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Standort: Home. Presse. Leserbriefe aktuell. Leserbriefe bis 08/2007.

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Wir melden uns zu Wort!

Hier finden Sie eine Auswahl an interessanten Leserbriefen und Kommentaren zum Thema Tierschutz
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An "Die Presse" und "Kleine Zeitung"
Wien, 7.08.2007

Es ist schon erstaunlich, wie resistent Politiker gegen Einsicht und Vernunft sind, wenn es ihnen nicht in den Kram passt.
Nach wie vor spricht Tourismusreferent Landeshauptmannstellvertreter Hermann Schützenhofer vom Tierpark Herberstein als einem touristischen Leitbetrieb. Eine auch Hr. Schützenhofer vorliegende Studie hat letztes Jahr ein eindeutig gegenteiliges Ergebnis gebracht. Der Tierpark Herberstein bringt keine zusätzlichen Touristen in die Region und kostet den Steuerzahler nur Geld.
Aber mit der Wahrheit haben es Politiker ja noch nie so genau genommen.

Erich Goschler
Präsident

PS: Den Besuch eines Tierparks als familientaugliche Tagesausflugs-möglichkeit zu empfehlen zeigt, dass offenbar auch in Redaktionsstuben kein Interesse am Elend der eingesperrten Tiere besteht.
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An News
Wien, 6.08.2007

zu Artikel in News 31/07: "Tierschützer sind am schlimmsten"

Würde Herr Siebeck nur einen Tag lang so gestopft, wie die armen Gänse ein Leben lang würde er wohl anders über Tierschützer denken, die gegen diese Tierquälerei kämpfen.

Erich Goschler
Präsident
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An die "Kleine Zeitung"
Wien, 1. 8. 2007

zu Artikel in "Kleine  Zeitung" vom 29.07.2007  Ressort: HARTBERG 
"Der Job macht mir Spaß"

Das Interview mit Herberstein-Leiterin Doris Wolkner-Steinberger zeigt wieder einmal sehr deutlich, dass es Tierpark- und Zoobetreibern in erster Linie um das Wohl und die Bequemlichkeit der Besucher geht und nicht um die Tiere.
Zoos werden für Besucher geplant und gebaut, die Tiere und ihre tatsächlichen Bedürfnisse sind nebensächlich.
Allein schon die Tatsache, dass die Leiterin aus der Tourismusbranche kommt sagt alles, Tierparks sind Funparks für gelangweilte Kinder, wichtig sind Spielplatz, Eis und Schnitzel.
Eigentlich sollte eine Tierparkleiterin in erster Linie für die Tiere da sein und danach trachten, dass für die lebenslang Eingesperrten alles getan wird, um ihr trauriges Leben möglichst lebenswert zu machen.
Zoos und Tierparks können jedoch nie Tieren ein artgerechtes Leben bieten und einmal mehr muss gesagt werden, dass sie lediglich als Auffangstationen fungieren sollten und jegliche Nachzucht, jeder Nachkauf und Tausch verboten werden muss.

Marion Löcker
Österreichischer Tierschutzverein
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An Salzburger Nachrichten
Salzburg, 30.07.2007

Leserbrief zu Artikel vom 28.7.07, Seite 15 - Ein Festival des Geldes

Wie Sie in Ihrem Artikel richtig erwähnen geht nur ein vernachlässigbarer Rest aller Sponsoringgelder in soziale Projekte, während 80% in den Sport und 15% in die Kultur fließen.
So sinnvoll die finanzielle Förderung von Sport - wenn es einer breiten Öffentlichkeit zugute kommt - und Kultur, wenngleich das Millionensponsoring das derzeit bei den Salzburger Festspielen stattfindet schon Zweifel an der Sinnhaftigkeit aufkommen lässt, sein mögen sollten doch soziale Projekte auch für gewinnorientierte Unternehmer und Manager einen höheren Stellenwert haben.
Ich war selbst jahrzehntelang in der Werbebranche tätig und habe mich danach ganz bewußt einer sozialen Aufgabe zugewandt. Seit nunmehr über 15 Jahren bin ich als ehrenamtlicher Funktionär für den größten österreichischen Tierschutzverein tätig und habe trotz aller Probleme und Anfeindungen darin mehr Sinn gefunden, als in über 30 Jahren Werbe- und Marketingtätigkeit.
Leider besteht in Österreich im Gegensatz zu vielen anderen Ländern großer Nachholbedarf, was die Unterstützung sozialer Projekte durch die Wirtschaft betrifft. Dabei könnte gerade soziales Engagement vielen Firmen Imagegewinn und Wettbewerbsvorteil bringen.
 
Erich Goschler
Präsident
Österreichischer Tierschutzverein
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An News
Wien, 23. Juli 2007

In Ihrer Kolumne schreibt Fiona Swarovski über die Sinnlosigkeit und Grausamkeit an Versuchstieren die für die Kosmetikindustrie eingesetzt werden.
Der Österreichische Tierschutzverein setzt sich schon jahrelang gegen diese Tierquälerei ein, und interveniert immer wieder bei den zuständigen Behörden für die Abschaffung dieser Tierversuchsreihen.
Aber nicht nur die Politik kann hier etwas bewirken, jeder einzelne Konsument kann mit seinem Kaufverhalten zur Reduzierung dieser Tierquälerei direkt oder indirekt beitragen.
Deshalb hat der Österreichische Tierschutzverein eine Kosmetikliste herausgegeben, in der ganz übersichtlich Firmen und Adressen angeführt sind, wo die Konsumenten beruhigt Kosmetika kaufen können.
Diese Broschüre kann kostenlos beim Österreichischen Tierschutzverein unter der Tel. 01/897 33 46 angefordert werden.

