Wir melden uns zu Wort!
Hier finden Sie eine Auswahl an interessanten Leserbriefen und Kommentaren zum Thema Tierschutz
---------------------------------------------------------------------------------------------------
"Salzburger Nachrichten"
zum Leserbrief von Herrn Hubert Hirscher vom 23.12.08
Foto Tierwelpen-Handel
Ein Herr Hubert Hirscher behauptete als Reaktion auf einen Bericht über den Handel mit Tierwelpen am 19.12.2008 in seinem Leserbrief vom 23.12.08, dass "das abgedruckte Foto nicht vom Österreichischen Tierschutzverein stammt", sondern vielmehr im alleinigen Besitz von nicht näher genannten Vereinen sei. In Wahrheit wurden die Fotos von einer Mitarbeiterin des Österreichischen Tierschutzvereins bei einer Recherche in einem slowakischen Zuchtbetrieb gemacht. Dem Österreichischen Tierschutzverein standen und stehen daher selbstverständlich alle Nutzungsrechte an diesem Foto zu. An dieser Aktion, die der Österreichische Tierschutzverein für "Help-TV ORF" durchführte, war auch eine Aktionistin von Animal Rescue beteiligt. Herr Hirscher war bei dieser Aktion nicht anwesend bzw. "nobel" abwesend, wie er sich auszudrücken beliebt. Das zweite in dem Artikel veröffentlichte Foto stammt ebenfalls vom Österreichischen Tierschutzverein, allerdings von einer völlig anderen Aktion gegen Hundehandel, die der Österreichische Tierschutzverein an anderem Ort durchführte. Das sind nur zwei kleine Beispiele für die zahllosen Aktivitäten, die der Österreichische Tierschutzverein im Interesse der Tiere vornimmt. Auch seine weiteren Vorwürfe, die Herr Hirscher gegen den Österreichischen Tierschutzverein erhebt, sind unrichtig und dienen dem Tierschutz - dem sich zumindest der Österreichische Tierschutzverein mit Leib und Seele verschrieben hat - ganz bestimmt nicht. Eher disqualifiziert sich Herr Hirscher mit solchen haltlosen Aussagen.
Erich Goschler, Präsident
"Oberösterreichische Nachrichten"
vom 2.12.2008
Artikel: Knut feiert 2. Geburtstag und zieht dann in die Welt hinaus
Das Herumschieben der Eisbären von einem Zoo in den nächsten scheint modern geworden zu sein. Schönbrunns Eisbären werden aufgeteilt, kommen wieder zurück oder auch nicht und in Deutschland das gleiche Spiel. Knut, der einstige Liebling der Nation, soll aus Berlin weg - wohin ist ungewiss. Der Eisbär zeigt sich jedoch täglich in Hochform für sein Publikum, so wird verlautbart und genau darum geht es - das Publikum muss unterhalten werden, um jeden Preis, dass Eisbären in Gefangenschaft niemals artgerecht leben können, interessiert nicht.
Marion Löcker
"News"
Ausgabe Nr. 31/07 vom 6.08.2007
zu Artikel: "Tierschützer sind am schlimmsten"
Würde Herr Siebeck nur einen Tag lang so gestopft, wie die armen Gänse ein Leben lang würde er wohl anders über Tierschützer denken, die gegen diese Tierquälerei kämpfen.
Erich Goschler
Präsident
"Ganze Woche"
vom 20.11.2008
zu "Wolfsführungen in Grünau", Ausgabe 47/08
Die Frage im Wolfs-Forschungszentrum sollte nicht heißen: "Wie klug sind Wölfe?", sondern "Wie dumm sind Menschen?"
In Gefangenschaft gehaltene und von Menschen aufgezogene Wölfe (und auch alle anderen Tiere) können niemals Erkenntnisse über das Verhalten ihrer Art in der Natur liefern. Das Wolfsexperiment in Grünau ist unseriös, unwissenschaftlich und tierquälerisch.
Rückfragen:
Erich Goschler
"Kronen Zeitung"
vom 10.11.2008
Tiere im Zürcher Zoo bekommen Animator
Dieser Artikel ist ein eindeutiges Zugeständnis, dass gerade Wildtiere in Zoos niemals artgerecht gehalten werden können. Daran wird auch ein eigens dafür bestellter Animateur nichts ändern, oder wird er sich als Gazelle verkleiden und sich den Löwen zum Fraß vorwerfen?
Wie soll die unendliche Weite der Wildnis hinter Gittern nachgestellt werden? Wie das Leben eines Wildtieres mit allen Gefahren und Freuden des Lebens in Freiheit?
Zoos sind und bleiben Gefängnisse und sind einfach nicht mehr zeitgemäß.
Marion Löcker
"Profil"
vom 7.11.2008
"Im Sumpf"
Dass der Polizei mit der Reform die Möglichkeit gegeben wurde, das Gesetz
nach Lust und Laune anzuwenden ist längst Realität. Wie am Beispiel des
unglaublichen Vorgehens gegen Tierschützer zu sehen ist, versinken wir
bereits tief in einem Polizeistaat. Dazu gibt es nur ein Wort: "Change"!
Erich Goschler
"NÖN"
vom 21.10.2008
"Neue Bären: Diesmal soll es wirklich klappen".
Die Diskussion ob Bär ja oder nein ist einmal mehr eine zutiefst menschliche geworden.
Eigentlich sollte es einzig und allein den Bären überlassen sein, ob sie sich wieder in Österreich ansiedeln möchten oder nicht.
Der Österreichische Tierschutzverein spricht sich gegen ein künstliches Wiederansiedelungsprojekt aus, das naturgemäß im (Geschäfts)Sinn des WWF liegt.
Es wäre in Zeiten wie diesen angebracht, endlich wieder die Natur entscheiden zu lassen, jedoch muss diese Entscheidung dann auch mit allen Konsequenzen respektiert werden.
Marion Löcker
"NÖN"
Amstetten, vom 21.10.2008
"Das bedeutet den Ruin ..."
Herr Latschenberger kann einem wirklich nur leid tun, sicher nagt er mit seinen zwölf Hühnerbatterien am Hungertuch.
Dieser Massentierhalter ist übrigens kein unbeschriebenes Blatt, wie eine Aussendung eines Tierschutzvereins bereits 2001 schildert:
"Wie berichtet, hat DI. Karl Latschenberger, Österreichs größter Hühnerbaron und ÖVP-Bürgermeister von Biberbach bei Amstetten, zu Ostern 74.000 Legehennen illegal in seiner neuen Tierfabrik bei Seitenstetten eingestallt. Genehmigt waren nur 40.000 und der Grenzwert, ab welchem eine UVP zwingend notwendig wäre, beträgt derzeit 48.000. Die Hühner sind in 14 Reihen à 150 Käfigen und bis zu 6 Etagen übereinander zusammengepfercht, wobei sich in einem Käfig 7 Hühner den "Platz" teilen müssen."
