der heiße Asphalt gefährdet ihre Thermoregulation und der permanente Lärm führt zu starkem Stress. Wiederholt hat der Österreichische Tierschutzverein deshalb die Abschaffung des "Anachronismus Fiaker" gefordert.

Städte wie London oder Paris sind bereits mit gutem Beispiel vorangegangen.
Doch in Wien wird den Tieren sogar der elementarste Schutz gegen die Sommerhitze verweigert: Die Errichtung von Sonnendächern wurde aus Gründen des Denkmalschutzes abgelehnt.

Die Tiere müssen im täglichen Stress des Straßenverkehrs physische und psychische Höchstleistungen erbringen, dies oft länger als der Arbeitstag eines Menschen dauern darf. Stundenlang müssen Sie, begleitet vom Straßenlärm, durch die Stadt marschieren oder auf neue Kundschaft warten, meist ohne einen schattigen Platz zum Ausruhen.

Der Österreichische Tierschutzverein fordert deshalb, endlich die Rahmenbedingungen für die Pferde zu verbessern, wie z.B. eine Verpflichtung an wärmeren Tagen schattige Ausweichplätze aufzusuchen bzw. ein Fahrverbot an besonders heißen Tagen sowie eine Reduktion der Arbeitszeit, eine Ausweitung der Ruhezeiten und eine Erhöhung des Strafrahmens.

Rückfragen an:

Erich Goschler


Wien, 2007-06-19, Kein Zutritt für Tierschützer im Tierschutzministerium

Morgiger Gesundheitsausschuss soll Tierschützern Freude bringen?

Am heutigen Vormittag fanden sich Vertreter des Tierschutzes im Gesundheitsministerium ein, doch die Türen zur Tierschutzministerin blieben den Tierschützern verschlossen.
Seit Monaten bemühten sich diverse Vereine erfolglos offiziell um einen Termin, heute wollte man nicht länger warten, doch auch dieser Versuch scheiterte.
Immerhin erklärte sich Mag. Herzog zu einem Gespräch bereit, worin er erklärte, im Rahmen des morgigen Gesundheitsausschusses würden nur Dinge beschlossen werden, die die Tierschützer freuen, was das sein mag, bleibt dahin gestellt.

Der Österreichische Tierschutzverein kritisiert folgende drei Punkte verschärft:

*Der Verein Tierschutz macht Schule (unter Ex-Schönbrunndirektor Pechlaner) propagiert ungehindert die Tiernutzung und somit Ausbeutung, kritische Tierschutzvereine werden vom Tierschutz im Unterricht in Zukunft ferngehalten
*Verschlechterung des Tiertransportgesetzes
*Verwässerung des Tierschutzrates durch Aufstockung von Mitgliedern, die mit Tierschutz nichts zu tun haben, im Gegensatz dazu gibt es nur zwei Vertreter der aktiven Tierschutzvereine

Der Österreichische Tierschutzverein kritisierte auch, dass jeder Informationsaustausch seitens des Ministeriums mit dem ÖTV unterbunden wurde, dies soll sich laut Mag. Herzog nun ändern…

Die Forderungen unterstützen:

Aktiver Tierschutz Steiermark, Arge Papageienschutz ,Canis, Dachverband der OÖ Tierschutzvereine, For Animals, Humanitas, Österreichischer Pferdeschutzverein, Österreichischer Tierschutzverein, Österreichische Tierwacht, Österreichische Vegetarier Union, RespekTiere,Tierschutz aktiv Tirol, Tiroler Tierschutzverein, United Creatures, Vegane Gesellschaft Österreich, Verein für Tierschutzunterricht, Verein Gegen Tierfabriken, Wiener Tierschutzverein

Rückfragehinweis:
Österreichischer Tierschutzverein
Marion Löcker 


Wien, 14. Juni 2007, Gemeinsame Front der österreichischen Tierschutzvereine: Tierschutzrat darf nicht mundtot gemacht werden!