Maier Manfred
Österreichischer Tierschutzverein
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An die "Kleine Zeitung"
Wien, 19.07.2007

Zum Artikel vom 13.7.07 in Kleine Zeitung, Steiermark
"Tierpark Herberstein"

Immer wieder liest man, dass der Tierpark Herberstein - nun als "Landestiergarten Tierwelt Herberstein" umbenannt, als Tourismusmagnet, der dem Land eine Umwegrentabilität bescheren soll, dargestellt wird. Damit sollen wohl die Steuerzahler beruhigt werden, mit deren Geld Millionen in das steirische Tiergefängnis gepumpt werden.
Dabei wird kaum jemand wegen des Zoos in der Steiermark urlauben, vielmehr der Tierpark im Zuge des Aufenthalts mitbesucht. Von Umwegrentabilität keine Spur, wie auch eine unabhängige Studie des Österreichischen Tierschutzvereins eindeutig beweist, dass der Tierpark Herberstein kein touristischer Leitbetrieb ist.

Isabella Sommer
Österreichischer Tierschutzverein
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"Niederösterreichische Nachrichten"
Wien, 18.07.07

zu Artikel vom 11.07.2007: "Königswinzer helfen dem Zoo"

Dass Winzer auch ein Herz für Tiere haben, ist erfreulich. Dass sie allerdings ein Herz für ein Tiergefängnis, wie den Tiergarten Schönbrunn haben, ist nicht gerade lobenswert.

Zootierhaltung ist eine der schlimmsten Formen der Tierquälerei. Artgerechte Bewegung und Beschäftigung kann man den Tieren im Zoo nicht bieten. Stress, der durch die permanente Anwesenheit von Menschen verursacht wird aber auch Fadesse die zu Stereotypien führt, lassen das große Leid der eingesperrten Tiere erkennen.

Jeder der eine Patenschaft für Tiere im Zoo übernimmt, macht sich mitschuldig am Tierleid.

Isabella Sommer
Österreichischer Tierschutzverein
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"Salzburger Nachrichten" vom 21.06.2007

Maulkorb für Tierschutzrat?

Das neue Tiertransportgesetz für Österreich wird  fälschlicherweise als großer Erfolg gefeiert, Tatsache jedoch ist, dass durch Ausnahmen eine Fahrtzeit von 10 Stunden erlaubt ist, wer diese Ausnahmen vergibt und wie alles kontrolliert wird, darüber weiß noch niemand wirklich Bescheid. Letztendlich wird es so sein, dass Missbrauch Tür und Tor offen steht und keiner kontrolliert, somit ist dieses "praktikable" Tiertransportgesetz sogar gegen die EU-Verordnung erlassen worden.
Dass der Tierschutz in Österreich Schritt für Schritt ausgehöhlt werden soll, ist ein offenes Geheimnis, der Tierschutzrat in seiner jetzigen Form wird zum willenlosen Instrumentarium der Wirtschafts- und Agrarlobby.

Marion Löcker
Österreichischer Tierschutzverein
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"Tiroler Tageszeitung" Nr. 141 vom 21.06.2007

Neues Gesetz: Tiertransporte werden kürzer

Leider wird das neue Tiertransportgesetz fälschlicherweise als großer Erfolg gefeiert, Tatsache jedoch ist, dass durch Ausnahmen eine Fahrtzeit von 10 Stunden erlaubt ist, wer diese Ausnahmen vergibt und wie alles kontrolliert wird, darüber weiß noch niemand wirklich Bescheid. Letztendlich wird es so sein, dass Missbrauch Tür und Tor offen steht und keiner kontrolliert, somit ist dieses "praktikable" Tiertransportgesetz sogar gegen die EU-Verordnung erlassen worden.
Der Tierschutz wird in Österreich sukzessive ausgehöhlt und immer mehr zum willenlosen Instrumentarium der Wirtschafts- und Agrarlobby, siehe Mitglieder des Tierschutzrates.

Marion Löcker
Österreichischer Tierschutzverein
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"Kurier"
Wien, 12. Juni 2007

zur Artikel im Kurier vom 09.06.2007
"Stress unter Zoo-Tieren"

Zootiere leiden permanent unter Stress, um das zu erkennen, braucht es keine Tagung von Zoodirektoren.
Der Grund sind sehr wohl auch die Haltungsbedingungen, die Anwesenheit von Feinden in unmittelbarer Umgebung, die lärmenden Besucher, das tierquälerische Training ...
Auch Gefängnisinsassen haben seelischen Stress, den Tieren ergeht es nicht anders, nur sitzen sie absolut unschuldig hinter Gittern.