"40 Jahre Rückschritt in Sachen Hygiene" so meint Herr Latschenberger in Bezug auf die Freilandhaltung, vielleicht sollte er sich mal mit Freilandhuhnpionier Toni Hubmann unterhalten.
Marion Löcker
"Kurier"
vom 28.9.08 /Seite 10, Karrieren
"Wir bauen groß um" - Interview mit Zoodirektorin Schratter
Wenn sich Frau Schratter in ihrer Funktion als Zoodirektorin von Schönbrunn als Tierschützerin bezeichnet, dann stellt dies einen kontradiktorischen Gegensatz dar und schließt einander aus.
Tierschützer heißt, Tiere vor Menschen zu schützen, die Tieren Böses antun und das ist bei Zooleuten, die Tiere ein Leben lang hinter Gitter sperren zweifellos der Fall.
Susanne Hemetsberger
"Salzburger Nachrichten"
vom 18.09.2008
Bald sind wieder die Bären los
Artenschützer wollen Bären in Österreich ansiedeln. Tierschutz und Artenschutz sind zwei grundverschiedene Dinge und stehen oft auch im Gegensatz zueinander. Tierschützern geht es um jedes einzelne Tier, Artenschützer - wie der WWF - wollen eine Art schützen und nehmen dafür auch Leid oder, wie bei Bruno sogar den Tod von Individuen in Kauf. Der Österreichische Tierschutzverein hält die künstliche Bärenansiedlung für falsch, wie die Vergangenheit ja gezeigt hat.
Für den WWF ist - und war auch seinerzeit - die Bärenansiedelung natürlich ein schönes Werbeargument. Von selbst zuwandernde Bären sollte man in Ruhe lassen, künstliche Bärenansiedelung ist ein unsinniger Eingriff in die Natur, auch der Einsatz von Senderhalsbändern ist nicht im Sinne des Tierschutzes wie er eigentlich verstanden werden sollte - die Natur zu bezwingen war noch nie von Erfolg gekrönt.
Marion Löcker
"Kurier"
vom 17.9.08
"Die Ratten der Lüfte müssen weg"
In Oberösterreich gibt es Strafandrohungen für Menschen die Tauben füttern, in Wien wird appelliert ...
Das Ziel, dass Menschen und Tauben im Einklang leben, kann aber nur eine sanfte Populationskontrolle sein, wie dies durch das "Basler-Modell" vorexerziert wird. Hier werden kontrollierte Taubenschläge eingerichtet, in deren Nähe zumeist auch das Füttern erlaubt ist. Gelegte Eier werden gegen Gipsattrappen ausgetauscht und so wird die Vermehrung auf natürliche Weise kontrolliert. Die Gesamtpopulation pendelt sich nach einiger Zeit auf einem viel niedrigeren Niveau ein. Durch dieses sanfte Modell ist allen gedient, den Anrainern, den Taubenliebhabern und natürlich auch den Tauben. Es muss also nicht immer gleich Verbote "hageln".
Marion Löcker
"Tiroler Tageszeitung"
Nr. 211-IA vom 05.09.2008
Mit Walhaien durchs Aquarium tauchen
Vor dem menschlichen Geschäftssinn ist keine Tierart sicher, jetzt werden selbst Haie ins Visier der Taucherbrille genommen.
Es scheint auf der Hand zu liegen, dass die täglichen Tauchgänge von sensationsgierigen Touristen die Haie stören, doch möglicherweise hat man diese mit Psychopharmaka soweit ruhig gestellt, dass sich tatsächlich "keine Auswirkungen auf das Verhalten" feststellen lassen, wie die "Experten" verlautbaren.
Doch nicht nur Stress kann den Tieren schaden, die tausend Interessierten bringen auch Keime in das Becken, die man mit Sicherheit wieder mit Chemie unschädlich machen wird.
Eine Verbindung zwischen Mensch und Tier zu schaffen, ist äußerst lobenswert, aber bitte lassen wir die Haie dort, wo sie hingehören - in Freiheit und klären wir Unwissende über die Schönheit und Wichtigkeit dieser Tiere außerhalb der Gewässer auf.
Marion Löcker
Österreichischer Tierschutzverein
"Oberösterreichische Nachrichten"
vom 05.09.2008
Moritz' unbewiesene Schafattacken gefährden weiteres Bärenprogramm
Die Diskussion ob Bär ja oder nein ist einmal mehr eine zutiefst menschliche geworden. Eigentlich sollte es einzig und allein den Bären überlassen sein, ob sie sich wieder in Österreich ansiedeln möchten oder nicht.
Der Österreichische Tierschutzverein spricht sich gegen ein künstliches Wiederansiedelungsprojekt aus, das naturgemäß im (Geschäfts)Sinn des WWF liegt.
Es wäre in Zeiten wie diesen angebracht, endlich wieder die Natur entscheiden zu lassen, jedoch muss diese Entscheidung dann auch mit allen Konsequenzen respektiert werden.
Marion Löcker
Österreichischer Tierschutzverein
"Kronen Zeitung"
vom 03.09.2008
Wirbel um Schüsse auf Katzen!
Ein Fall mehr, der sich unter die unzähligen Haustierabschüsse durch Jäger reiht.
Wann wird das Abschießen von Hunden und Katzen endlich rigoros bestraft? Warum kommen die Jäger immer ungeschoren davon, etwa weil auch bis in höchste Regierungskreise schießwütige Grünröcke sitzen?
Der Österreichische Tierschutzverein fordert ein totales Verbot von Haustierabschüssen!
Marion Löcker
Österreichischer Tierschutzverein
"Kleine Zeitung"
vom 02.09.2008
Der Tierpark mausert sich
Wenn die Besucher ausbleiben, müssen wieder einmal Tiere herhalten. Diese einzusperren und den gaffenden Besuchern preiszugeben, wird leider immer noch als Möglichkeit gesehen, die Kassen zu füllen. Die Idee, Polarwölfe im Mautener Tierpark zu halten, sollte schnellstens im Sinne des Tierschutzes verworfen werden, auch was die Greifvogelschauen anbelangt, kann hier keine Rede von artgerechter Tierhaltung sein. Die Vögel müssen dabei das tun, was der Mensch von ihnen verlangt, wirklich vogelfrei sind sie nie, eine Schande, diese wundervollen Tiere zur Volksbelustigung zu zwingen.
Marion Löcker
Österreichischer Tierschutzverein
"Kronen Zeitung"
vom 26.08.2008 Seite: 17 N.Ö.
Prozess nach Seeadler-Abschuss Freispruch für angeklagten Jäger
Wenig verwunderlich wie sich ein beschuldigter Jäger aus einem selbst mit DNA-Spuren nachweisbaren Abschuss von möglicherweise sogar zwei Seeadlern herauswindet, mit großer Wahrscheinlichkeit ist der zuständige Richter selbst Jäger.
Es sollte eigentlich völlig gegenstandslos sein, ob die Vögel heimische Brutvögel waren oder nicht, Tierschutz ist grenzenlos, oder ist somit auch der Mord an Menschen nicht österreichischer Herkunft legitim?