Regierungsparteien wollen Einfluss des Tierschutzes massiv schwächen

Unter dem Deckmäntelchen allfälliger Verbesserungen versuchen die höchst fragwürdige "Tierschutzministerin" Kdolsky und die Agrarlobby unter der ÖVP das Tierschutzgesetz sukzessive auszuhöhlen.

Der Tierschutzrat, gesetzlich im Rahmen des Bundestierschutzgesetzes einberufen, übt eine für das Ministerium beratende Tätigkeit aus. Er soll zu einem zahnlosen Gremium mutieren, in dem Vertreter der meisten Ministerien sitzen, die überhaupt keine Ressortzuständigkeit besitzen und überwiegend die Agrarlobby vertreten.
Der Tierschutzrat wird somit ein Instrument des Ministeriums unter Kdolsky - sie soll nun auch  bestimmen, wer darin Platz findet, bisher war es Sache des Verbandes der österreichischen Tierschutzvereine einen Vertreter der NGOs zu entsenden. Still und heimlich werden die "unangenehmen", weil kritischen Tierschutzvereine verbannt, Pseudotierschutzvereine sollen folgen.
Die SPÖ, allen voran Kanzler Gusenbauer, nimmt dies stillschweigend hin, für sie war nur wichtig die Wahl zu gewinnen, Tierschutz ist jetzt kein Thema mehr.
Gleichzeitig soll das neue österreichische Tiertransportgesetz beschlossen werden, dies besagt eine Transportdauer von 4,5 Stunden, was auf den ersten Blick als Erfolg verbucht werden mag.

Blickt man genauer hin, erkennt man, dass nach einer Pause von 45 Minuten weitere 4 Stunden folgen, macht 9,25 Stunden, in der Zeit sind weder Be- noch Entladezeiten enthalten - eine massive Verschlechterung für die leidgeplagten Tiere!
Außerdem werden in Ausnahmefällen Transporte mit LKWs erlaubt, die gar nicht für längere Transporte geeignet sind - Missbrauch ist hier wieder einmal Tür und Tor geöffnet.
Die österreichischen Tierschutzvereine steigen nun gemeinsam auf die Barrikaden und fordern, dass der derzeitigen Regierungsvorlage nicht zugestimmt wird!

Gezeichnet durch die Koalition der österreichischen Tierschutzvereine

Mitglieder im Detail:
Animals Help, Animal Rescue, Animal Spirit, Bundeszentrale der Tierversuchsgegner, Dachverband der oberösterreichischen Tierschutzorganisationen, Humanitas, Internationaler Bund der Tierversuchsgegner, Nager in Not, Niederösterreichischer Landestierschutzverband, Österreichischer Tierschutzverein, Resistance For Peace, RespekTiere, Tierparadies Schabenreith, TAT - Tierschutz Aktiv Tirol, Tierhilfe Alfa, Verein gegen Tierfabriken, VÖT-Verband der österreichischen Tierschutzvereine, Wiener Tierschutzverein

Für Rückfragen:
Marion Löcker


Wien, 14.5.2007, Vogelfeindliches Wien - Unzählige Jungvögel verenden

In den letzen Tagen laufen die Telefone beim Österreichischen Tierschutzverein heiß - der Grund sind hilflose Jungvögel, sehr oft Enten, die sich in Wohnanlagen verlaufen haben.

Der ÖTV bemüht sich in jedem Fall zu helfen, doch leider steht er hier allein auf weiter Flur. Weder von der Stadt Wien noch von so genannten Vogelschutzvereinen kommt Unterstützung.
Ein Verein gab sogar den Tipp, die Jungenten in den Mistkübel zu schmeißen …

Dabei wäre die Hilfe meist einfach, in der Regel reicht es, die Tiere einzufangen, um sie an Gewässern mit Enten auszusetzen, gerade dann, wenn die Mutter mit dabei ist.

Doch die offiziellen Stellen, wie die Tierschutzhelpline der MA60, blocken ab, von hier ist keine Hilfe für diese Tiere zu erwarten.

Marion Löcker vom Österreichischen Tierschutzverein:
"Für Hundstrümmerl ist Geld da, für lebende Tiere zeigt keiner Interesse."
Ist uns die Natur gerade in diesen Zeiten so wenig wert?