Marion Löcker
Österreichischer Tierschutzverein
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"Oberösterreichische Nachrichten" vom 22.05.2007

Gorilla, Elefant, Moschusochse: Tier-Attacken immer häufiger

Wann wird man endlich verstehen, dass man Wildtiere oder besser überhaupt keine Tiere hinter Glas, Beton und Eisengitter einknasten darf? Wenn sich die gequälten Kreaturen zur Wehr setzen, ist dies ihr gutes Recht - würden alle Tiere in sämtlichen Zoos der Welt endlich rebellieren, dann müssten wohl die Verantwortlichen endlich einsehen, dass Zoos blosse Tiergefängnisse sind und keine zweite Heimat für bedrohte Tiere.

Marion Löcker
Österreichischer Tierschutzverein
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Wien, 9.5.07

an die "Die Presse"
zu Artikel "6 Haie 9 Stunden reanimiert - ohne Erfolg" vom 9.5.2007

Wieder einmal hat ein Tiergefängnis der ersten Klasse 6 Tiere auf dem Gewissen, man "trauert" publikumswirksam um den Verlust, ändert jedoch keineswegs seine Einstellung, im Gegenteil, man will die toten Tiere wieder nach besetzen und weiterzüchten. Das Ergebnis: Verhaltensgestörte Tiere, die niemals in der Lage sein werden, den Verlust in den Weltmeeren wettzumachen.
Die Meinung eines Experten: Harald Gay, Vize-Präsident von SharkProject e.V.: "Generell ist der Hai als Tier für die Gefangenschaft nicht geeignet - das wird noch dadurch verstärkt, dass wir trotz massivem technischen Aufwand nicht in der Lage sind, halbwegs vernünftig deren Lebensraum nachzubilden."
Sehen wir den Tatsachen ins Auge - Zoos und Aquarien bedeuten grenzenloses Tierleid, haben keinerlei Bildungsfunktion und tragen absolut nichts zum Artenschutz bei.

Marion Löcker
Österreichischer Tierschutzverein
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"Kurier" vom 29.04.2007

Nachwuchs in den Zoos

Mit Entsetzen muss man feststellen, dass Zoobesucher allerorts immer noch blind sind gegenüber den eindeutig durchschaubaren Machenschaften der Zoos. Züchten, dass die Kassen klingeln, egal was aus den Tierkindern einmal wird, wenn sie dann erwachsen und somit uninteressant sind. Im besten Fall wird getauscht zwischen den Tiergefängnissen, die sich gerne Zoos nennen, im schlimmsten Fall getötet und verfüttert.

Und im nächsten Jahr heißt es "Auf ein Neues", die Tierbabyproduktion muss laufen, den Besucher kümmert es nicht, wo sie letztendlich enden.
Wann wird der seitens des Tierschutzes lang geforderte Zuchtstopp Realität?

Marion Löcker
Österreichischer Tierschutzverein
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Wien, 25.4.2007

an den "Kurier" zu Ausgabe vom 20.4.07
Chronik: "Slowenen-Bären als Grenzgänger"
von Ernst Bieber

Unverständlich, dass Ihr Redakteur keine Kritik an dem Bärenasyl in Berghausen übt. Das Areal ist in einem desolaten Zustand, die Bären fristen ein elendes Leben und eigentlich gehörte die Anlage längst geschlossen.

Erich Goschler
Präsident
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Salzburg, 25.04.2007

an Salzburger Volkszeitung zu Ausgabe vom 20.4.07
SVZ Lokal: "Schüler im Zoo: Von Tieren lernen"

Mit der Aktion "Hopsi Hopper im Zoo Salzburg" zur Gesundheitserziehung von Schülern haben die Verantwortlichen gründlich daneben gehauen.

Bei objektiver Vermittlung können die Kinder im Zoo für keines der 3 Module etwas lernen. Es ist wohl evident, dass Tiere in Gefangenschaft weder "gesund leben", noch sich "gesund bewegen" können oder "gesund denken". Alles was das Leben eines Tieres ausmacht ist ihnen im Zoo genommen. Ein derart pädagogischer Fehler ist unverständlich und unverzeihlich.

Erich Goschler
Präsident
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"Kurier" vom 20. April 2007

Chronik: "Slowenen-Bären als Grenzgänger"

Unverständlich, dass Ihr Redakteur keine Kritik an dem Bärenasyl in Berghausen übt. Das Areal ist in einem desolaten Zustand, die Bären fristen ein elendes Leben und eigentlich gehörte die Anlage längst geschlossen.

Erich Goschler
Präsident
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"Kronen Zeitung" vom 17.04.2007

"Tierschutz macht Schule" - der richtige Umgang mit Hund & Katz

Es ist zweifelsohne sehr löblich, dass man endlich erkannt hat wie wichtig Tierschutz bereits in der Schule ist.
Tierschutzvereine haben die Funktion "Tierschutz im Unterricht" bis dato vorbildlich übernommen gehabt, mit dem Einsatz dieses neuen Vereins mit der "Gallionsfigur" Helmut Pechlaner werden  die traurigen Tatsachen wie Massentierhaltung und Fleischproduktion ausgeklammert. Aufklärung über Haustierhaltung ist sehr wichtig, genauso wichtig ist jedoch, was mit den sogenannten"Nutztieren" geschieht und auch Zoos sind alles andere als tierfreundlich, aber darüber wird Herr Dr.Pechlaner wohl mit Sicherheit nicht referieren.