Marion Löcker
"Salzburger Nachrichten"
zu Artikel in den "Salzburger Nachrichten"/Lokalteil, Seite 5 vom 18.8.08
"Sachse griff zum Messer"
Ein gefährlicher Messerattentäter bedroht eine Familie und wird auf freiem Fuß angezeigt und Tierschützer, denen man Bagatelldelikte, wie Störung einer Jagd vorwirft, von denen nicht einmal erwiesen ist, dass sie diese begangen haben sitzen seit Monaten in U-Haft. Nichts zeigt deutlicher, wie krank unser Justizsystem ist.
Erich Goschler
Präsident
"News"
zu "Baby-Boom in Schönbrunn", News 33/08
Ihr geradezu fahrlässig unkritischer Jubelbericht über die Nachzucht in Schönbrunn verschweigt zwei wesentliche Dinge:
Erstens das unendliche Leid der lebenslang gefangenen Tiere und zweitens die Lüge von der Arterhaltung. Kein einziges Exemplar einer der erwähnten Tierarten wurde jemals aus einem Zoo wieder in die Natur ausgewildert. Was bleibt? Die Tierbabys dienen nur den Zoos für ihr Geschäft.
Erich Goschler
Präsident
"Die Presse"
vom 14.08.08
"quergeschrieben - Auf den Affen gekommen"
Wir Menschen, die wir uns die Erde untertan gemacht haben - aufgrund welcher Legitimation eigentlich? - haben die moralische Pflicht, Tieren um ihrer selbst willen Lebensrechte zu gewähren. Ob diese "Menschenrechte", "Tierrechte" oder im angesprochenen Fall "Primatenrechte" heißen, ist gleichgültig solange der Inhalt stimmt.
Schade, dass Prof. Taschner solche Rechte den Tieren nicht vorbehaltlos zugestehen will. Glaubenshintergründe sollten in dieser Frage keine Rolle spielen.
Denn eines ist längst Stand der Wissenschaft: Tiere haben ein Bewusstsein!
Erich Goschler
Präsident
"Kurier"
zu Artikel vom 13.8.08, Seite 3
"Kabinett des Doktor Gusenbauer"
Zu Recht ist Frau Kdolsky das Schlusslicht der Regierungsmannschaft. Korrigiert werden muss aber der Kommentar, dass unter ihr der Tierschutz in Österreich verbessert worden wäre. Richtig ist, dass sie das Tierschutzgesetz zweimal zum Nachteil der Tiere geändert hat. Frau Kdolsky wird auch als schlechteste Tierschutz-Ministerin in die Geschichte eingehen.
Erich Goschler
Präsident
"Kurier"
Artikel vom 10.8.08
"Tiergärten als letzte Hoffnung für viele Arten"
Wie alle Tiergärten betreibt auch der Zoo Schmiding bewusste Falschinformation. Schmiding brüstet sich mit Beiträgen zur Arterhaltung und führt die abgelutschten Beispiele von wiederangesiedeltem Bartgeier und Przewalski-Pferd an. Noch infamer sind die Tierquäler von Schönbrunn. Sie sind stolz darauf, alle 2 Jahre Eisbärenjunge zu produzieren. Dabei rät sogar die EU, keine Eisbären in Zoos zu halten, weil deren Lebensraum nicht im entferntesten artgerecht nachgestellt werden kann.
Verschwiegen wird von den Zoos, dass über 99% aller Tierarten im Zoo noch niemals ausgewildert wurden und auch nicht ausgewildert werden können.
Warum hält man diese Tiere?
Damit sie auch in Generationen noch in Käfigen zur Schau gestellt werden. Hauptsache das Geschäft läuft, die Wahrheit ist uninteressant.
Erich Goschler
"Neue Kärntner Tageszeitung"
vom 30.07.2008 Schönbrunn wird Tier-Kinder-Stube
Was soll es nützen, wenn die Löwenbabys Gene der ausgestorbenen Berberlöwen besitzen? Diese Tiere können nie mehr ausgewildert werden, die gebetsmühlenartig wiederholte Ausrede der Zoos, sie würden zur Arterhaltung beitragen, ist völlig unsinnig, besser wäre es, die Zoos würden dazu beitragen, dass der Lebensraum bedrohter Tierarten geschützt wird.
Die Nachzucht im großen Stil bedeutet lediglich vermehrtes Tierleid, denn wo die Jungtiere landen, wenn sie erwachsen und somit für die Besucher uninteressant sind, danach fragt niemand.
Marion Löcker
"Salzburger Fenster"
zu Ausgabe SF25/2008 zu Leserbrief / "Streunerkatzen" von Josef Schick
Aus Inhalt (dem Schreiber geht es nur ums Geld) und Diktion ("Verschleiß an Tieren) kann man schließen, dass Hr. Schick selbst Landwirt ist. Wenn er auf seinem Hof ein Mäuseproblem hat, liegt es wohl an der mangelnden Hygiene. Außerdem gibt es moderne Methoden bei Mäuseplage, aber die kosten halt wieder etwas. Wie Herr Schick zu der Ansicht kommt, Katzen aus Tierheimen seien "sündteuer" ist mir schleierhaft. Tierheime sind froh, wenn sie Katzen abgeben können, allerdings in gute Hände, wovon ich bei Hrn. Schick meine Zweifel habe.
Erich Goschler
Präsident
"Die Presse"
zu Artikel vom 22.7.08
"Tierschutz in Geiselhaft?" von Kurt Kotrschal
Persönlich mag ich Herrn Dr. Kotrschal nicht, auch wenn er mit seinem Kommentar zu dem Staatsterror gegen Tierschützer recht hat.
Ich mag ihn nicht, weil er ein Pharisäer ist, weil er sich immer zu populistischen Tierschutzthemen äußert, gleichzeitig selbst umstrittene, unsinnige und tierquälerische Tierversuche durchführt. Wer Wasser predigt und Wein trinkt ist einfach unglaubwürdig.
Erich Goschler
Präsident
"Kleine Zeitung"
"Eine bärige Geschichte" von Ingeborg Maria Ortner/ 18.7.08
Wirklich schlau gemacht hat sich die Autorin offenbar nicht, denn sonst wüsste sie, dass es ausgerechnet der WWF war, der sich für "Brunos" Tötung ausgesprochen hat.
Abzulehnen ist auch ihre Idee, in Slowenien einen Bären zu kaufen und in Österreich auszusetzen.
Lassen wir die Tiere doch in Ruhe! Wenn ein Bär von selbst kommt sollen wir ihn gewähren lassen. Jeder menschliche Eingriff schadet den Tieren nur, wie die jüngste Vergangenheit gezeigt hat.
Erich Goschler
Präsident
"OÖ Nachrichten"
vom 19.7.2008: "Menschenrechte"
Dieses ewige Auseinanderdividieren von Tierschutz und Menschenschutz ist nicht nur ärgerlich, sondern auch dumm. Das ist doch kein entweder-oder! Tierfreunde sind in der Regel auch Menschenfreunde, einfach weil sie ein Herz haben. Aber niemand kann sich für alles engagieren, so betreiben Tierschützer eben Tierschutz. Wir treten aber auch für Menschenrechte ein. Der Österreichische Tierschutzverein betreibt beispielsweise seit Jahren in Oberösterreich gemeinsam mit Caritas einen Hof für Tiere und Menschen mit psychischer Beeinträchtigung.
