"Kurier"
Inzwischen liest man fast täglich, dass irgendwo in diesem Land ein oder mehrere Tiere, meist (junge) Rinder, am Weg zum Schlachthof bzw. beim Ein-, Aus- oder Umladen entlaufen. Die damit befassten Personen haben das offenbar immer weniger im Griff. Standardisierte Sicherheitsvorkehren gibt es scheinbar auch nicht.
Umso schlimmer, wenn dabei Menschen zu Schaden kommen. Aber auch die Tiere leiden vielfach. Bei diesen "Ausflügen" gehen sie leider oft elendig zu Grunde. Sie werden verletzt oder sterben auf Bahngleisen und Straßen, im Wald oder auf Wiesen, durch Stürze, den Stress, oft durch Schüsse von Metzgern, Polizisten oder Jägern. Müssen wir wirklich ständig und in viel zu großen Mengen Fleisch konsumieren? Egal wie, egal woher? Das Fleisch der "erlegten" Tiere wird, wenn irgend möglich, normal verwertet. Die Wertschöpfungskette darf nicht leiden. Wer von uns will dieses Fleisch essen, voll mit Angst- und Stresshormonen? Liebe MitbürgerInnen: Bitte überlegen Sie sich genau, ob, welches und wie viel Fleisch Sie wirklich kaufen und konsumieren wollen bzw. "müssen"!
Susanne Hemetsberger
Geschäftsführerin
23.12.2011 13:31
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