Marion Löcker
Österreichischer Tierschutzverein
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"Kronen Zeitung" vom 11.04.2007

Gästerekord im Tierpark

Der "putzige Nachwuchs" ist verantwortlich für den Besucherrekord im Tierpark Herberstein, kein Wunder, alle Zoos setzen auf den Publikumsmagneten "Tierbabies" und züchten um jeden Preis. Niemand fragt sich jedoch, was letztendlich aus den herzigen Jungtieren wird, in wenigen Monaten sind sie erwachsen und uninteressant, viele werden getötet, Huftiere werden praktischerweise gleich an andere Tiere im Zoo verfüttert, aber auch Wölfe, Bären und andere werden "entsorgt". Die Besucher sollten einmal kritisch hinterfragen, wo die Tierkinder im darauf folgenden Jahr sind…

Marion Löcker
Österreichischer Tierschutzverein
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"Der Standard" vom 06.04.2007 Seite: 6 Ressort: AuslandsChronik

Kanadas Kampf um die "Wahrheit"

Die etwas hilflos erscheinenden Bemühungen Kanadas, die Gegner der Robbenjagd mttels einer eigens einberufenen Delegation von deren Wichtigkeit zu überzeugen, führten zu keinem  Ergebnis.

Die Argumentation, dass in erster Linie die Inuit von der Robbenjagd profitieren, ist haltlos, 95% der Robben werden kommerziell im Auftrag von großen Konzernen getötet. Auch dass die Inuit ohne Robbenjagd kein Einkommen mehr hätten, kann so nicht akzeptiert werden. Es gab und gibt immer Berufe, die ausgestorben sind, weil sie nicht mehr zeitgemäß waren, in einem reichen Land wie Kanada gibt es sicherlich Möglichkeiten, diese Bevölkerungsgruppe zu unterstützen oder ihr eine Alternative zu bieten - hier scheitert es einzig am Willen.

Eins steht fest: Die Robbenjagd passt nicht mehr in das 21.Jahrhundert, wie viele andere Tierquälereien mit wirtschaftlichen Hintergrund dies auch nicht mehr tun.

Marion Löcker
Österreichischer Tierschutzverein
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Kronen Zeitung
Wien,  2.April 2007

"Schießwütiger Förster knallte Hund nieder!"

Alle paar  Tage ist ein furchtbarer Zwischenfall mit Jägern zu verzeichnen, entweder werden Menschen getötet oder verletzt oder eben wie in diesem Fall Tiere.
Die Jäger werden immer unverschämter, wie auch in Tirol wurde dieser Hund in der Steiermark angebunden und erschossen, wie kommt jemand dazu, ein derartiges Verbrechen ungestraft zu begehen? Dürfen sich die Jäger in unserer Gesellschaft tatsächlich alles erlauben?

Anfragen an Politiker bleiben unbeantwortet, Kirchenvätern nehmen zu den Verbrechen der Jagd keine Stellung, es ist an der Zeit, diese Ignoranz zu veröffentlichen, doch leider sind auch die Medien beim Thema Jagd mehr als zurückhaltend, sitzen doch zu viele Jäger in der Politik.

Marion Löcker
Österreichischer Tierschutzverein
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Kurier
Wien, 2.4.07

zum Artikel "Helmut Pechlaners neue Pläne" vom 2.4.07, Seite 29
Ressort: Leser-Service von Helga Goggenberger

Beim Lesen Ihres Artikels über Ex-Schönbrunn Direktor Pechlaner wurde mir richtig übel.
Der Tiergarten ist auch heute nichts weiter als ein Tiergefängnis. Die Verbesserungen Pechlaners betrafen nur optische Retuschen im Sinne der Besucher.

Seine wahren Verdienste sind 2 Tote und mehrere verletzte Tierpfleger und unzählige misshandelte und tote Tiere. Jene, die noch nicht gestorben sind, müssen weiterhin ihr elendes Dasein in Gefangenschaft fristen. Keines der Tiere in Schönbrunn würde seine Peiniger freundlich ansehen, wüsste es wem es sein trauriges Schicksal zu verdanken hat.

Pechlaner jetzt auch noch in Schulen über Tierschutz reden zu lassen ist, gelinde gesagt fahrlässig. Zoodirektor und Tierschützer stellen einen kontradiktorischen Gegensatz dar und schließen einander aus.
Tierschützer heißt, Tiere vor Menschen zu schützen, die Tieren Böses antun und das ist bei Zooleuten zweifellos der Fall.

Erich Goschler
Präsident
Österreichischer Tierschutzverein
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"Kurier" vom 23.03.2007

Wirtshausgezwitscher

Schön langsam stellt sich die Frage, wozu wir ein Bundestierschutzgesetz haben, wenn es für Hinz und Kunz wie man diese hinterwäldlerischen Vogelfänger nun einmal bezeichnen muss, immer wieder Ausnahmen gibt.

Wo leben wir, wenn derart unsinniges Brauchtum vor dem Verfassungsgerichtshof mehr wiegt als das Leben von Tieren? Keiner kann erzählen, dass nicht Vögel dabei sterben und ob alle tatsächlich die Freiheit wiedersehen, dies sei dahingestellt. Haben erwachsene Männer tatsächlich nichts Sinnvolleres zu tun, als Tieren in freier Natur nachzustellen, um sie letztendlich einzuknasten? Oder versuchen Sie damit etwaige biologische Defizite auszugleichen?