Erich Goschler
Präsident
"Kleine Zeitung"
zu "Kein Tierpark ohne Förderung"
in "Kleine Zeitung" vom 10.7.08/Seite 56
Die von Herrn Eisenköck in seinem Leserbrief aufgestellten Behauptungen über die Wirtschaftlichkeit des Tierparks Herberstein sind falsch. Einer Studie zufolge bringt Herberstein keinerlei wirtschaftlichen Nutzen für die Region. Auch das Märchen von der Umwegrentabilität wurde widerlegt. Alle Tiergärten sind Zuschussbetriebe solange sie existieren. Die einzig vernünftige Schlussfolgerung wäre eine Schließung und zwar aus wirtschaftlichen Gründen, wenn einem schon das Leid der Tiere gleichgültig ist. Aber wann agieren Politiker schon vernünftig?
Erich Goschler
Präsident
"Kurier"
zu "Kein Faulpelz und WWF contra Jägerschaft"
im Kurier vom 8.7.08/Seite 28
Nicht wie im Artikel geschrieben Tierschützer, sondern Artenschützer wollen Bären in Österreich ansiedeln. Tierschutz und Artenschutz sind zwei grundverschiedene Dinge und stehen oft auch im Gegensatz zueinander. Tierschützern geht es um jedes einzelne Tier, Artenschützer - wie der WWF - wollen eine Art schützen und nehmen dafür auch Leid oder, wie bei Bruno sogar den Tod von Individuen in Kauf. Der Österreichische Tierschutzverein hält die künstliche Bärenansiedlung für falsch, wie die Vergangenheit ja gezeigt hat.
Für den WWF ist - und war auch seinerzeit - die Bärenansiedelung natürlich ein schönes Werbeargument. Von selbst zuwandernde Bären sollte man in Ruhe lassen, künstliche Bärenansiedelung ist ein unsinniger Eingriff in die Natur.
Erich Goschler
Präsident
"Tiroler Tageszeitung"
zu Artikel: "Vier Sterne für den guten Zweck"
Tiroler Tageszeitung Nr. 161-IA vom 11.7.08, Seite 34
Mit der Widmung der Sammlung beim "Manfred-Swarovski-Gedächtnisturnier" für den Verein "Tierschutz macht Schule" haben die Veranstalter - möglicherweise unbewusst - dem Tierschutz einen Bärendienst erwiesen. Dieser von Politikern und Tiergegnern gegründete und geführte Verein bezweckt die Aushebelung echter Aufklärung durch Tierschutzvereine. Hinter einem wohlgefälligen Namen können sich auch böse Absichten verbergen.
Erich Goschler
Präsident
"Stern"
Ausgabe vom 26.6.2008
Der große Zootest
Mit dem früheren Direktor des Wiener Tiergartens Schönbrunn - Helmut Pechlaner - haben Sie sich den "richtigen" Berater für Ihren Artikel geholt. Schließlich fielen in seine Ära zahlreiche Skandale, Unfälle mit toten Tieren und Menschen, auf Video dokumentiertes Niederprügeln eines Elefantenbabys, Nichtumsetzen der EU-Zoorichtlinie, etc.
Kein Wunder, dass Ihr Artikel eine gehörige Schieflage hat.
Erich Goschler
Präsident
"Tiroler Tageszeitung"
vom 30.06.2008
"Gelder für Alpenzoo polarisieren"
In der Ausgabe vom 30.06. und 1.7.2008 schreiben Sie über die Subventionsdebatte betreffend den Alpenzoo in Innsbruck. Nach wie vor spricht man im Zusammenhang mit dem Alpenzoo von einer wichtigen touristischen Einrichtung. Eine Studie widerlegt dies eindeutig. Der Alpenzoo bringt keine zusätzlichen Touristen in die Region und kostet den Steuerzahler nur Geld! In Wirklichkeit ist auch dieser Zoo nur ein teures Tiergefängnis.
Die Studie zeigt eindeutig, dass der Alpenzoo keine wichtige touristische Einrichtung ist: Mit exakten 0,3 % wurde unter 300 befragten Personen der Zoo genau von einer einzigen Person als Besuchsgrund erwähnt.
Obwohl bei der offenen Frage nach den bekannten Attraktionen Innsbrucks Mehrfachantworten möglich waren, wurde der Alpenzoo insgesamt nur 11-mal erwähnt. Dies entspricht exakt 2,3% aller Nennungen und bedeutet den letzten Platz im Ranking der meist genannten touristischen Attraktionen.
Erich Goschler
Präsident
"Presse"
23.06.2008
Thomas Chorherr - Leckereien für unsere Viecherln
Wieso darf Thomas Chorherr über "Tauben vergiften" räsonieren, die verhafteten Tierschützer als "wildgeworden" diffamieren und - durch Verwendung der Vergangenheitsform - deren Unschuldsvermutung anzweifeln? Bloß, weil er mal Chefredakteur war? Alter schützt vor Torheit nicht.
Erich Goschler
Präsident
"Maxima"
vom Juni 2008
"Zoos in Österreich"
Ihre Berichterstattung über die Zoos in Österreich ist leider sehr unkritisch ausgeführt worden.
In diesen Einrichtungen kann nicht von einem natürlichen Umgang gesprochen werden, die Tiere können weder ihren Jagdinstinkt noch ihren Bewegungsdrang ausleben, künstliche Befruchtungen tun das ihre dazu.
Jeder Nachwuchs bringt ausschließlich die Zoo-Kassen zum "Klingeln", doch wie sieht es mit der Zukunft der Tierbabys aus. Das Panda-Junge z.B. wird sein Leben lang eingesperrt bleiben, wird niemals eine natürliche Umgebung sehen, hören, fühlen, riechen können, es wird von ahnungslosen Zoobesuchern begafft und von geschäftstüchtigen Zooleuten zwangsverpaart werden. Wenn es nicht für Nachwuchs sorgen kann wird es irgendwann in einen anderen Zoo abgeschoben werden, wo es wie auch in Schönbrunn in einer artfremden Umgebung ein elendes Leben in Gefangenschaft führen wird. Aber es hat ja seine Schuldigkeit schon getan, es hat Kasse gemacht für Schönbrunn. Und damit das Geld weiter fließt - für wen eigentlich? - wird schon von weiterem Nachwuchs gesprochen. Ein Eisbärjunges kam vor nicht allzu langer Zeit in Schönbrunn zur Welt, obwohl sogar die EU empfiehlt, keine Eisbären in Zoos zu halten, ebenso hofft man auf Nachwuchs bei den Koalas. Unter dem Vorwand des Artenschutzes? In Australien werden sie gejagt, weil sie zur Plage geworden sind. Nirgends wird der Irrsinn der Zootierhaltung so deutlich wie in Schönbrunn - aber Geld stinkt ja bekanntlich nicht.
