Chip-Pflicht für Hunde
Auch im Interesse des Hundehalters
70 bis 100 Euro kostet es, beim Hund einen Chip implantieren zu lassen. Doch die Chip-Kosten und die länderübergreifende Registrierung liegen im Interesse der Hundebesitzer: "Geht ein Tier verloren, ist es einfacher, es seinem Besitzer wieder zurückzugeben."
Leichtere Verfolgbarkeit
Andererseits können sich die Länder auch am Eigentümer schadlos halten, wenn sie Tiere aufnehmen müssen, die ausgesetzt worden sind. Auch bei Hundebissen kann der Chip helfen, den Besitzer des Tieres ausfindig zu machen.
Kontrolle und Strafen
Die Kontrolle, ob Hunde "gechipt" sind, liegt bei den Bezirkshauptmannschaften. Diese sind mit entsprechenden Lesegeräten ausgestattet. Besitzern, die ihr Tier nicht "chipen" lassen, drohen Verwaltungsstrafen, die sich der Höhe nach an Straßenverkehrsstrafen orientieren dürften.
Bundesweite Datenbank und Onlineregistrierung
Bisher waren mit Chip ausgestattete Hunde in zwei privaten Datenbanken, aber auch bei den Bezirkshauptmannschaften, registriert. Ab Ende Jänner 2010 sollen sie in einer bundesweiten Datenbank erfasst werden. Dann soll, ab Juli 2010, auch eine Online-Registrierung möglich sein. Davon erhofft man sich aktuellere Daten, weil sich Hundebesitzer etwa nach Umzügen den Weg zur Behörde ersparen können. Damit ist dann österreichweit sicher gestellt, dass Tiere die aufgegriffen werden, an den richtigen Besitzer zurückgegeben werden können.
Quelle: Gesundheitsministerium.
02.01.2010 17:28
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