Marion Löcker
Österreichischer Tierschutzverein
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"Kleine Zeitung"
20.03.2007

zum Artikel in der Kleinen Zeitung vom 20.3.07
"Heißer Kampf um den Eisbären Knut"

Selbstverständlich wäre einschläfern die gnädigste Lösung für den Bären. Sonst steht ihm ein jahrzehntelanges elendes Leben in Gefangenschaft bevor. Aber mit Tierbabys lassen sich für Zoos leider gute Geschäfte machen.

Österreichischer Tierschutzverein
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"Kurier" vom 18.03.2007

Artikel: Kein Maulkorberlass für Fiakerpferde

Maulkorberlass für Wiens Fiakerpferde, das wäre dann wohl noch die Krönung an Tierquälerei für die ohnehin schon genug leidenden Tiere.
Tagaus, tagein, bei jedem Wetter zwischen stinkenden Autos sich durchzwängend, Scheuklappen, Pooh-Bags, Stress und Angst, keine artgerechten Stallungen, keine Einhaltung der Ruhezeiten, was will man diesen Tieren noch alles zumuten?

Den teilweise zu gut genährten Touristen würde es nicht schaden, Wien zu Fuß zu erkunden oder mit dem Fahrrad - aus Tierschutzsicht gibt es nur eine

Lösung:
Schluss mit Fiakerpferden in Wien und anderen Städten!

Marion Löcker
Österreichischer Tierschutzverein
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"Kleine Zeitung" vom 18.03.2007

Artikel: In Schonzeit! Dachs von Falle getötet

Wieder einmal kann man sich nicht vorstellen, dass der Täter ein Jäger ist, nur wer soll es sonst gewesen sein? Einzig die Jäger sehen in Beutegreifern wie auch der Dachs einer ist, Jagdkonkurrenten. Einzelne Tiere für den Rückgang von Raufußhühnern, Auer- und Birkwild zu machen, ist mehr als kurzsichtig, dafür sind allein die Jäger zur Verantwortung zu ziehen, diese bekommen jedoch immer wieder für alles und jedes Ausnahmebewilligungen, dürfen sich so ziemlich alles erlauben und anschließend will es keiner gewesen sein, von strafrechtlicher Verfolgung sowieso keine Spur.
Die Fallenjagd muss ausnahmslos verboten werden!

Marion Löcker
Österreichischer Tierschutzverein
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"News"

"Ein Platz für Hummerkünstler…"

Hummer, pardon Lobster, wird nun auch in einer eigens so benannten Lokalität in Wien serviert - welches Tierleid hinter dieser so schicken Gourmet-Speise steckt sollte, jedoch bereits hinlänglich bekannt sein.

Hummer können über 100 Jahre alt werden und haben ein komplexes Sozialleben. So tragen Mütter ihre Kinder neun Monate lang mit sich herum, ältere Tiere führen jüngere mit ihren Scheren »Hand in Hand«. Dass Hummer Schmerzen fühlen können, steht außer Frage. In kochendes Wasser geworfen - die übliche Zubereitungsart -, kratzen sie an den Wänden und versuchen zu entkommen. So mancher Hummer wäre schon aus dem Topf geklettert, wenn der Deckel ihn nicht nach unten gedrückt hätte. Werner Aschenberger vom "Lobster-Dock" ist nun der Meinung, Hummer mittels Kreuzstich zu töten, wäre schmerzfrei, dies zu beurteilen vermag wohl nur der Hummer selbst - außerdem ist diese Tötungsmethode nach dem Bundestierschutzgesetz obendrein verboten. Doch dieser grausige Tod ist nur das Ende eines langen Leidensweges, den die Tiere hinter sich haben. Hauptsächlich an der amerikanischen Ostküste in Fallen gefangen, werden sie zu Tausenden übereinander gestapelt in großen Fabriken auf Fließbändern nach Größe sortiert. Dann werden sie mit zusammengebundenen Scheren in enge Metallkäfige gepfercht, jeder nur so groß wie das Tier selbst. Dabei reißen nicht selten Fühler ab, werden Beine und Scheren eingeklemmt. In riesigen Kühlhäusern werden sie ohne Futter und Wasser wochenlang aufbewahrt, bis sie per Luftfracht an ihren Bestimmungsort irgendwo auf der Welt transportiert werden.

Marion Löcker
Österreichischer Tierschutzverein
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"Kleine Zeitung" vom 28.02.2007

"Tiere verdienen lebenswertes Leben"

Zum Vorschlag von Landesrat Uwe Scheuch, herrenlose Tiere "unter gewissen Umständen" einzuschläfern: Ein weiteres Armutszeugnis für Österreich was Tierschutz betrifft! Die geplante Ethikkommission, die gleichsam über Leben und Tod entscheiden soll, wird die gleiche Farce sein, wie wir sie bereits bei der Ethikkommission zum Thema Tierversuch haben, es werden wieder jene über die Tiere entscheiden, denen diese überhaupt kein Anliegen sind. Marode Tiergefängnisse wie Zoos werden in unserem Land massiv gefördert, obwohl diese Jungtiere am laufenden Band produzieren lassen, die keiner will, aber für herrenlose Tiere möchte man die "saubere" Lösung des Einschläferns hernehmen. Tiere haben Rechte, bis diese hierzulande anerkannt werden, ist es noch ein weiter Weg!
 