Stattdessen wäre es angebracht, Zoos in Auffangstationen für Wildtiere aus schlechter Haltung oder Beschlagnahme umzuwandeln - sämtliche Zoos hätten damit genug Tiere auf unbestimmte Zeit.
Beim Österreichischen Tierschutzverein gibt es über die Wahrheit in Zoos sehr aufschlussreiche Literatur, z.B. das Buch "... und hinter tausend Stäben keine Welt". Wir empfehlen auch das erst kürzlich erschienene Buch "Der Zoowahnsinn von A-Z", welches Sie im Buchhandel oder direkt unter www.tierschutzverein.at bestellen können.
Marion Löcker
"Kleine Zeitung"
vom 15.06.2008
Bären-Drama: Brunos Bruder im See ertrunken
Die Bärensippe ist offensichtlich nicht vom Pech, sondern vom Menschen verfolgt. Wahrscheinlich war der Bär schon mit der Betäubung getroffen und stürzte benommen in den See, wo er hilflos ertrank.
Wann lässt die Menschheit die Natur endlich in Ruhe, wann dürfen Bären hinwandern wohin sie es wollen ohne Peilsender und anderem technischen Schnickschnack. Die Natur versteht es allein auf ihre Bewohner zu achten, lediglich wir Menschen bringen alles aus dem Gleichgewicht und stürzen nicht nur Bären ins Verderben.
Marion Löcker
"Vorarlberger Nachrichten"
vom 12.06.2008
Kormorane bleiben Hauptsorge
Fischereiverband fordert wirksames Vorgehen gegen gefiederte Fischfresser
Die Jäger sehen in Hunden, Katzen, Rabenvögeln etc. Jagdkonkurrenten, die Fischer in Kormoranen und anderen Vögeln, auf deren Speiseplan Fische stehen.
Die Lösung ist denkbar einfach für die Vertreter dieser Zünfte: Abschießen.
Wann werden diese Leute endlich verstehen, dass einzig und allein die Natur in der Lage ist, die Bestände nachhaltig und wirkungsvoll zu regeln. Wer den Artenschutz ernst nimmt, der nimmt kein Gewehr zu Hand.
Marion Löcker
"Kleine Zeitung"
vom 12.06.2008 Steiermark
Rabenvögel sind zum Abschuss freigegeben
Wozu die EU die Vogelschutzrichtlinie ausgearbeitet und angeordnet hat, fragt man sich bei den ständigen Ausnahmen. In Niederösterreich ist der Fang der Vögel mit der norwegischen Krähenfalle erlaubt, obwohl sie nachweislich nicht selektiv ist, nun zieht die Steiermark mit dem Abschuss nach. Auch die Mär der Dezimierung von Singvögeln und Niederwild, wurde längst widerlegt.
Hier geht es einzig und allein und die Freude am Schiessen und Töten und was die Siloballen anbelangt, warum werden die nicht im Heustadel untergebracht, wie dies auch früher der Fall war? Die hässlichen in Plastik verpackten Riesenballen verschandeln ohnehin nur die Landschaft.
Marion Löcker
"Kurier"
vom 11.06.2008
Der Bär ist los
Nicht genug, dass Bruno, der Bär gnadenlos abgeknallt wurde nur weil er sich wie ein Bär verhalten hat, wird in dieser Komödie alles so hingestellt, als wäre die Welt in Ordnung und als würden Bären auf wundersame Weise dem Tod durch Erschießen entkommen.
Der eigentliche Skandal an der Produktion ist jedoch Bärenhalter Henry Spindler, der seine fünf Bären nach Tirol gebracht hat, die den Bären Bruno darstellen sollen.
Gegen Spindler liegen einschlägige Tierquäler-Dokumente vor, aktuell wird in zwei Strafverfahren gegen ihn ermittelt.
Die Aussage, dass man den Tieren nichts abverlangt, was sie nicht auch in der Natur tun würden, ist absoluter Unsinn, oder leben Bären in freier Natur in Sattelschleppern mit Maulkörben und Leinen?
Marion Löcker
"Kleine Zeitung"
vom 11.06.2008
Jetzt haben Anrainer Oberwasser
Geruchszahl, Geruchsgesetz, Geruchsbelästigung - unverständlich wie über so etwas überhaupt diskutiert werden kann. Die Lösung ist denkbar einfach, keine Tierfabriken mehr, dann gibt es auch keinen Gestank. Wird eine annehmbare Tierzahl artgerecht gehalten, dann hält sich auch der Geruch in Grenzen. Würden alle weniger Fleisch essen, ließe sich der Bedarf mit artgerechter Freilandhaltung decken oder noch besser gar kein Fleisch, Gemüse stinkt ja bekanntlich nicht.
Marion Löcker
"heute"
vom 2.6.08, Stress und Hitze: Fiakerpferd bricht erschöpft zusammen!
Seit Jahren bemüht sich der Österreichische Tierschutzverein um Verbesserungen für diese gequälten Tiere, doch Denkmalschutz und anderes ist immer wichtiger als diese Lebewesen, die in der prallen Sonne schmoren und über dampfenden Asphalt gehetzt werden.
Der Österreichische Tierschutzverein fordert die Abschaffung der Fiaker, andere Städte haben dies bereits getan, wann denkt Wien endlich nach und um?
Marion Löcker
"Kurier"
vom 31.05.2008
Besitzerin der toten Katzen erschien nicht zu Einvernahme
Der Österreichische Tierschutzverein hat diesen Fall mit Angabe des Namens der Tierhalterin bereits am 29.Oktober 2007 zur Anzeige gebracht, nachdem er Informationen erhalten hat, die Tiere würden nicht gefüttert und wären die meiste Zeit allein. Die Antwort der zuständigen Amtstierärztin lautet wie folgt: "... dass bereits mehrmals amtstierärztliche Kontrollen statt gefunden haben und entsprechende veterinärbehördliche Maßnahmen gesetzt wurden." Ende Mai findet man skelettierte Tiere, wozu setzen sich Tierschützer eigentlich ein und machen Anzeigen, wenn nicht entsprechend gehandelt wird? Tierschutzvereine haben nicht einmal das Recht zu erfahren, welche Maßnahmen nach ihrer Anzeige erfolgen, dieser Fall ist kein Einzelfall!
Marion Löcker
"NÖN"
"Attraktion Raubkatzen im Kameltheater"
Die Äußerungen des Kameltheater-Chefs Herbert Eder sind - bewusst oder unbewusst - jedenfalls irreführend, wenn er behauptet, sein Raubkatzengehege entspreche Tierschutzvorgaben. Möglicherweise entspricht es Richtlinien für die Zootierhaltung, Tierschutzvorgaben für Zoos gibt es nicht. Tierschützer sind gegen jedes Einsperren von Tieren!