Für Rückfragen:
Marion Löcker 


Wien, 27. April 2007, Österreichischer Tierschutzverein kritisiert Tiergarten Schönbrunn

Die nunmehrige Tiergarten-Schönbrunn Direktorin Dagmar Schratter setzt die Politik ihres Vorgängers Pechlaner, alles für die Besucher, aber nichts für die eingesperrten Tiere zu tun, nahtlos fort.

Erich Goschler, Präsident des Österreichischen Tierschutzvereins (ÖTV) nennt als Beispiel die Eisbärenhaltung. Nicht nur die EU rät in ihrer Zoo-Richtlinie von der Eisbärenhaltung ab, jüngst forderte Prof. Hanno Würbel von der Universität Gießen die Abschaffung der Eisbärenhaltung in Zoos, weil diese in Gefangenschaft besonders leiden.

In Schönbrunn hingegen wird das Eisbärengehege weiter ausgebaut, dabei musste erst im Februar dieses Jahres die Eisbärin Olga in Schönbrunn eingeschläfert werden.

ÖTV-Präsident Goschler: "Wenn sich schon die Politiker nicht dazu durchringen können, diese unzeitgemäßen Tiergefängnisse zu schließen, dann sollten die Verantwortlichen in den Zoos auch an das Wohlergehen der Tiere denken und nicht nur an das Klingeln der Zookassen."

Österreichischer Tierschutzverein
Referat Zootierhaltung

Rückfragen an:
Erich Goschler 


Wien, 24. April 2007, Welttierversuchstag: Geben Sie Tierversuchen keine Chance!

Am 24. April wird weltweit der Welttierversuchstag zum Gedenken jener Millionen Versuchstiere abgehalten, die weltweit für uns leiden.

Unsinnigerweise, denn Tierversuche bringen noch immer keine beim Menschen anwendbare Heilmethoden etwa bei Krebs, Aids oder anderen Geißeln der Menschheit, die ohnehin meist auf die ungesunde Lebensweise der Bevölkerung zurückzuführen sind.Ratten, Mäuse, Hunde, Katzen, Affen, aber auch Rinder und Pferde und sämtliche andere Tierarten sitzen eingeknastet in Labors und leiden Höllenqualen, nicht zuletzt immer auch noch für Kosmetika und Reinigungsmittel - der größte Widersinn überhaupt, denn kein Tierversuch schützt jemand vor Verletzungen durch Chemikalien.
Jeder kann etwas dagegen unternehmen - geben Sie Tierversuchen keine Chance, steigen Sie um auf Produkte, für die kein Tier leiden musste!
Einen tierfreundlichen Einkaufsführer erhalten Sie kostenlos beim Österreichischen Tierschutzverein unter office@tierschutzverein.at oder telefonisch 01/8973346.

Rückfragehinweis:
Marion Löcker


Wien, 20. April 2007, Skandal in Brüssel: Österreichische EU-Abgeordnete stimmen für Stierkampf!

Österreichischer Tierschutzverein fordert Parteiausschluss des Grünen Voggenhuber

Die EU-Parlamentarier hatten die Möglichkeit mittels schriftlicher Erklärung ein EU-weites Verbot von Stierkämpfen zu unterstützen - trotz intensiver Lobbyarbeit der Tierschützer ist diese nun am 15.April gescheitert.


Ein Armutszeugnis nicht zuletzt für Österreich:
Während die SPÖ-Fraktion geschlossen die Unterstützungserklärung unterzeichnete, verweigerte die ÖVP diese einheitlich - ein Verhalten, das nicht überrascht, legt sich die ÖVP doch so gut wie immer quer, wenn es um Tierschutz geht.

Gespaltene Grüne:
Eva Lichtenberger sprach sich gegen den Stierkampf aus, doch Johannes Voggenhuber zeigte einmal mehr, dass Tierschutz für ihn kein Thema ist und verweigerte die Unterschrift mit der Erklärung, dass man nicht in die Traditionen der einzelnen Länder eingreifen dürfe. Eigentlich sollte allein schon diese Einstellung einen Ausschluss aus der Partei der Grünen nach sich ziehen.