Marion Löcker
Österreichischer Tierschutzverein
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"Niederösterreichische Nachrichten" Nr. 08 vom 21.02.2007
Seite: 11 Ressort: WIENER NEUDORF MOD Mödling/Perchtoldsdorf

ÄRGER IM REVIER

Selbstverständilch müssen tierliebe Hundehalter dafür Sorge tragen, dass ihre Hunde weder Wildtiere hetzen noch töten.
Mit einem Federstreich aber wieder einmal allein die Hunde für totgehetzte Wildtiere verantwortlich zu machen, zeigt eine wie üblich einseitige Darstellung der Sachlage.

Die Aussage "Aber allein das Odeur reicht schon, um Wildtiere in Stress zu versetzen," gemeint ist das Odeur der Hunde, ist wieder einmal typisch, was ist mit dem Odeur der Jäger, die am liebsten mit ihren Geländewägen zum Hochstand quer durch den Wald fahren? Anscheinend wird hier wieder einmal übersehen, dass es meist die Jäger sind, die das Wild hetzen und in Angst und Schrecken versetzen.

Marion Löcker
Österreichischer Tierschutzverein
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"Der Standard" vom 20.02.2007

Keusche Koalas und gefährdete Giraffen

Neue Tiergarten-Direktorin Dagmar Schratter setzt auf Forschung und Artenschutz

Auch die neue Zoo-Direktorin Dagmar Schratter setzt auf die Mär von Artenschutz durch Nachzucht, jetzt sind in Schönbrunn die Koalas dran.
Wann immer man die bedauernswerten Geschöpfe dort besucht, sitzen sie teilnahmslos am Baum, in denkbar schlecht strukturiertem Gehege. Aus gut informierten Kreisen hörte man immer wieder, dass die Tiere, welche aus San Diego stammen, derart unter Inzucht leiden, dass ihre Oberschenkelknochen stark deformiert sind - mit diesen Tieren will man züchten? Und noch ein drittes bedauernswertes Tier hinter die Glasfront setzen?

Apropos: Zusätzlich zur Tafel "Nur Beklopfte klopfen gegen die Scheibe" könnte man eine weitere, am besten am Eingang, anbringen: "Nur Beklopfte sperren Wildtiere hinter Gitter."

Zoos sind Gefängnisse und Artenschutz sollte vor Ort betrieben werden, um die natürlichen Habitate zu erhalten und nicht bedauernswerte Jungtiere hinter Gittern zu produzieren.

Marion Löcker
Österreichischer Tierschutzverein
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"Der Standard" vom 09.02.2007

Ruf nach Jägern, weil Biber nagt

Alles was in der Natur, die wohl einzig dem Menschen dienlich sein soll, vermehrt auftaucht, soll schon wieder dezimiert werden. Was um alles in der Welt sind "Biberverbiss-Betroffene"? Wie viele Lebewesen sind von Menschen betroffen, die profitgierig alles vernichten? Einfach unfassbar, dass selbst der Artenschutzverantwortliche in der Naturschutzabteilung des Landes NÖ den Artenschutz in letzter Konsequenz aushebelt, damit  wieder einmal die Jäger zum Zug kommen.

Wenn uns in Zukunft nichts anderes einfällt, werden wir ohnehin bald in einer toten Betonwüste leben.

Marion Löcker

Österreichischer Tierschutzverein
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"Kurier" vom 09.02.2007
Kam Isegrim zurück?

Jäger will mit Wolf "getanzt" haben

Wien, 9.Februar 2007

Ist der Wolf tatsächlich in die Marchauen zurückgekehrt? Es wäre für die Natur wünschenswert, doch die Jäger sehen bereits wieder einen Jagdkonkurrenten im Wolf. Die sinkende Zahl an Hasen und Rehen lässt sich spielend ausgleichen indem künftig nur mehr der Wolf allein die Lizenz zum Töten in den Wäldern hat. Absolut lächerlich ist die Befürchtung, dass "militante" Tierschützer aufgrund der Wölfe Unruhe in die Wälder bringen, zu welchem Zwecke sollten sie das tun? Militant sind einzig die Jäger, nur sie stören die Ruhe und das Gleichgewicht der Natur.

Marion Löcker
Österreichischer Tierschutzverein
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"Wiener Zeitung" Nr. 27 vom 08.02.2007

Die neue Tiergartendirektorin Dagmar Schratter will zurück zu den Wurzeln - und braucht dafür Sponsoren

Schönbrunn sucht eine Million Euro

Wien, 8.Februar 2007

Die neue Zoodirektorin Dr.Schratter versucht ebenso wie alle anderen Zoodirektoren die Institution Zoo als wichtigstes Instrument für den Artenschutz hinzustellen. So wird mit allen Mitteln versucht, den Geparden die Paarung schmackhaft zu machen, man scheut sich nicht einmal davor, das nichtfortpflanzungswillige Männchen auszutauschen - Tierschacher in Reinkultur.

Dr.Schratter gibt im gleichen Atemzug zu, dass die sibirischen Tiger die Pille bekommen, weil für allfällige Jungtiere kein Platz ist. Artenschutz sollte aber heißen, die natürlichen Habitate zu schützen, mit dem Geld, dass der Umbau des Zoos gekostet hat, denn hier werden ganz andere Zahlen kolportiert, man spricht von rund 73 Millionen Euro, hätte sich ein tatsächlich funktionierendes Artenschutzprojekt leicht finanzieren lassen.