Erich Goschler
Präsident
"Kurier"
Falkenflüge gegen Taubenplage vom 22. April 2008
Herrn Bezirksobmann Fritz Aichinger dürfte es entgangen sein, dass das Hetzen von Tieren auf andere laut Bundestierschutzgesetz verboten ist, dies umfasst auch jene Fälle, in welchen der natürliche Jagdtrieb eines Tieres zum Hetzen eines anderen durch aktives Zutun des Menschen ausgenützt wird.
Der Österreichische Tierschutzverein erstattete diesbezüglich Anzeige beim zuständigen Amtstierarzt.
Im Übrigen ist die Falknerei an sich schon Tierquälerei, diese zu benützen um eine weitere auszuüben, zeigt einmal mehr wie in Österreich mit Tieren umgegangen wird.
Marion Löcker
"NÖN"
Leserbrief zu Leserbrief vom 6.5.08
"Bericht über die Wildtiere von Dr. Heinz Maier, Wien"
Herr Maier hat die Diskussion um Schutz von Wildtieren vor streunenden Hunden und insbesonders auch den Leserbrief von Marion Löcker vom Österreichischen Tierschutzverein offenbar missverstanden und daher sollte sein Angriff auf Tierschützer nicht unwidersprochen bleiben. In Wahrheit geht es um Folgendes:
Jäger leiten aus dem Umstand, dass frei laufende Hunde Wildtiere stören könnten das Recht ab, solche nicht angeleinten Hunde zu erschießen. Dagegen wehren sich Tierschützer, die natürlich das Wohl der Wildtiere auch im Auge haben, im Gegensatz zu Jägern, die diese Tiere erschießen. Mit dem Vergleich zu der Zahl der von Autos getöteten Wildtiere sollte lediglich die Relation aufgezeigt werden, weil es den Jägern ja nur um den materiellen Wert der getöteten Tiere geht. Tatsächlich ist es so, dass wahrscheinlich mehr freilaufende Hunde (meist ist Herrchen oder Frauchen nur ein paar Meter entfernt) von Jägern erschossen werden, als Wildtiere von Hunden getötet. Daher fordert der Österreichische Tierschutzverein, dass das Erschießen freilaufender Hunde und streunender Katzen verboten wird. Im Straßenverkehr werden tausendmal mehr Wildtiere getötet, oder wollen Jäger in Zukunft auch auf Autofahrer schießen?
Erich Goschler
Präsident
"Kleine Zeitung"
vom 04.05.2008 Kärnten
Sie kann gut mit Menschen, Tieren und Medien
Es sei Frau Dr.Schratter unbenommen, dass sie Tiere mag, dass sie jedoch behauptet, ihr sei der natürliche Umgang mit den Tieren wichtiger, passt nicht in das Bild des Zoos. In diesen Einrichtungen kann nicht von einem natürlichen Umgang gesprochen werden, die Tiere können weder ihren Jagdinstinkt noch ihren Bewegungsdrang ausleben, künstliche Befruchtungen tun das ihre dazu. Wäre Frau Dr.Schratter tatsächlich eine so große Tierfreundin, würde sie keine Nachzucht von Wildtieren gutheißen und auch keinen weltweiten Tierhandel zwischen den Zoos, stattdessen wäre es angebracht, Zoos in Auffangstationen für Wildtiere aus schlechter Haltung oder Beschlagnahme umzuwandeln - sämtliche Zoos hätten damit genug Tiere auf unbestimmte Zeit.
Marion Löcker
"Münchner-TZ"
LESERBRIEF zu onlinemeldung in der Münchner-TZ
zum Thema "Tierschützer wollen die Tötung der Gänse stoppen"
Auch der Österreichische Tierschutzverein schließt sich dem Protest gegen die geplante Graugänse-Tötung an und droht, Bayern auf seine Liste der tierunfreundlichen Länder zu setzen und von einem Besuch Bayerns abzuraten. Besonders empörend findet der Präsident des Österreichischen Tierschutzvereins, Erich Goschler, die Äußerung des Wildbiologen König, dass es "ohnehin nur 50 Tiere" betrifft. Herr König hätte besser anderes studieren sollen.
Rückfragen an:
Österreichischer Tierschutzverein
"Wirtschaftsblatt"
Ausgabe v. 30.4.08 / Seite 78 - Sonderthema
Artikel "Zoo-Erlebnismarkt in Wien-Kagran" vom 30.4.08
Leider ist die Haltung der Tiere im Megazoo-Laden von Fressnapf alles andere als optimal. Eine Visitation des Österreichischen Tierschutzvereins zeigte einen von allen Seiten frei zugänglichen Glaskubus von ca. 1 m Seitenlänge in dem 9 Zebrafinken jeweils erschreckt von einer Seite auf die andere flüchten. Auch die strukturlose Papageienvoliere ist keineswegs tiergerecht.
In mehrfachen Pressemitteilungen hat Megazoo behauptet, den Laden in Abstimmung mit Tierschutzorganisationen geplant zu haben. Auf Nachfrage des Österreichischen Tierschutzvereins konnte Geschäftsführer Marschallinger jedoch keine nennen. Vielmehr habe er sich vom Tiergarten Schönbrunn beraten lassen. Das Ergebnis sieht man.
Erich Goschler
Präsident
"Salzburger Nachrichten"
vom 28.April 2008, Europa nahe Kanada
Leider ist diesem Artikel nicht zu entnehmen unter welchen Bedingungen fast alle der 21 000 grönländischen Schlittenhunde vegetieren. Der Österreichische Tierschutzverein war im letzten Jahr zweimal vor Ort und konnte die absolut schlechte Haltung dokumentieren: Kein Wasser, kein Futter, die Ketten so kurz, dass die Muttertiere nicht zu den Jungen kommen…Es gab diesbezüglich bereits ein Treffen mit dem grönländischen Landwirtschaftsminister, der die Umstände bestätigte.
Die Gefährlichkeit der Hunde, wie im Artikel beschrieben, ist absoluter Unsinn, alle Hunde sind freundlich und haben scheinbar ihren Glauben an das Gute im Menschen nicht verloren - eine Mitarbeiterin des Österreichischen Tierschutzvereins kontrollierte mit der zuständigen Amtstierärztin an die 600 Hunde, streichelte sie sogar ohne Zwischenfall.
Es wäre hilfreich, würde die SN über das Hilfsprojekt des Österreichischen Tierschutzvereins berichten, Informationen unter: www.tierschutzverein.at.
Marion Löcker
"Kurier"
25. April 2008, Anzeige gegen Schweinezucht
Wie erwartet, erweisen sich die Vorwürfe wieder einmal als haltlos - was ist mit dem erschreckenden Bildmaterial, das die Tierschützer erhalten haben? Herrn E.s Schweineställe sind seit mindestens 15 Jahren eine Katastrophe, schon damals hatte ein Verein vor Ort demonstriert, 1999 die nächste Anzeige und nun wieder und nichts geschieht? Ist Herr E. so einflussreich oder liegt es an Schwester Maggie, die sogar den Tierschutzpreis erhalten hat? Herr E. ist ein Tierquäler, wann handeln die Behörden endlich? Oder gibt es in Österreich eine Schweinemafia, man muss es fast glauben.