Übrigens:
Alle EU-Bürger - also auch jeder Österreicher - müssen den Stierkampf mitfinanzieren, denn die Zucht von Kampfstieren wird von der EU subventioniert.

Ein Informationsfolder "Alles über den Stierkampf" zum Thema liegt beim Österreichischen Tierschutzverein auf und kann kostenlos unter office@tierschutzverein.at oder telefonisch unter 0662/843255 angefordert werden.

Rückfragehinweis:
Marion Löcker


Wien, 21.Februar 2007, Jägerterror gegen Menschen und Tiere!

Österreichischer Tierschutzverein fordert umgehende Änderung der Landesjagdgesetze

Wieder ein Ehepaar von Jäger angeschossen! Die Meldungen über  tote oder verletzte Menschen durch Jägerhand häufen sich.

So auch die Zahl erschossener Hunde, sei es ein in Tirol erschossener Hirtenhund, vom Jäger am Baum angebunden und abgeknallt, sei es der Haushund eines Bauernhofes in Vorarlberg, am Zufahrtsweg erschossen, sei es ein weiterer Hund beim Spazierengehen mit seinem Herrl 200 m vom Wohnhaus erschossen.
Der Unmut wächst, aber so richtig wagt es niemand, gegen den grünen Terror vorzugehen, zu viele Politiker und Prominente frönen der Jagdleidenschaft.
Der Österreichische Tierschutzverein hat an alle Landtagsfraktionen aller neun Bundesländer einen Forderungskatalog geschickt, zurück kamen nur vereinzelt Meldungen von den Grünen, KPÖ und FPÖ. Die Jagd als "Blümchen rühr mich nicht an?"
Schluss damit! Das Maß ist voll, es ist höchste Zeit, die Jagdgesetze zu reformieren!

Der Österreichische Tierschutzverein fordert:

Verbot der Haustierabschüsse
Verbindliche Psychotests für Jäger
0,0 Promille für Jäger während der Jagdausübung
Anpassung der Abschusslisten an die Rote Liste (es stehen immer noch Tiere, die vom Aussterben bedroht sind, auf den Abschusslisten)
Verbot der Treibjagd
Verbot des Bleischrots (nachweislich große Umweltbelastung, die den Tod vieler Tiere, meist von Wasservögeln, zur Folge hat)
Verbot der Fallenjagd
Verbot der Entenhatz

Rückfragehinweis:

Marion Löcker


Wien, 23.01.07, Längere Öffnungszeiten - mehr Stress für Tiere

In der Diskussion um längere Öffnungszeiten von Geschäften weist der Österreichische Tierschutzverein auf eine bislang vergessene Problematik hin. Auch Zoohandlungen sind Geschäfte und sind von den Öffnungszeiten betroffen.

Mag man zur Einkaufsfreude rund um die Uhr stehen wie man will, doch muss man bedenken, dass dies für die betreffenden Tiere mehr Stress bedeutet. Nicht nur Vögel und kleine Säugetiere brauchen Nachtruhe, auch Reptilien, Amphibien und Fische sind auf einen gleichmäßigen Rhythmus angewiesen. Wird dieser Rhythmus ständig gestört, führt dies zu Dauerstress, der die Körperfunktionen stören oder eine erhöhte Infektanfälligkeit auslösen könne.
Dies ist mit dem "Jetlag" beim Menschen nach einem Interkontinentalflug vergleichbar. Das Tierschutzgesetz verlangt von jedem Tierhalter eine art- und tiergerechte Haltung seiner Tiere, dies muss auch für Zoohandlungen Gültigkeit haben.

Die Notlösung könnte laut Österreichischem Tierschutzverein eine Trennung von Schau- und Verkaufsräumen sein, die tiergerechteste Lösung wäre, den Tierverkauf generell zu stoppen, gerade in Hinsicht auf die völlig überfüllten Tierheime und  ansonsten Tiere nur mehr speziell auf Anfrage zu verkaufen.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Tierschutzverein
Marion Löcker

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