Marion Löcker

Österreichischer Tierschutzverein
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"Die Presse" Artikel über das Lobster Dock vom 26.1.2007

Wien, 6.Februar 2007

Hummer, pardon Lobster, wird nun auch in einer eigens so benannten Lokalität in Wien serviert - welches Tierleid hinter dieser so schicken Gourmet-Speise steckt sollte, jedoch bereits hinlänglich bekannt sein.

Hummer können über 100 Jahre alt werden und haben ein komplexes Sozialleben. So tragen Mütter ihre Kinder neun Monate lang mit sich herum, ältere Tiere führen jüngere mit ihren Scheren »Hand in Hand«. Dass Hummer Schmerzen fühlen können, steht außer Frage. In kochendes Wasser geworfen - die übliche Zubereitungsart -, kratzen sie an den Wänden und versuchen zu entkommen. So mancher Hummer wäre schon aus dem Topf geklettert, wenn der Deckel ihn nicht nach unten gedrückt hätte. Doch dieser grausige Tod ist nur das Ende eines langen Leidensweges, den die Tiere hinter sich haben. Hauptsächlich an der amerikanischen Ostküste in Fallen gefangen, werden sie zu Tausenden übereinander gestapelt in großen Fabriken auf Fließbändern nach Größe sortiert. Dann werden sie mit zusammengebundenen Scheren in enge Metallkäfige gepfercht, jeder nur so groß wie das Tier selbst. Dabei reißen nicht selten Fühler ab, werden Beine und Scheren eingeklemmt. In riesigen Kühlhäusern werden sie ohne Futter und Wasser wochenlang aufbewahrt, bis sie per Luftfracht an ihren Bestimmungsort irgendwo auf der Welt transportiert werden. Mahlzeit für diese "neuen Idee für Wien".

Marion Löcker
Österreichischer Tierschutzverein
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"Vorarlberger Nachrichten" Nr. 028 vom 03.02.2007

Faszination Stierkampf, wie das?

Stierkampf bedeutet Tierquälerei, egal wie auch immer die Originalbezeichnung dafür lauten mag. Das Buch von Rainer Bischof lässt mit Sicherheit einiges an Sachkunde diesbezüglich vermissen, wie ist es sonst zu erklären, dass im März 2002 eine Umfrage unter den spanischen Katalanen zu folgendem Ergebnis führte:

96% sind der Überzeugung, dass Unterhaltungsveranstaltungen, in denen Tiere leiden müssen oder gar gequält werden, abgeschafft werden sollen, mehr als 60% befürworten ein Verbot des Stierkampfes. Ende Januar 2007 haben EU-Parlamentarier eine schriftliche Deklaration verfasst, die das Verbot des Stierkampfes EU-weit zum Inhalt hat - nur Spinnereien unwissender Tierschützer?

Übrigens fördert die EU auch die Zucht von Kampfstieren, Tierleid, dass wir alle mitfinanzieren müssen.

Marion Löcker
Österreichischer Tierschutzverein
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"Tiroler Tageszeitung" Nr. 26 vom 01.02.2007

Wildbret direkt vermarkten

Wien, 2.Februar 2007

Wildbret wird von Jägern in freier Wildbahn tierschutzgerecht und nachhaltig gewonnen?
Tatsache ist, dass 56% der in Österreich angeschossenen Rehe sich schwerst verletzt durch die Wälder schleppen, um irgendwo kläglich zu verenden. Den sogenannten Blattschuss, bei dem das Tier sofort tot ist, schafft kaum ein Jäger. 24% der Wildschweine werden ebenfalls nur verletzt und es wird den Jägern sogar im Jagdbehelf empfohlen, sollte der Schuss am Abend gefallen sein, erst am nächsten Tag mit der Nachsuche zu beginnen.
In freier Wildbahn? Mitnichten, bei der sogenannten Gatterjagd werden Tiere in Gefangenschaft gehalten und gefüttert, um dann von zumeist Hobby-Jägern innerhalb der Gatter abgeknallt zu werden.

Die Mär vom tierliebenden Jägersmann, der einzig aus Liebe zur Natur auf die Jagd geht, sollte endlich aus unseren Köpfen verschwinden, Tatsache ist, Jagd schafft Tierleid und schadet der Natur.

Marion Löcker
Österreichischer Tierschutzverein
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"Der Standard"
Wien,  29.1.2007

Ausgabe vom 19.1.2007: "Der Löwe vom Pferdemarkt"