Marion Löcker
"Niederösterreichische Nachrichten"
Nr. 16 vom 15.04.2008 Seite: 11 Ressort: NEULENGBACH WWA Wienerwald
"Wir müssen auch die Wildtiere schützen"
Es ist selbstverständlich, dass alle Hundebesitzer darauf achten müssen, dass keine Wildtiere gestört oder sogar getötet werden. Immer müssen jedoch die Hunde herhalten, wenn es um gefährdete Jungtiere geht, wieviele Tiere sterben im Vergleich im Strassenverkehr? Wieviele Tiere werden im Vergleich erschossen? Die Anzahl der durch Hunde getöteten Tiere ist verschwindend klein und die Aussage des Obmanns der Jagdgilde Neulengbach Josef Hinterkirchner ist falsch, der Jagdaufseher ist nicht verpflichtet, einen wildernden Hund zu erlegen, sondern lediglich dazu berechtigt, schlimm genug, denn diesbezüglicher Missbrauch ist an der Tagesordnung.
Marion Löcker
"Kurier"
vom 18.04.2008
Schaf in Wohnung geschlachtet
Unfassbar, was wir in Österreich alles zulassen. Das Schächten ist in Österreich nur mit anschließender Betäubung erlaubt, Tierschutzorganisationen kämpfen seit Jahrzehnten für ein generelles Verbot und werden dadurch noch in ein "rechtes" Eck gedrängt. Es ist völlig belanglos, welcher Religion Menschen angehören, die derlei Bräuche praktizieren, es ist Tierquälerei, egal ob es Moslems tun, Juden, Christen oder sonst wer. Diese absolute Quälerei muss verboten werden, hier darf Religionsfreiheit nicht über dem Schutz von Tieren stehen!
Marion Löcker
"Wirtschaftsblatt"
Nr. 3094/08 vom 17.04.2008
Logistik oder die Kunst, mit einem Nashorn zu verreisen
In dem Artikel meint Thomas Voracek, Tierarzt im Zoo Schönbrunn: "Für die meisten Tiere ist die Transportkiste ein Rückzugsort, wo sie sich wohl fühlen". Diese Aussage kann nur von einem Angestellten eines Zoos stammen, im Zoo ist man ja einhellig der Meinung, die Tiere seien dort Grundbesitzer, wie weiland schon der ehemalige Schönbrunndirektor Pechlaner von sich gab. Fakt ist, Zoos sind für Menschen gemacht, Tiere fühlen sich dort nicht wohl, wie auch in einem Gefängnis? Und dass der Flug quer über den Erdball gerade für ein Wildtiere ohne Stress abläuft, dieses Märchen können die Zoobetreiber keinem Menschen, der nur halbwegs über Verstand verfügt, aufbinden.
Marion Löcker
"Kronenzeitung"
vom 17.4.08 - N.Ö.
"Mehr Schutz für Wildtiere im Stadtwald" Ruhe und Rücksicht:
Schön, wenn sich Politiker um Tiere sorgen.
Wenn Nationalrätin Gertrude Aubauer aus Hinterbrühl aber behauptet, Tierschutzvereine würden sich nicht um
Wildtiere kümmern und gleichzeitig Hundehalter ermahnt, das Wild nicht zu stören, dann entpuppt sie sich mehr als
Jäger-Lobbyistin denn als Tierfreundin.
Wer denn, als Tierschutzvereine kümmert sich auch um Wildtiere?
Jäger vielleicht, indem sie Tiere abknallen?
Marion Löcker
"Kleine Zeitung"
vom 16.04.2008 Kärnten
Schweizer töteten Brunos Bruder
Wahrscheinlich erübrigt sich in Zukunft jegliche Diskussion, ob wir Bären in unseren Wäldern möchten oder nicht. Es wird zwar immer großartig von Wiederansiedlungsprojekten gesprochen, kaum verhält sich ein Bär jedoch gemäß seiner Art, wird er erschossen. In Rumänien funktioniert das Zusammenleben Mensch-Bär. Selbst in der Stadt Brasov, wo die Tiere im städtischen Abfall wühlen, sicherlich keine Ideallösung, spricht niemand vom Abschuss. Wagt jedoch in unseren Breiten ein Bär seine Nase außerhalb des Waldes zu recken, wird er erlegt oder bestenfalls lebenslang eingeknastet.
Ersparen wir uns doch in Zukunft dieses scheinheilige Gerede um die Wiederansiedelung großer Beutegreifer, sie haben in unserer tierfeindlichen Gesellschaft ohnehin keine Chance mehr.
Marion Löcker
"Der Standard"
vom 10.04.2008
Die Jagd bringt 25 Prozent des Gelds
Die Robbenfänger Kanadas beklagen, dass sie mit dem blutigen Job 25% ihres Jahreseinkommens verdienen.
Man muss sich jedoch diesbezüglich einmal klar werden, dass gewisse Berufe einfach nicht mehr zeitgemäß sind und dazu zählt zweifelsohne das Abschlachten von Robben. Der kanadische Staat, mit Sicherheit einer der reichsten dieser Erde, muss sich für die betroffenen Schlächter eben etwas überlegen, um die Einbussen wettzumachen, was ohnehin zuerst einer Überprüfung unterzogen werden sollte. Bei diesem Gemetzel die Tierquälerei zu negieren ist mehr als kühn und die angebliche Kontrolle aus der Luft ein Scherz oder kreist über jeder verfolgten Robbe der Helikopter? Wenn das so ist, dann wäre es doch sinnvoll all jenes Geld, das die Kontrollen kosten gleich umzuleiten, um damit die "verarmten" Robbenschlächter zu unterstützen.
Marion Löcker
"Tiroler Tageszeitung"
Nr. 84 vom 09.04.2008 Seite: 41
Kritik am Trabrennen
Der Österreichische Tierschutzverein wurde über diesen tierquälerischen Umstand in Kenntnis gesetzt und hat bereits Anzeige erstattet. Es ist unglaublich, welche Methoden immer noch erlaubt sind und das obwohl sich Österreichs Politiker damit brüsten, das beste Tierschutzgesetz ausgehandelt zu haben.
Der Österreichische Tierschutzverein wird sich weiter dafür einsetzen, dass diese Tierquälerei erboten wird.
Marion Löcker
"Salzburger Nachrichten"
zu Artikel in den "Salzburger Nachrichten" vom 26.3.08
"Aus für Anbindehaltung: Biobauern protestieren"
Dass Biobauern gegen das Verbot der Anbindehaltung von Rindern protestieren stimmt traurig. Biobauern sollten eigentlich mit gutem Beispiel vorangehen und auch ihre Tierhaltung sollte Bio sein. Dass sie das nicht ist liegt auch an dem sogenannten "Tiergerechtigkeitsindex" nach dem Biobauern arbeiten. Dieser war zwar bei Einführung ein Schritt in die richtige Richtung, er lässt aber zu viele Kompromisse offen. Die Bauern müssen lediglich eine gewisse Gesamtpunktezahl erreichen und können daher eine wirklich tiergerechte Haltung auch in einigen Punkten vernachlässigen. So ist es z.B. eben möglich, die Tiere in Anbindehaltung zu halten und sich die Punkte dafür durch beispielsweise mehr Licht oder Luft im Stall zu holen. Aber wenn schon die Vorschriften zu lax sind, so sollten Biobauern doch aus eigenem auch an das Wohl ihrer Tiere denken.