In dem Artikel über das Löwenbaby, dessen Herkunft noch nicht eindeutig geklärt werden konnte, ist unter anderem zu lesen, dass die großen Zoos die Geburtenregelung im Griff hätten, dies behauptet zumindest Harald Schwammer, Zoologe im Zoo Schönbrunn.
Wie erklären sich dann die ständigen Probleme, die sich durch die Nachzuchten von Elefanten ergeben, Jungbullen wollen abgegeben werden, finden keinen Platz, dennoch wird eifrig weitergezüchtet. Lippenbärenbabies werden eingeschläfert, weil sie das Muttertier nicht annimmt, zugleich plant man eine Welle von Lippenbärennachzuchten in sämtlichen Zoos, ein Eisbärenkind, das ebenfalls vom Muttertier verstoßen worden ist, wird jedoch durch Menschenhand aufgezogen, kürzlich gelang in Ungarn die Retortengeburt eines Nashorns, "kleiner Wermutstropfen" am Rande, das Jungtier wird von der Mutter nicht anerkannt. Chaos und Uneinigkeit in punkto Zucht wohin man sieht, Fakt ist, jeder Zoo will Tierbabies, weil sie Publikumsmagneten sind, sind die Jungtiere erwachsen, sind sie uninteressant.
Tierschutzvereine bekommen nicht einmal Einblick in den Tierbestand der Zoos, so geschehen jüngst mit dem Zoo Schönbrunn, der Österreichische Tierschutzverein bekam keine Einsicht. So wird hinter den hohen Tiergartenmauern gezüchtet und entsorgt, ohne kritische Blicke auch nur zuzulassen.

Marion Löcker

Österreichischer Tierschutzverein
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"Niederösterreichische Nachrichten"
Wien, 16.1.2007

NÖN, Nr. 03 vom 15.01.2007

KRITISCHE STIMMEN / Religiöses Brauchtum sorgt in der Region bei den Tierschützern für Kritik.
Experten und Tierärzte verweisen auf strenge Kontrollen und Überwachungen beim Tötungsvorgang.

Schächten als Streitpunkt

Leider ist Tierschutz in Österreich noch immer nicht Teil der Verfassung, somit steht die Religionsfreiheit über dem Tierschutz und somit ist die Tierquälerei des Schächtens erlaubt. Zwar schreibt das Bundestierschutzgesetz eine unmittelbare Betäubung nach dem Schächtschnitt vor, doch was ist unmittelbar und wer kontrolliert dies wirklich so genau?
Fest steht, Schächten ist Tierquälerei und dass obwohl es keine Sure im Koran gibt, die das betäubungslose Schächten verlangt. Höchstrangige Vertreter aufgeschlossener Richtungen sowohl des Islams als auch des Judentums treten für eine Betäubung vor dem Schächtschnitt ein. Dieses tierquälerische Gemetzel kann nur mit einem unbedingtem Verbot beendet werden, dies hat weder mit Fremdenfeindlichkeit noch mit Ausländerhass zu tun, hier geht es einzig und allein um Tiere, die ohnehin schon während der Schlachtung an sich genug Leid erfahren müssen. Wahre Gläubige müssten eigentlich vegetarisch leben, nur so können sie Achtung vor allem Leben bezeugen.

Marion Löcker

Österreichischer Tierschutzverein
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"Stern"
Wien, 8.1.2007

Ausgabe 2/2007: "Ozeane für Landratten"

Mit Ihrem Artikel über Aquarien haben sie ihren bisherigen, von mir geschätzten Weg der Ausgewogenheit bei Artikeln über Tier- und Natur-Themen leider verlassen.
Sie haben verschwiegen, dass für jedes dieser Monsteraquarien zig-tausend Fische und andere Tiere bei Fang, Transport und Haltung sterben ebenso wie dass die
Aquarienbetreiber hinter den Kulissen Reservetiere unter schrecklichen Bedingungen - weil für die Besucher nicht sichtbar - halten.
Das von Zooleuten immer wieder - auch in Ihrem Artikel - strapazierte Argument, dass nur die Konfrontation mit lebenden
Tieren eine Sensibilisierung beim Menschen bewirkt, ist nichts weiter als eine der vielen Falschinformationen, mit denen
die Existenz der öffentlichen Tiergefängnisse gerechtfertigt werden soll. Der Gegenbeweis: Nirgendwo gibt es so viele
Delfinarien wie in Japan und nirgendwo wird so viel Delfinfleisch gegessen wie in Japan!
Es gibt nur ein passendes Wort für diese Riesenaquarien: "Tierquälerei".

Erich Goschler
Präsident
Österreichischer Tierschutzverein
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"Wien Heute"
Wien, 4.1.2007

Artikel vom 22.12.2006: "Hüttenkrieg in City: Händler sind sauer"

Die Behauptung von Rainer Trefelik von der Interessengemeinschaft Kaufleute Kärntner Straße, dass Punschstände die Umsätze der Geschäfte beeinträchtigen entbehrt jeder Grundlage.
Wie sollen insgesamt drei! Punschstände in der gesamten Kärntner Straße den Umsatz stören?

Ganz im Gegenteil bringen die Punschstände zusätzliche Frequenz. Von einem Verstellen der Auslagen kann ebenfalls keine Rede sein, stehen die Hütten doch in der Straßenmitte und behindern auch in keiner Weise den Strom der Passanten, die sich im übrigen ohne Ausnahme für die Punschstände aussprachen. Wenn Geschäfte, wie die Österreichischen Werkstätten ihren Vorjahresumsatz nicht erreichen, sollen sie sich selbst an der  Nase nehmen und ihren Frust nicht an karitativen Organisationen auslassen, die sich ein Geschäftslokal in der Kärntner Straße niemals leisten könnten und mit einem Punschstand vor Weihnachten ein wenig Geld für einen guten Zweck sammeln.

Erich Goschler
Präsident
Österreichischer Tierschutzverein


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