Erich Goschler
Präsident
"Die ganze Woche"
vom 27. März 2008 WISSEN/Spinnen, Ausgabe Nr. 1
Sie antworten in Ihrer Rubrik "Wissen" einer Leserin auf die Frage, ob Spinnen im Staubsaugerbeutel weiterleben können. Dazu möchte ich anmerken, dass es tierfreundlicher ist eine Spinne - die im übrigen ein sehr nützliches Tier ist - nicht einzusaugen sondern behutsam z.B. mit einem kleinen Sieb aufzusammeln uns ins Freie zu setzen!
Marion Löcker
"Salzburger Nachrichten"
vom 1.3.2008 "Vorgestellt" im Porträt
Offener Brief an den designierten neuen Direktor des "Hauses der Natur"
Die Neugestaltung des Salzburger "Haus der Natur" und die Neubesetzung des Direktoriums wären der gegebene Anlaß, auch die Ideologie des Hauses zu überdenken. Das "Haus der Natur" ist ein hochinteressantes naturkundliches Museum und es stünde dem neuen Direktor gut an, in Zukunft auf das tierquälerische und völlig unnötige Zurschaustellen lebender Tiere zu verzichten.
Erich Goschler
"Tageszeitung Österreich"
"Thema des Tages vom 9.3.08 - Eisbären-Fieber"
Sie schreiben, dass Schönbrunn seit 1960 "erfolgreich" Eisbären aufzieht. Wenn Sie damit meinen, dass Eisbärenbabys die Kasse klingeln lassen, dann haben Sie recht und dann ist auch verständlich, dass...
... Vizedirektor Schwammer von den Eisbärbabys "schwärmt". Dass die Eisbären, wenn sie älter und größer geworden sind die Besucher nicht mehr interessieren, dass sie verhaltensgestört werden, dass sie abgeschoben oder eingeschläfert werden ist die andere Seite einer "erfolgreichen" Aufzucht. Aber dann haben auch Zoodirektoren längst ausgeschwärmt.
Erich Goschler
Präsident
"Wiener Zeitung"
Nr. 54 vom 15.03.2008
Der den Panda retten will: Welt-Zoochef Gerald Dick
Gerald Dick, Chef der WAZA spricht davon, dass in Zoos nur Tiere gehalten werden, die auch dafür geeignet sind. Das passt jedoch nicht mit dem zurzeit stattfindenden Wettlauf um gezüchtete Eisbären zusammen. Wissenschaftliche Studien belegen eindeutig, dass man diese Tiere nicht in Zoos halten kann und soll. Was die Stereotypien betrifft, die Herr Dick leugnet, diese findet man in jedem Zoo, auch in Schönbrunn, siehe Eisbär, Wolf usw.
Zoos sind und bleiben Tiergefängnisse und haben keinerlei Berechtigung mehr.
Marion Löcker
"Kurier"
vom 15.03.2008 Artenschutz
Vier Babys und ein langer Hals
Die vier im Zoo Schmiding zur Welt gekommenen Tiger sollen laut Direktor Artmann dem Artenschutz dienen.
Was macht es für einen Sinn eine Tierart, die in freier Natur kaum mehr eine Chance hat, in eine künstlichen Umgebung, in der sie auf keinen Fall artgerecht leben kann, einzusperren? Nur um sie einer gaffenden Menge preiszugeben?
Artenschutz im eigentlichen Sinn heißt, den natürlichen Lebensraum zu bewahren, alles andere ist Geschäftemacherei.
Marion Löcker
"News"
Ausgabe 05/08, Seite 144
"Meuterei bei den weißen Hengsten"
Im mit News geführten Interview zu den Problemen in der Spanischen Hofreitschule sagt Frau Gürtler: "Wenn die streiken und nicht reiten, ist das Tierquälerei." In Wirklichkeit ist es aber Tierquälerei, wenn die Pferde ihre vielen Sprünge und Figuren lernen und vor Publikum zeigen müssen!
Tierleid ausgetragen auf den Rücken der bedauernswerten Pferde, finanziert durch Steuergelder, ein Umstand der eigentlich nicht mehr haltbar ist. Noch dazu baut die Spanische Hofreitschule ein gewaltiges Defizit, es stellt sich dabei ernsthaft die Frage: Wofür das Ganze? Eine Schließung dieses tierquälerischen Reliktes und ein tiergerechtes Leben für alle Pferde ist die einzig richtige Lösung.
Erich Goschler
Präsident
"Salzburger Fenster"
Ausgabe SF01/2008
"Vorkoster"
Es würde dem Vorkoster gut anstehen in seinen Gastrokritiken auch ethische Gesichtspunkte einfließen zu lassen. Ein Restaurant, wie das besprochene "Esszimmer", das Gänseleber und Hummer, die beide nur unter Tierquälerei auf den Tisch kommen können, anbietet ist moralisch einfach nicht zeitgemäß.
Erich Goschler
Präsident
"Kronen Zeitung"
Ausgabe vom 09.01.2008
Eisbärenbabys tot: Zoo schuld?
Der Tod der Nürnberger Eisbären zeigt einmal mehr auf, dass es unmöglich ist, Wildtiere in Zoos artgerecht zu halten. Die Nachzucht bringt nichts außer Leid, sei es im Falle Knut, der sich verhaltensgestört nach seinem menschlichen Betreuer sehnt, sei es der Tod der beiden Babies, deren Mutter wohlwissend ihrem Nachwuchs ein Leben in einem Gefängnis ersparen wollte, seien es all die Tiere, die stumm vor sich hin leiden und zwar in allen Zoos.
Der Österreichische Tierschutzverein fordert einmal mehr: Schluss mit der Nachzucht! Zoos haben nur mehr als Auffangstation für Wildtiere eine Berechtigung.
Marion Löcker
"Niederösterreichische Nachrichten"
Ausgabe Nr. 02 vom 07.01.2008
Tierschutz an Schulen? Baden
Der Verein "Tierschutz macht Schule", dessen Präsident ein ehemaliger Zoodirektor ist, scheint denkbar ungeeignet um Kinder in Sachen Tierschutz zu lehren
Die Skandale um die Tierhaltung in Schönbrunn zeigen wie wenig Tierschutz hier tatsächlich bedeutet, ebenso kann man weitere Mitglieder des Vereins, für die "Nutz"tiere "genetisches Material" bedeuten, wohl kaum als tierschutzkonform bezeichnen.
Badens Kinder sollten besser von Tierschutzlehrern unterrichtet werden, denen Tierschutz und Tierrechte ein tatsächliches Anliegen sind.
Marion Löcker
zum Seitenanfang



